Mittwoch, 19. Dezember 2018, 15:42 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Hannelore

Tierfreund

Registrierungsdatum: 25. Juli 2018

Beiträge: 25

21

Donnerstag, 13. September 2018, 21:25

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.
  • Zum Seitenanfang

Hannelore

Tierfreund

Registrierungsdatum: 25. Juli 2018

Beiträge: 25

22

Montag, 24. September 2018, 12:45

Kraniche rasten wieder in Brandenburg

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.
  • Zum Seitenanfang

Brit

Super Moderator

Registrierungsdatum: 16. Juli 2018

Beiträge: 556

23

Freitag, 2. November 2018, 09:33

VOL.AT 01.11.2018

Rheintaler Störche werden auf Malta abgeschossen

Störche aus dem Rheintal werden auf Malta immer wieder illegal abgeschossen. Der Verein Rheintaler Storch bittet nun die EU um Hilfe.

In diesem Herbst zogen mehr als 200 Jungstörche aus dem Vorarlberger, Schweizer und Liechtensteiner Rheintal in den Süden. “Ein Teil der Jungstörche fliegt vermutlich über Malta und macht auf der Insel halt”, sagt Reto Zingg, Geschäftsleiter des Vereins Rheintaler Storch gegenüber “fm1today.ch”. “Es ist ein sehr strenger Flug für die Störche und Malta ist für die Vögel ein idealer Ort, um Hunger und Durst zu stillen.”

Todesfalle Malta
Leider ende die Rast auf der Insel Malta oft tödlich für die Vögel. Innerhalb von wenigen Tagen wurde im August 2018 ein Trupp von 18 rastenden Weißstörchen auf Malta illegal geschossen, schreibt der Verein. “Es ist tragisch und brutal, dass kein einziger von dieser Truppe gerettet werden konnte”, sagt Zingg. “Es muss dringend etwas passieren, denn dieses Massaker ist kein Einzelfall.” Schon seit Jahren würden in Malta die geschützten Vögel illegal gefangen oder abgeschossen.

Töten aus Protest
Weil Brüssel im Juni den Vogelfang auf Malta endgültig verboten hätte, seien manche Jäger so frustriert, dass sie aus Protest auf europaweit geschützte Vögel wie Störche schießen würden. “Das ist ein Zustand, den man absolut nicht akzeptieren kann”, sagt Zingg. Die getöteten Vögel würden nicht etwa als Nahrungsmittel oder anderes verwertet, sondern völlig sinnlos aus dem Leben gerissen und entsorgt. “Ähnliche Fälle gibt es auch im Libanon, dort wird aus Spaß auf die Störche geschossen, es ist eine Sauerei.”

Offener Brief an die EU
Seit Jahren setzt sich der Verein Rheintaler Störche in Österreich, dem Fürstentum Liechtenstein und der Schweiz für den europaweit geschützten Vogel ein. Damit das Massaker auf Malta bald ein Ende hat, wendet sich der Verein nun mit einem offenen Brief an den österreichischen Bundeskanzler Sebastian Kurz, da Österreich derzeit die EU-Präsidentschaft inne habe. “Wir hoffen, dass das Schreiben erhört wird und sich die entsprechenden Behörden einschalten”, sagt Zingg. Damit das Störche-Töten aufhört, brauche es dringend politischen Druck. “Wir hoffen, dass die Vögel bald überall den Schutz bekommen, den sie dringend brauchen.”
Viele Grüße von
Brit

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
(Antoine de Saint-Exupéry)
  • Zum Seitenanfang

Liesbeth

Tierfreund

Registrierungsdatum: 26. Juli 2018

Beiträge: 208

24

Mittwoch, 7. November 2018, 22:15

Diese Barbaren :cursing: :cursing: :cursing: ;( ;(
Liebe Grüße, Liesbeth
  • Zum Seitenanfang

Hannelore

Tierfreund

Registrierungsdatum: 25. Juli 2018

Beiträge: 25

25

Montag, 12. November 2018, 13:53

Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluß vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr feststellen, daß man Geld nicht essen kann.
  • Zum Seitenanfang

Brit

Super Moderator

Registrierungsdatum: 16. Juli 2018

Beiträge: 556

26

Mittwoch, 14. November 2018, 13:37

ZDF Beitrag vom 23.03.2014

Diesen Beitrag, der nie verjährt, habe ich gerade bei Fb gefunden und möchte ihn nicht vorenthalten, zumal auch ein Beitrag über Erlangen und die Streitereien mit Mitgliedern des Fischereivereins (oder so etwas ähnlichem) danach kommt. Ich möchte ausdrücklich darauf aufmerksam machen, dann diese Fischabfälle im Nu in den Kröpfen der verschiedenen Interessenten, die alle hungrig sind im Winter, verschwunden waren und die Gerippe, die davon übrigblieben noch am gleichen Tag aufgesammelt worden sind. Und was den Jäger Geier (Geyer!?) angeht, so war Hartmuth vor Jahren bei einem Spaziergang im Wiesengrund (Naherholungsgebiet!) dabei, als der seinen Hund so mit dem Fuß getreten hat, dass der arme Kerl (natürlich der Hund) jaulend durch die Luft und auf den Rücken flog! Hundeerziehung auf Jägerart!??? Pfui Teufel!!!

Streit um Vogelfütterung
Viele Grüße von
Brit

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
(Antoine de Saint-Exupéry)
  • Zum Seitenanfang

Brit

Super Moderator

Registrierungsdatum: 16. Juli 2018

Beiträge: 556

27

Dienstag, 4. Dezember 2018, 14:15

NDR.de 03.12.2018

[url=https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/NABU-Naturschutz-bleibt-auf-der-Strecke,naturschutz232.html]NABU: "Naturschutz bleibt auf der Strecke"[/url]

Der Naturschutzbund in Mecklenburg-Vorpommern (NABU) wirft dem Umweltministerium des Landes vor, den Naturschutz im Land auf das Ehrenamt abzuwälzen. Es fehle an politischem Willen, mehr für Artenschutz und Lebensräume im Land zu tun, so die Kritik. Mit Leuchtturmprojekten wie der Mooraktie „Moorfuture“ und dem sogenannten Streuobstgenuss-Schein schmücke sich der Minister für Umwelt und Landwirtschaft, Till Backhaus (SPD), gern. Aber wenn es um regelmäßige Aufgaben gehe, den Fledermausschutz, das Erstellen von Rissgutachten nach Wolfsangriffen, den Großvogel- und Insektenschutz etwa, dann sehe es finster aus. Solche Landesaufgaben würden im großen Stil auf Freiwillige und Ehrenamtliche abgewälzt, so die Kritik des Naturschutzbundes.

Kritik: Freiwillige statt Festangestellter
NABU-Landesgeschäftsführerin Rica Münchberger bemängelt, dass der Umweltminister in den vergangenen Jahren 30 Prozent der Stellen in der Naturschutzverwaltung gestrichen hat. Und stattdessen auf Ehrenamtliche, Freiwillige und Menschen mit Werksverträgen setzt: "Wenn für diejenige Person eine andere Aufgabe wichtiger ist oder sie eine bessere Stelle bekommt, wo sie mehr verdient, dann ist sie weg. Sowas muss ins Hauptamt geholt werden.“ Geld und Personal fehlten demnach an allen Ecken und Enden. So gebe es zum Beispiel zu wenig oder gar keine Kontrollen in Naturschutzgebieten, deswegen sind Umweltschutzverbände nach eigenen Angaben auf aufmerksame Bürger angewiesen, die melden, wenn irgendwo illegal Grünland umgebrochen, Müll abgeladen oder Vögel vergrämt worden sind.

Hintergrund: 20- jähriges Dienstjubiläum
Till Backhaus hat im vergangenen Monat sein 20-jähriges Dienstjubiläum als Agrarminister gefeiert, 2006 kam das Umweltressort zu seinen Aufgaben hinzu. Aus diesem Anlass hatten sich die großen Naturschutzverbände BUND, WWF und NABU zusammengesetzt, um zu sehen, wo der Natur- und Umweltschutz im Land aktuell steht. Das vernichtende Urteil: Der Minister stehe Landwirten näher, es fehle der politische Wille, genug für Lebensräume und Arten im Land zu tun.

Immer weniger Störche im Nordosten
Beispiel Storch: Mecklenburg-Vorpommern ist das einzige Bundesland, in dem die Population des Großvogels stark zurückgeht. Politisch sind andere Länder weiter - Sachsen und Bayern etwa haben längst ein Schutzprogramm für Weißstörche. Hierzulande sind Storchenschützer extrem besorgt: Der Art geht es schlecht im Nordosten, die Zahl der Brutpaare und Jungstörche sinkt seit Jahren. Die Experten führen das unter anderem darauf zurück, dass die Störche hier im Land nicht mehr genug Futter finden, um ihren Nachwuchs durchzubringen. Dafür fehle feuchtes Grünland, Teiche, Ackersölle. Stattdessen gebe es große Felder und wenig Rückzugsmöglichkeiten dazwischen, wie zum Beispiel in Gebüschen, Hecken, Tümpeln.

Storchenschützer fühlen sich im Stich gelassen
Die Storchenschützer im Nordosten fühlen sich von der Politik im Stich gelassen, sagt Stefan Kroll von der Landesarbeitsgruppe Weißstorchschutz: "Der Minister war mehrfach auf unseren Weißstorch-Tagen. Wir haben immer wieder Vorschläge gemacht, Konzepte unterbreitet und sind wirklich sehr enttäuscht über die geringe Resonanz, die sich daraus ergeben hat. Der Gesprächsfaden ist praktisch abgerissen. Von daher glauben wir sagen zu können, dass das Ministerium seine Hausaufgaben da nicht unbedingt gemacht hat."

Umweltminister weist Vorwürfe an seiner Arbeit zurück
Die Vorwürfe, er tue zu wenig für den Naturschutz, weist Umweltminister Backhaus unterdessen zurück. Im Gespräch mit dem NDR sagte er, er hätte natürlich gern mehr Personal, aber auf die ehrenamtlichen Spezialisten sei eben auch Verlass. Und mit den Umweltschutzverbänden treffe er sich alle drei Monate, um über Naturschutzprobleme im Land zu sprechen. "Die Umweltverbände sind so ähnlich wie der Bauernverband, da ähneln sie sich alle: Man muss erstens kritisieren. Zweitens: Man muss ja keine eigenen Vorschläge machen, weil man das ja auch nicht verantworten muss. Und drittens: Man muss immer nur Forderungen stellen!" Den Störchen nützt die Debatte wenig. Sie überwintern gerade in Afrika. Wenn sie wiederkommen, werden wieder viele Nester leer bleiben, fürchten die Storchenschützer. Sie werden weiterhin nur Einzelne retten können.
Viele Grüße von
Brit

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar
(Antoine de Saint-Exupéry)
  • Zum Seitenanfang