Bei der Erfindung dieser Monster haben sie wohl Vögel und Fledermäuse vergessen zu berücksichtigen. Von der Verunstaltung der Landschaften ganz zu schweigen!
[align=center]"Protest gegen Planungen am Bruckhauser Mühlenbach in Hünxe:[/align][align=center][/align][align=center][/align][align=center]Höchste Gefahr für den Uhu[/align][align=center][/align][align=center][/align][align=center]Der NABU im Kreis Wesel positioniert sich gegen eine Windkraftanlage im Bereich des Bruckhauser Mühlenbachs in Hünxe.[/align][align=center]Die Gemeinde weist nämlich derzeit Vorranggebiete für den Bau von Windrädern aus,[/align][align=center]wobei der kritisierte Standort mitten in einem Naturschutzgebiet liegt.[/align][align=center]Der NABU sieht darin einen Verstoß gegen das Naturschutzgesetz.[/align][align=center]Nicht allein während des Betriebes einer Windkraftanlage seien Beeinträchtigungen[/align][align=center]schützenswerter Arten zu erwarten,[/align][align=center]sondern bereits bei den zur Errichtung der Anlage erforderlichen baulichen Maßnahmen -[/align][align=center]vom Zufahrtswegebau bis hin zu Schwerlasttransporten.[/align][align=center]Damit würden eindeutig die dort heimischen Waldfledermäuse,[/align][align=center]der seit Jahren erfolgreich brütende Uhu, die Wanderfalken, Kiebitze und Bekassinen[/align][align=center]sowie zahlreiche weitere in diesem Areal heimische bzw. durchziehende Arten gefährdet."[/align][align=center][/align][align=center]Weiter ...[/align][align=center]Vier Klagen sind zur Zeit anhängig [/align][align=center]aber es sind auch bereits schon drei Windräder gebaut. [/align][align=center]Nun wurde zusätzlich eine Petition gestartet =[/align][align=center][/align][align=center]Petition [/align][align=center][/align][align=center][/align]
Aktualisiert am 10. Oktober 2018, 00:18 Uhr Die WHO empfiehlt, den Lärm von Windenergieanlagen zu senken. Die 45 Dezibel Grenze sollte tagsüber laut der Organisation nicht überschritten werden. In Deutschland liegt der zugelassene Wert deutlich höher.
Windenergieanlagen machen Lärm, und der sollte nach einer neuen Richtlinie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durchschnittlich 45 Dezibel tagsüber nicht überschreiten.
"Lärm von Windenergieanlagen oberhalb dieses Wertes ist mit schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen verbunden", heißt es in dem Bericht. Für die nächtliche Höchstbelastung spricht die WHO keine Empfehlung aus. Dafür gebe es noch nicht genügend aussagefähige Studien.
Für genehmigungspflichtige Anlagen in allgemeinen Wohngebieten gilt laut deutschem Umweltbundesamt bei der Lärmbelastung zur Zeit ein Immissionsrichtwert von 55 Dezibel tagsüber und 40 Dezibel nachts.
An diese Vorschrift müssen sich auch Windparks halten. Zum Vergleich: Flüstern hat etwa 30 Dezibel, leise Radiomusik 50, ein Haartrockner 70 und eine Kreissäge 100 Dezibel.
In Deutschland liegen die Richtwerte derzeit noch wesentlich höher Für Straßen-, Schienen- und Luftverkehr empfiehlt die WHO folgende Grenzen: Für die durchschnittliche Lärmbelastung durch Straßenverkehr tagsüber nicht mehr als 53 Dezibel, bei Schienenverkehr nicht mehr als 54 Dezibel und für Flugverkehr nicht mehr als 45 Dezibel. Die nächtlichen Richtwerte sind 45 Dezibel für Straßenverkehr, 44 Dezibel für Schienen- und 40 Dezibel für Luftverkehr.
"Das ist ambitioniert", sagte Thomas Myck, Uba-Fachgebietsleiter Lärmminderung bei Anlagen und Produkten, Lärmwirkungen. In Deutschlandlägen die entsprechenden Richtwerte derzeit noch wesentlich höher. "Da besteht deutlicher Handlungsbedarf."
Die WHO-Analyse sei ein wichtiger und fundierter Meilenstein dafür, die gesetzlichen Vorgaben entsprechend fortzuentwickeln. Die Leitlinien sind Empfehlungen, um die Bevölkerung vor Lärm zu schützen. Damit sollen Politiker Richtwerte festlegen und bauliche Maßnahmen veranlassen oder einfordern, damit die Richtwerte eingehalten werden.
Unterschiedlicher Lärm hat unterschiedliche Folgen "Übermäßige Lärmbelastung ist mehr als ein Ärgernis, sie ist ein echtes Gesundheitsrisiko, das beispielsweise zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen beiträgt", sagte Zsuzsanna Jakab, WHO-Regionaldirektorin für Europa.
Die Werte für Straßen-, Schienen- und Luftverkehr weichen voneinander ab, weil unterschiedlicher Lärm unterschiedliche gesundheitliche Folgen hat. So liefere eine Autobahn eine ständige Geräuschkulisse, so die WHO. Ein vorbeifahrender Zug mache kurzfristig Lärm, worauf eine längere Ruhephase folge.
Neue Richtlinien hat die WHO auch für Freizeitlärm. Dazu zählen Besuche von Nachtclubs, Kneipen, Live-Sportveranstaltungen, Fitnesskursen, Konzerten und das Hören von lauter Musik über persönliche Abhörgeräte.
Infraschall ist tieffrequenter Schall mit Frequenzen unter 20 Hertz. Er entsteht in der Natur, aber auch durch technische Einrichtungen. Infraschall überwindet viele Kilometer, durchdringt selbst Mauern. VIDEO Beitragslänge:28 min Video verfügbar bis 01.11.2019
Zu den natürlichen Quellen des Infraschalls gehören zum Beispiel Erdbeben und die Meeresbrandung. Technische Quellen sind – um nur einige zu nennen - Blockheizkraftwerke, Flugzeuge und auch Windenergieanlagen. In den letzten Jahren haben sich Ärzte und Wissenschaftler vermehrt mit Infraschall aus Windenergieanlagen befasst. Denn mit der Energiewende und dem Ausbau der Windkraft nimmt die Belastung aus diesen Quellen zu.
Menschen, die in der Nähe von Windenergieanlagen leben, klagen häufig über Schlafstörungen, Schwindel, Kopfschmerzen und Konzentrationsstörungen. Nicht selten als verrückt abgetan, bleibt ihnen meist nichts anderes als die Gegend zu verlassen. Denn nach gängiger Meinung sind Frequenzen unter 20 Hertz nicht hörbar und können deshalb auch keinen gesundheitlichen Schaden anrichten.
Wahrnehmung unterhalb der Hörgrenze Doch ist das wirklich so? Professor Christian-Friedrich Vahl, Direktor der Klinik für Herz-, Thorax- und Gefäßchirurgie der Johannes Gutenberg-Universität Mainz fühlt sich bei einer solchen Argumentation an die frühen Radiologen erinnert, die mit Röntgenstrahlen experimentierten, aber „weil sie die nicht sahen, erst viel später erkannt haben, dass sie Krebs verursachen.“
Aus Medizin und Wissenschaft mehren sich die Hinweise, dass nicht nur einige Tierarten, sondern auch Menschen in der Lage sind, Infraschall unterhalb der Hörgrenze wahrzunehmen. Kein Wunder eigentlich, denn „Infraschall ist eine Energie", erklärt Prof. Vahl, "Und jede Energie hat physikalische Effekte, ob Sie sie nun hören oder nicht.“. Er und sein Team widmen sich seit zwei Jahren der Frage, wie Infraschall die Kraft des Herzmuskels beeinflusst. Zwei Versuchsreihen, in denen sie die akuten Effekte von Infraschall auf menschliche Herzmuskelfasern untersuchten, haben sie bereits abgeschlossen, die Ergebnisse liegen vor: „In beiden Versuchsreihen hat man eine eindeutige Verminderung der Herzmuskelkraft bei Beschallung mit Infraschall-Signalen gesehen.“, so der Herzchirurg. Etwas, das man nicht bewusst wahrnimmt, kann also trotzdem krank machen. Oder zumindest einen Effekt haben.
Das Robert-Koch-Institut hat bereits 2007 auf die mögliche Gefahr durch Infraschall hingewiesen. Ebenso bilanziert die "Machbarkeitsstudie" von 2014 des Umweltbundesamtes, "dass negative Auswirkungen von Infraschall im Frequenzbereich unter zehn Hertz auch bei Schalldruckpegeln unterhalb der Hörschwelle nicht ausgeschlossen sind".
Auswirkungen auf das Gehirn Untersuchungen von Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigen auch Auswirkungen von Infraschall auf das Gehirn. Sie fanden, dass unterhalb der individuellen Hörschwelle dargebotener Infraschall bestimmte Regionen des Gehirns aktiviert. Interessanterweise Regionen, die an der Verarbeitung von Stress und Konflikten beteiligt sind. Wieso das so ist, ist noch unklar, aber Professor Simone Kühn vom UKE hat eine Hypothese: „Wir haben spekuliert, dass, wenn man etwas bewusst hört und weiß, da ist etwas, kann man es vielleicht besser ausblenden. [...] Aber bei Sachen, die sozusagen so halb wahrnehmbar sind, hat man vielleicht nicht die Direktive zu sagen, das ignoriere ich jetzt.“ Unbewusst Wahrgenommenes versetzt also möglicherweise in Stress, zumindest, wenn es nicht einzuordnen ist. Eine Folgestudie des UKE geht nun der Frage nach, ob sich die Schlafqualität und Leistungsfähigkeit freiwilliger Testpersonen nach vier Wochen nächtlich dargebotenen Infraschalls verändert.
Weltweit durchgeführte Versuche des Militärs, Infraschall als nicht-letale Waffe einzusetzen, sind ein weiteres Indiz dafür, dass dieser tieffrequente Lärm einen negativen Effekt auf Menschen haben kann.
Experten schätzen, dass zwischen zehn und dreißig Prozent der Bevölkerung Scmptome durch Infraschall spüren können.
Unterschiedliche Mess-Methoden Dennoch gibt es bis heute für den Frequenzbereich unter 20 Hertz keine Mess-Norm, die die Schallbelastung durch Windenergieanlagen ungeschönt darstellen würde. Im Gegenteil: Behördlicherseits wird eine Mess-Norm angewandt, die die Infraschall-Emissionen von Windenergieanlagen zum Teil wegfiltert. Frequenzen unter 8 Hertz werden dabei gänzlich ignoriert. Durch Mittelungen (Terzband-Analysen) werden sogenannte "tonale Spitzen" weitgehend wegglättet, das heißt, dass bestimmte hohe Ausschläge im Ergebnis nicht sichtbar sind.
Wie die Emissionen von Windenergieanlagen im Infraschallbereich wirklich aussehen und wie weit sie reichen, zeigte die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) bereits im Jahr 2004. Der BGR obliegt von deutscher Seite aus die Aufgabe, die Einhaltung des umfassenden Kernwaffenteststopp-Abkommens (CTBT - Comprehensive Nuclear-Test-Ban Treaty) zu kontrollieren. Zu diesem Zweck betreibt die Bundesanstalt mehrere Messstationen, von denen zwei Stationen Infraschall registrieren. Um eine Störung der Messung zu vermeiden, ermittelte die BGR den Abstand, den die Messinstrumente von Windenergieanlagen haben müssen, und folgerte: "In der Regel sollte ein Abstand von etwa 20 Kilometern zwischen Station und Windpark eingehalten werden, um eine ungestörte Registrierung und Detektion transienter akustischer Signale zu gewährleisten." Ein Abstand, von dem die Anrainer von Windparks nur träumen dürften.
"planet e." begleitet Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure und Betroffene und konfrontiert Skeptiker mit dem Thema "Infraschall".
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Die Windenergie könnte nach einer Untersuchung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) ein nennenswerter Faktor für das Insektensterben sein. Eine Modellrechnung des DLR-Instituts für Technische Thermodynamik beziffert die Zahl der durch Windräder in Deutschland getöteten Fluginsekten während der warmen Jahreszeit auf 5,3 Milliarden pro Tag. Da jedes siebte deutsche Windrad - knapp 2.000 an der Zahl - in Mecklenburg-Vorpommern steht, könnten im Nordosten annähernd eine Milliarde Insekten durch Rotorschlag getötet werden - an jedem der rund 200 warmen Tage zwischen April und Oktober.
1.200 Tonnen tote Insekten pro Jahr? Laut den Forschern suchen Fluginsekten vor der Eiablage in großen Schwärmen hohe, schnelle Luftströmungen auf, um zu entfernten Brutplätzen zu gelangen. Die Flugrouten würden mit dem Aufkommen der Windenergie in den vergangenen Jahren vermehrt von Windrädern durchschnitten, deren Rotorblätter mit Blattspitzengeschwindigkeiten von mehreren Hundert km/h für durchfliegende Insekten den Tod bedeuteten. Pro Jahr entstünden beim Durchflug der Rotoren Verluste von mindestens 1.200 Tonnen unter den Insekten. Die Forscher sprechen von einer Größenordnung, "die für die Stabilität der gesamten Population durchaus relevant sein könnte."
Insektenreste an Rotoren mindern Windkraft-Leistung Darüber hinaus sehen die Wissenschaftler auch eine negative Auswirkung auf die Windkraftanlagen durch die Kollision mit Insekten. Es gebe einen Zusammenhang zwischen den Insektenresten an den Rotorblättern und der nachlassenden Leistungskraft der Windkraftanlagen, so die Studie. Die Energieverluste unter anderem durch Strömungsabrisse betragen demnach bis zu 50 Prozent der eigentlichen Leistungskraft der Anlagen.
"Situation wird weiter verschärft" "Die Zahlen dieser Studie sind erschreckend", sagte die Geschäftsführerin der Umweltschutzorganisation NABU MV, Rica Münchberger, NDR 1 Radio MV: "Das ist ein verstärkender Faktor für das Insektensterben und der ist nicht minimal. Dadurch wird die Situation weiter verschärft." Der Bundesverband WindEnergie moniert methodische Schwächen der DLR-Veröffentlichung. Es handle sich um grobe Schätzungen, denen keine empirisch gesicherte Basis zugrunde liege.
Weitere Forschung nötig Die Wissenschaftler ihrerseits räumen bestehende Unsicherheiten ihrer Analyse ein, nichtsdestotrotz sei die Entwicklung besorgniserregend. Es seien weiterführende Untersuchungen nötig, um ein genaueres Bild darüber zu bekommen, wie groß der Anteil der Windenergie am Insektensterben im Vergleich mit anderen Faktoren wie etwa Pflanzenschutzmitteln, intensiver Landwirtschaft, Verkehr, Klimawandel und Urbanisierung ist.
Schwarmerkennungssysteme für Windkraftanlagen? Zudem gehe es nicht um einen Rückbau der Anlagen, aber die Annahmen aus den 1990er-Jahren, die zu einem Verzicht auf einen Verträglichkeitsnachweis von Windkraftanlagen gegenüber Fluginsekten geführt hätten, seien falsch. Seinerzeit seien Wissenschaftler noch davon ausgegangen, dass sich Insektenschwärme nicht in der Höhe der Rotoren bewegen oder durch die hohe Windkraft abgeschreckt würden.
Dass dies nicht so ist, habe man mit Hilfe von Boden- und Flugzeugradar-Messungen nachweisen können. Die Rotoren könnten mit automatischen Schwarmerkennungssystemen ausgestattet werden. Eine ähnliche Technik gibt es bereits, um zu verhindern, dass Fledermäuse von Rotoren getroffen werden. Fast 250.000 wurden in Deutschland laut Schätzungen in den vergangenen Jahren Opfer von Windrädern. Tausende Vögel wie Adler, Störche und Rotmilane kommen noch hinzu.
NABU: Tierschutz mehr berücksichtigen Der NABU sieht es ähnlich: "Wir sind grundsätzlich nicht gegen diese Anlagen, aber der Schutz der Tiere und Pflanzen muss bei der Planung ausreichend berücksichtigt werden", so Münchberger. Dies geschehe bisher nicht in ausreichendem Maße. Die NABU-Geschäftsführerin verweist auch auf immer neuere Erkenntnisse: "Dass es einen Fledermauszug auch über die Ostsee gibt, das wussten wir vor einigen Jahren noch gar nicht. Heute aber ist bekannt, dass die Fledermäuse auch in diesem Bereich Insektenschwärmen folgen."
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)