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#121 RE: Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB von Ferenz 08.09.2019 11:06

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Berthyn 2. September 2019: Unser Lieblingsnachwuchs ist in diesem Jahr immer noch bei uns; Berthyn ist heute 99 Tage alt. Ein letzter Blick zurück zum Nest, bevor es nach Süden geht oder nur ein Frühstückscheck?





Berthyn 3. September 2019 auf der Birkenstange



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Beide, Berthyn und Monty, sind heute Morgen - am 5. September 2019 - noch bei uns.

Der heutige Tag ist ein großer Entscheidungstag für unsere Fischadler. Wir haben einen hohen Druck über Wales mit sanften Nordwinden, perfekt für die Migration.

Der Drang nach Süden zu fliegen wird heute sehr stark sein; sollte interessant sein ...


#122 RE: Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB von Ferenz 08.09.2019 11:11

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6. September 2019 - Wenn die Sonne untergeht und die Schatten an diesem Abend länger werden, ist dies unser letztes, nostalgisches Foto des Nestes, das wir gerade durch die Fensterläden des Observatoriums geschossen haben.

Monty und Berthyn sind mit ziemlicher Sicherheit gegangen.

Wir haben sie beide gestern Morgen zum letzten Mal gesehen - vielleicht haben sie ja das gute Wanderwetter am Donnerstagmorgen ausgenutzt.

Es war eine großartige Saison. Wir nehmen dieses Wochenende frei - das erste seit Anfang März - und kommen nächste Woche mit einem Blog, einem Video und Updates zum Dyfi Wildlife Center wieder.

Aber jetzt verabschieden wir uns für eine weitere Saison von unseren Fischadlern.

Bis dann und danke für den Fisch.

Bon Voyage.


#123 RE: Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB von Brit 19.09.2019 15:34

Bon Voyage: Monty und Berthyn auf dem Vogelzug
gepostet: Samstag 14. September 2019 von Emyr MWT


All unsere Dyfi Fischadler sind auf dem Vogelzug.

Berthyn hielt sich, bis sie 101 Tage alt war, der erste Dyfi Nachwuchs der es bis zum Alter von über 100 Tagen geschafft hat.

Nach herbstlich windigem Wetter Anfang September, öffnete sich am Donnerstag vergangener Woche ein perfektes Hochdruck-Migrationsfenster, das Berthyn voll ausnutzte. Einige Stunden später ging auch Monty.

Monty blieb bis sein letzter Nachkomme weg war.


Hier sind die 2019 Daten von wann die Dyfi Vögel auf den Vogelzug gingen:

Telyn: 23. August um 18:26
Peris: 23. August um 17:03
Hesgyn: 25. August um 16:32
Berthyn: 5. September um 07:20
Monty: 5. September um 09:32

Hier ist, wie Berthyn und ihre zwei Brüder, Peris uznd Hesgyn, in die gesamte Dyfi Vogelzugtabelle passen:


Die zwei Buben waren genau im Durchschnitt und zogen zufällig beide im gleichen Alter – 88,5 Tage alt.

Der übliche Vorbehalt gilt hier – das sind die letzten Male, an dem wir die Vögel gesehen haben, also das Mindestalter in dem sie gezogen sein könnten.

Und für die statistisch Abenteuerlustigen gibt es hier eine Grafik die den Unterschied im Alter der Jungen von Nora-Glesni-Telyns Küken zeigt:


Glesnis Junge sind die durchschnittlich am jüngsten zogen. Die Tatsache, dass wir dieses Jahr Aeron zurückehren sahen vervollständigt ein volles Haus von Glesnis fünf Jahren am Dyfi. Ein Vogel aus jedem Brutjahr ist als Erwachsener zurückgekehrt – eine erstaunliche Leistung, die ihre fantastischen mütterlichen Fähigkeiten verdeutlicht!

Und wieder sind dies natürlich nur die Vögel von denen wir wissen; mit ziemlicher Sicherheit wird es da draußen mehr Nachkommen geben – besonders Weibchen.

Die Vögel, von denen wir wissen, dass sie zurückgekehrt sind (fett gedruckt):


Falls Sie Aerions Rückkehr Anfang des Sommers verpasst haben – hier ist das Video:


Clarach hatte leider einen gescheiterten Brutversuch an ihrem schottischen Nest – wieder vereitelt durch Greifvögel.

Das walisische Bild der Fischadler
Zum ersten Mal in mehreren Jahrhunderten hatte Wales in diesem Jahr fünf Brutplätze.

Das ON4 Snowdonia Paar kehrte zurück, nachdem sie ihr Nest 2018 verlassen hatten und Blue 24 kehrte zu ihrer Llyn Plattform zurück, was zum ersten Mal eine Summe von fünf produktiven walisischen Nestern ergab.

Der Vorteil eine sich erholende Population zu haben ist, dass die durchschnittliche Produktivität der Fischadler-Kolonie in den Anfangsjahren immer höher ist, als in normalisierten Populationen. Das gilt auch für die meisten Lebewesen, egal, ob es sich um eine Orchidee, einen Mistkäfer oder einen Fischadler handelt. Die Bevölkerungswachstumsraten stehen in direktem Zusammenhang mit der sog. Abhängigkeit von der ökologischen Dichte: je weniger Konkurrenz um Nahrung, Partner, Brutplätzen und weniger Druck durch Raubvögel, umso erfolgreicher die Brut (Produktivität) im Durchschnitt.

Hier sind einige Spechte um das zu demonstrieren:


Störungen haben auch Auswirkungen auf den Bruterfolg, sei es von anderen Fischadler oder Menschen.

Es ist kein Zufall, dass auch in diesem Jahr die drei walisischen Nester mit den geringsten Störungen die meisten Küken hervorgebracht haben. Die Nester von Glaslyn, Dyfi und Clywedog haben alle drei Eier und drei Küken produziert.

Die Produktivität eines Vogelnestes kann auf verschiedene Weise ausgedrückt werden, deshalb habe ich die folgende Tabelle erstellt, um die verschiedenen Phasen der Brutzeit darzustellen, Fazit ist, dass 10 walisische Fischadlerküken bis zum Migrationsalter überlebt haben.

Walisische Fischadler-Produktivität


Leider ist eines der Glaslyn Küken an Lungenwürmern eingegangen und wir fürchten, dass das älteste Clywedog Küken kurz nach dem Flüggewerden verschwunden ist. Ein faules Ei wurde beim Beringen im Llyn Brenig Nest gefunden, doch wir wissen nicht, ob frühe Berichte über zwei Küken im Nest gestimmt haben.

Als Topny vier bis fünf Wochen nach dem Schlupf ans Nest kam um die Brut zu beringen, war nur ein Küken im Nest, ein Männchen das WelshWater/Dŵr Cymru ‚Roli‘ genannt haben.

Ungeschlüpftes Ei das bei Llyn Brenig während der Beringung entnommen wurde:


Egal, welches Maß Sie nehmen um den Bruterfolg zu repräsentieren, Wales hatte eine Produktivität von mindestens 2.0 (10 ziehende Vögel aus 5 Nestern). Dies ist doppelt so hoch wie die Produktivität einer etablierten Kolonie die mit voller Dichte arbeitet – ein direktes Ergebnis einer niedrigen (sich erholenden) Populationsdichte die ich oben erwähnte. Jede Wolke etc. ……

Kalender und Shop
Nächste Woche werden wir den 2020 DOP Kalender entwerfen und ihn an die Druckerei schicken, wir haben einige super Bilder von diesem Jahr. Wir hoffen, dass wir den Online Shop Anfang Oktober, wie immer, eröffnen können.

Wir haben auch ein brandneues Nadelabzeichen im Angebot – Telyn.

Das Dyfi Wildlife Zentrum
Alwyn und Thom sind auch ausgezogen während des Winters – sie werden nächstes Jahr zur gleichen Zeit wie die Fischadler zurückkommen. Ich werden nicht ihr Reisealter erwähnen.

Das lässt Kim, Janine und mich zurück – wir werden jetzt Vollzeit am Dyfi Wildlife Zentrum bis nächstes Frühjahr arbeiten. Die Bauarbeiten haben begonnen und ab morgen werden wir Ihnen eine neue Serie bringen: 50 Kurzgeschichten. Jede Geschichte wird auf dieser Webseite (unter Blog) veröffentlicht, auf DOP Facebook und Twitter.

Hochmoderne lay-line Maßausrüstung:


Jede Kurzgeschichte konzentriert sich auf einen Aspekt des Gebäudes und enthält eine Erklärung dessen, was passiert und warum – zu diesem Zeitpunkt.

Es wird auch eine Gelegenheit für Sie sein, Fragen zu stellen und über den Fortschritt des Gebäudes auf dem Laufenden zu bleiben. Wir werden unser Bestes tun um Ihre Fragen zu beantworten. Wir werden in jeder Folge entweder ein hochwertiges Foto oder Video beifügen, sodass Sie hoffentlich sehen können, wie viele Ihrer Kommentare und Vorschläge wir in den letzten zwei Jahren übernommen haben (erinnern Sie sich an den Fragebogen von Survey Monkey, den Sie im Januar 2018 ausgefüllt haben?) .

Wir begrüßen Sie herzlich auf unserer Winterreise, es soll Spaß machen.

Fertig mit dem Alten …. Das ‚Besucher Zentrum‘ wird entfernt und in die ‚neue‘ Raststätte der Bauherren des Dyfi Wildlife Zentrums umgebaut.


Bitte
Unser Dyfi Wildlife Zentrum läuft gut. Vor etwas mehr als 12 Monaten brauchten wir £250,000 aber jetzt ist es bei £65,000.

Wenn Sie die Saison mit uns genossen haben, würden Sie bitte etwas spenden?
Vielen Dank – hier ist der Link:

#124 RE: Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB von Brit 19.09.2019 15:42

DWC: Kurzgeschichten 1 – 10
geposted: Donnerstag 19. September 2019 von Emyr MWT



Kurzgeschichte 1: Freiwilligenarbeit
Mehr als 100 Leute spenden ihre Zeit dem DOP jedes Jahr und die meisten dieser Leute werden auch an der Entwicklung des neuen Dyfi Wildlife Zentrums beteiligt sein.

Von der Dekonstruktion zur Rekonstruktion und allem was dazwischen liegt, unsere Volontäre werden eine Schlüsselrolle im neuen Zentrum spielen – einschließlich der Hilfe von Spezialisten, die wir für alle Informationsdisplays die wir produzieren benötigen werden.

Aber vorerst zeigen einige dieser Volontäre, dass es möglich ist, einen 60 Fuß Do0ppelholzzaun in weniger als 30 Sekunden zu demontieren …..



Kurzgeschichte 2: Recycling
Ein wichtiger Leitfaden im Ethos des neuen Dyfi Wildlife Zentrums ist das Recycling.

Warum neu kaufen, wenn man altes wiederverwerten kann und einer neuen Aufgabe zuordnen kann. Es spart Geld und die Umwelt.

Der 30 m Bohlenweg, den wir in Anspruch genommen haben wird gereinigt, geschliffen und als Wandabschluss verwendet.


Das alte Besucherzentrum und die Volontärhütte wurden auf den Parkplatz verlegt und werden nun von unseren Auftragnehmern genutzt – wenn sie damit fertig sind, werden wir sie in einem anderen MWT Reservat benutzen



Schließlich werden die kleinen Holzstücke und junge Birke, die wir heruntergebracht haben, bei dem alten Versteck gelagert und wird über den Winter luftgetrocknet. Nächstes Jahr werden wir sie in Scheiben schneiden und die Birkenscheiben als Decke und Cafeabdeckung ´benutzen.



Kohlenstoff wird im Holz gespeichert (Sequestrierung) und kompensiert so einen Teil der von uns erzeugten Kohlenstoffemissionen.

In weiteren Kurzgeschichten werden Sie mehr darüber erfahren, wie das Dyfi Wildlife Zentrum die Kohlenstoffsequestration optimieren wird ….

#125 RE: Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB von Brit 16.10.2019 10:21

Kurzgeschichte 3: Pfahlkonstruktion
Wie baut man also die Fundamente für ein zweistöckiges Gebäude in einem Moorgebiet?

Der übliche Weg wäre Beton zu verwenden und zwar viel davon. Um „squidginess“ (technischer Ingenieurbegriff) zu überwinden, um Torf zu überwinden, müssten wir 2-3 x Beton in den Boden einbringen.

Eindeutig werden wir das nicht machen.

Der umweltfreundlichste Weg war der Einsatz von Stahlspundwänden


Die sind Rohre, die in den Boden getrieben werden und dann Zement in diese eingefüllt wird um ihnen Festigkeit zu geben. Wir benutzen zwei Arten – dick und dünn ( mehr Fachbegriffe).

Die dicken (11 Inch/Zoll Durchmesser) gehen in die Mitte des Gebäudes, da sie mehr von der Last aufnehmen und die dünnen (Durchmesser 8 Inch/Zoll) auf die Seite, 22 Rohre insgesamt


Wir verwenden Bauholzmatten (gebraucht und wiederverwendbar) um den Torf beim Einsetzen zu schützen und wenn wir fertig sind, werden wir sie wiederverwenden – schauen Sie nach einer späteren Kurzgeschichte über die Bauholzmatten.


Die kombinierte Gewichtsverträglichkeit des Dyfi Widlife Zentrums auf diesen 33 Pfählen wird 2,490 Tonnen betragen oder 922 Afrikanische Elefanten in alter Währung.


Insgesamt wird die Gesamtfläche de3r 33 Pfähle nur 1,611m betragen – weniger als die Größe eines kleinen Einzelbettes; allerdings empfehlen wir nicht, Ihr Einzelbett mit einem Elefanten zu teilen – geschweige denn mit 922 davon.


Kurzgeschichte 4: Interpretation
Vor 200 Jahren war der Dyfi ein pulsierender, geschäftiger Fluss, von dem tausende von Menschen ihren Lebensunterhalt bestreiten konnten.

Sie bauten Steinbrüche, Minen, landwirtschaftliche Betriebe, Wälder, Transporte, bauten Eisenbahnen, Brücken und Schiffe – 17 Bootswerften auf einmal. Davor gab es Salinen, Wollindustrie und sogar Römer. Direkt neben Cors Dyfi auf der Nordseite des Flusses befindet sich ein römisches Fort (Cefn Caer).


Die Art und Weise wie diese Menschen, unsere Vorfahren, das Land planten und bearbeiteten, führte zu enormen Veränderungen in der Tierwelt und Ökologie des Flusses. Was wir heute um uns herum sehen, ist das Nebenprodukt davon, wie die Menschen, die vor uns kamen, ihren Lebensunterhalt und ihr Überleben bestreiten.

Heute ist der Fluss ein viel ruhigerer Ort. Tatsächlich weiß man auf den ersten Blick nicht, dass der Dyfi jemals etwas anderes war.


Im Erdgeschoss des Dyfi Wildlife Zentrums wird es um Fischadler gehen – dort wird der DOP sein – jedenfalls die Bildungsstätte.

Oben in der Galerie werden wir versuchen, die Geschichten des Dyfi Flusses als Schlüsselthemen zu verbinden – Natur, Industrie und Kulturerbe als auch Zukunftserbe.

Diese Wochen begannen unsere Volontäre mit der Recherchearbeit zunächst zu sechs Schlüsselthemen: Tierwelt, Schifffahrt & Handel, Eisenbahn & Brücken, Bergbau, Metalle & Münzen, Moorökologie und historische Figuren des Dyfi. Das ist ein zweijähriges Projekt und über die Jahre 2020 und 2021 werden wir Bildungsmaterialien entwerfen und produzieren, die sich auf diese Themen beziehen. Wir nennen das ‚Interpretation‘.


Sie können das in turnusmäßigen Abständen in der Galerie sehen. Wir werden auch einige von ihnen in den sozialen Medien veröffentlichen.

Indem wir die Vergangenheit verstehen, sehen wir einen größeren Sinn in der Gegenwart und können so bessere Entscheidungen für unsere Zukunft treffen.

#126 Fortsetzung Short Story 1-10: 5 von Brit 16.10.2019 10:37

Kurzgeschichte 5: Metalle

Wie viele von Ihnen aus unserer vordezimalen Münzsammlung wissen, werden verschiedene Metalle ein wesentliches Merkmal im neuen Dyfi Wildlife Zentrum sein.

Warum ist das so?

Seit Jahrhunderten (für einige Metalle Jahrtausende) stehen die Hügel und Berge um den Dyfi Fluss im Mittelpunkt der zügellosen Bergbauaktivitäten. Das Ganze ist nun zu Ende, aber die Landschaft, die unsere Vorfahren hinterlassen haben, trägt immer noch die Merkmale ihrer metallurgischen Aktivitäten.

Römer bauten Kupfer auf der N0ordseite des Dyfi ab und Charles I. hatte großen Erfolg mit Silber auf der Südseite, so sehr, dass er die Königliche Münzprägeanstalt in den 1640-iger Jahren von London nach Aberystwyth Castle verlegte und sogar 1649 näher an das Cors Dyfi – das kleine Dorf Furnace (der Hinweis liegt im Namen – Ofen/Schmelzofen/Heizkessel).

Charles I. Halbkrone ist direkt neben Cors Dyfi in Furnace, 1649, geprägt.


Zink und Blei wurden auch an verschiedenen Stellen abgebaut.

All diese Metalle sind Elemente, die von natürlichen geologische Mächten über Milliarden von Jahren erzeugt wurden; am DOP sitzen wir mitten im „Walisischen Becken“ – der Grund weshalb dieser Teil von Wales in Viktorianischer Zeit die produktivste Schieferindustrie wurde – mehr dazu in einer anderen Geschichte.

Indem sie also ihre Umgebung um sich herum veränderten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen, hinterließen unsere Vorfahren uns ein Vermächtnis der Umweltveränderungen – genau wie wir es jetzt für unsere Nachkommen tun. Die Ökosysteme, die wir heute am Dyfi Fluss sehenhaben sich im Laufe der Jahrtausende verändert und entwickelt, basierend auf den Veränderungen, die die Menschen an der Landschaft vorgenommen haben.

Dylife Blei- und Zinkmine


Das Dyfi Wildlife Zentrum wird aus Holz und Metall gebaut – genau jene Materialien, die im Lauf der Zeit eine so wichtige Rolle in der Geschichte des Flusses gespielt haben.

Die Metallkappen, mit denen wir das Gebäude ausstatten, sind mit Zink beschichtet, viele der wichtigsten Merkmale und Zubehörteile werden aus rezykliertem Kupfer hergestellt, und, natürlich, haben wir den Galerieboden – aus 50.000 vordezimalen britischen Münzen , die das mittlere Drittel des Ausstellungsgeländes bedecken, 36 qm insgesamt.

Verzintke Kappen auf denen das Dyfi Wildlife Zentrum sitzen wird


Wir werden rezykliertes Zinn an einigen der Wände haben, rezykliertes Kupfer an der Seite der Mary Evans Treppe … sogar die 3D-Beschilderung an der Gebäudefront selbst wird aus Metallen bestehen, die wir bergen können.

Eine kupferfarbene Standuhr des Machynlleth Uhrmachers Ezekiel Hughes 1790

#127 Short Story 6: Schiefer von Brit 03.11.2019 09:51

Short Story 6: Schiefer

Solar Paneele werden auf dem gegen Süden gerichteten Dach installiert, aber welche umweltfreundlichsten Materialien sollen wir für die Nordseite verwenden, die praktisch keine CO2 Bilanz haben und kulturell von Bedeutung sind?

Letzten Monat waren diese Schieferplatten auf den Dächern einer Reihe von Rathäusern in Llaberis, Nordwales. Nächsten Monat werden sie auf dem Dach des Dyfi Wildlife Zentrums sein, zusammen mit weiteren rund 4,000 ihrer geologischen Geschwister.


Sie sind ‚Welsh Heather Blues‘ (Walisisches Heidekrautblau) so nach ihrer Farbe benannt – ein tiefer blau-lila Farbton. Es heißt sie seien eine der besten Schieferplatten der Welt …….

Sie stammen aus dem Steinbruch Penrhyn in Bethesda, in der Nähe von Bangor, einem Steinbruch der seit 500 Jahren besteht und Ende des 19. Jahrhunderts der größte Schieferbruch der Welt war.

Steinbruch Penrhyn 1852


Die meisten walisischen Familien im Nordwesten von Wales habenb Väterm, Großväter, Verwandte usw., die im Laufe der Jahrhunderte in den Schieferbergwerken gearbeitet haben. Wir halten es für wichtig, auf walisischen Schiefer und Industrie in unserem neuen Zentrum zu verweisen, anstatt "neuen" billigen Schiefer (oder schlimmer noch, Fliesen) aus Tausenden von Meilen Entfernung zu kaufen.

Walisischer Schiefer, wie dieser, der in Penrhyn abgebaut wurde, wurde von der Internationale Union für Geologische Wissenschaften Anfang 2019 als "Global Heritage Stone Resource" [Globales Erbe Gestein Rohstoffe) ausgewiesen, in Anerkennung seines bedeutenden Beitrags zum architektonischen Welterbe.

Wir stimmen zu.

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