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Brit
Beiträge: 1156 | Zuletzt Online: 21.09.2019
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    • Brit hat einen neuen Beitrag "Schwarzbären (Ursus americanus) Lily & Hope" geschrieben. Gestern

      Bären, Rauhfußhuhn, und Teilen - UPDATE 20. September 2019


      Kragenhuhn

      Wir hörten gestern einen Schuss aus einer Gegend wo die Jäger in letzter Zeit Kirrungen ausgelegt haben, aber es ist jetzt die Rauhfußhuhn Jagd eröffnet, so könnte es daher sein. Ansonsten haben wir in letzter Zeit keine verdächtigen Schüsse gehört. Das Rauhfußhuhn Bild ist aus den frühen 1970-iger Jahren, als ich meine anfänglichen Bärenstudien machte und es hereinsegeln sah, um im Wald zu landen, vielleicht 50 Fuß von der Schotterstraße entfernt. In der Hoffnung, Glück zu haben ergriff ich meine Kamera und legte mich in der Nähe der Stelle hin. Ich hatte keine Ahnung, was mich erwartete – ein tapferes Rauhfuß Männchen das mich vertreiben wollte. Er sah mich direkt an, versuchte meine Kamera und Hände zu picken. Um diese Seitenaufnahme zu bekommen, streckte ich meine rechte Hand an ihm vorbei, damit er sich drehen und diese Hand angreifen konnte, die ich dann schnell zurückzog um auf den Auslöser zu drücken. Beachten wie seinen aufgestellten Kamm. Das ist das schärfste Bild, dass ich je von einem Rauhfußhuhn machen konnte. Ich habe es so zugeschnitten um die Aufmerksamkeit auf seinen aufgestellten Kamm zu lenken.

      Vor dem Fenster sind dieses Haarpecht Weibchen und das Eichhörnchen unter den Wettbewerbern für die Sonnenblumenkerne.

      *
      1 = weiblicher Haarspecht
      2 = Eichhörnchen

      Es fühlt sich gut an, sich ein wenig von der Bärenjagd ablenken zu können. Wir wissen von keinem Lieblingsbären, der hier in der Nähe getötet wurde, obwohl wir das erst später entdecken könnten, wenn ein Bär im Frühjahr nicht auftaucht.

      Dieser schöne Tag begann damit, dass die Mitarbeiter ein gutes Jahr im Bären Zentrum feierten, einschließlich der Verbesserungen, die von vielen von Ihnen ermöglicht wurden.

      Danke für all Ihre Unterstützung.

      -Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

      (Alle Bilder sind Klick-Bilder)

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB" geschrieben. 19.09.2019

      DWC: Kurzgeschichten 1 – 10
      geposted: Donnerstag 19. September 2019 von Emyr MWT



      Kurzgeschichte 1: Freiwilligenarbeit
      Mehr als 100 Leute spenden ihre Zeit dem DOP jedes Jahr und die meisten dieser Leute werden auch an der Entwicklung des neuen Dyfi Wildlife Zentrums beteiligt sein.

      Von der Dekonstruktion zur Rekonstruktion und allem was dazwischen liegt, unsere Volontäre werden eine Schlüsselrolle im neuen Zentrum spielen – einschließlich der Hilfe von Spezialisten, die wir für alle Informationsdisplays die wir produzieren benötigen werden.

      Aber vorerst zeigen einige dieser Volontäre, dass es möglich ist, einen 60 Fuß Do0ppelholzzaun in weniger als 30 Sekunden zu demontieren …..



      Kurgeschichte 2: Recycling
      Ein wichtiger Leitfaden im Ethos des neuen Dyfi Wildlife Zentrums ist das Recycling.

      Warum neu kaufen, wenn man altes wiederverwerten kann und einer neuen Aufgabe zuordnen kann. Es spart Geld und die Umwelt.

      Der 30 m Bohlenweg, den wir in Anspruch genommen haben wird gereinigt, geschliffen und als Wandabschluss verwendet.


      Das alte Besucherzentrum und die Volontärhütte wurden auf den Parkplatz verlegt und werden nun von unseren Auftragnehmern genutzt – wenn sie damit fertig sind, werden wir sie in einem anderen MWT Reservat benutzen



      Schließlich werden die kleinen Holzstücke und junge Birke, die wir heruntergebracht haben, bei dem alten Versteck gelagert und wird über den Winter luftgetrocknet. Nächstes Jahr werden wir sie in Scheiben schneiden und die Birkenscheiben als Decke und Cafeabdeckung ´benutzen.



      Kohlenstoff wird im Holz gespeichert (Sequestrierung) und kompensiert so einen Teil der von uns erzeugten Kohlenstoffemissionen.

      In weiteren Kurzgeschichten werden Sie mehr darüber erfahren, wie das Dyfi Wildlife Zentrum die Kohlenstoffsequestration optimieren wird ….

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB" geschrieben. 19.09.2019

      Bon Voyage: Monty und Berthyn auf dem Vogelzug
      gepostet: Samstag 14. September 2019 von Emyr MWT


      All unsere Dyfi Fischadler sind auf dem Vogelzug.

      Berthyn hielt sich, bis sie 101 Tage alt war, der erste Dyfi Nachwuchs der es bis zum Alter von über 100 Tagen geschafft hat.

      Nach herbstlich windigem Wetter Anfang September, öffnete sich am Donnerstag vergangener Woche ein perfektes Hochdruck-Migrationsfenster, das Berthyn voll ausnutzte. Einige Stunden später ging auch Monty.

      Monty blieb bis sein letzter Nachkomme weg war.


      Hier sind die 2019 Daten von wann die Dyfi Vögel auf den Vogelzug gingen:

      Telyn: 23. August um 18:26
      Peris: 23. August um 17:03
      Hesgyn: 25. August um 16:32
      Berthyn: 5. September um 07:20
      Monty: 5. September um 09:32

      Hier ist, wie Berthyn und ihre zwei Brüder, Peris uznd Hesgyn, in die gesamte Dyfi Vogelzugtabelle passen:


      Die zwei Buben waren genau im Durchschnitt und zogen zufällig beide im gleichen Alter – 88,5 Tage alt.

      Der übliche Vorbehalt gilt hier – das sind die letzten Male, an dem wir die Vögel gesehen haben, also das Mindestalter in dem sie gezogen sein könnten.

      Und für die statistisch Abenteuerlustigen gibt es hier eine Grafik die den Unterschied im Alter der Jungen von Nora-Glesni-Telyns Küken zeigt:


      Glesnis Junge sind die durchschnittlich am jüngsten zogen. Die Tatsache, dass wir dieses Jahr Aeron zurückehren sahen vervollständigt ein volles Haus von Glesnis fünf Jahren am Dyfi. Ein Vogel aus jedem Brutjahr ist als Erwachsener zurückgekehrt – eine erstaunliche Leistung, die ihre fantastischen mütterlichen Fähigkeiten verdeutlicht!

      Und wieder sind dies natürlich nur die Vögel von denen wir wissen; mit ziemlicher Sicherheit wird es da draußen mehr Nachkommen geben – besonders Weibchen.

      Die Vögel, von denen wir wissen, dass sie zurückgekehrt sind (fett gedruckt):


      Falls Sie Aerions Rückkehr Anfang des Sommers verpasst haben – hier ist das Video:


      Clarach hatte leider einen gescheiterten Brutversuch an ihrem schottischen Nest – wieder vereitelt durch Greifvögel.

      Das walisische Bild der Fischadler
      Zum ersten Mal in mehreren Jahrhunderten hatte Wales in diesem Jahr fünf Brutplätze.

      Das ON4 Snowdonia Paar kehrte zurück, nachdem sie ihr Nest 2018 verlassen hatten und Blue 24 kehrte zu ihrer Llyn Plattform zurück, was zum ersten Mal eine Summe von fünf produktiven walisischen Nestern ergab.

      Der Vorteil eine sich erholende Population zu haben ist, dass die durchschnittliche Produktivität der Fischadler-Kolonie in den Anfangsjahren immer höher ist, als in normalisierten Populationen. Das gilt auch für die meisten Lebewesen, egal, ob es sich um eine Orchidee, einen Mistkäfer oder einen Fischadler handelt. Die Bevölkerungswachstumsraten stehen in direktem Zusammenhang mit der sog. Abhängigkeit von der ökologischen Dichte: je weniger Konkurrenz um Nahrung, Partner, Brutplätzen und weniger Druck durch Raubvögel, umso erfolgreicher die Brut (Produktivität) im Durchschnitt.

      Hier sind einige Spechte um das zu demonstrieren:


      Störungen haben auch Auswirkungen auf den Bruterfolg, sei es von anderen Fischadler oder Menschen.

      Es ist kein Zufall, dass auch in diesem Jahr die drei walisischen Nester mit den geringsten Störungen die meisten Küken hervorgebracht haben. Die Nester von Glaslyn, Dyfi und Clywedog haben alle drei Eier und drei Küken produziert.

      Die Produktivität eines Vogelnestes kann auf verschiedene Weise ausgedrückt werden, deshalb habe ich die folgende Tabelle erstellt, um die verschiedenen Phasen der Brutzeit darzustellen, Fazit ist, dass 10 walisische Fischadlerküken bis zum Migrationsalter überlebt haben.

      Walisische Fischadler-Produktivität


      Leider ist eines der Glaslyn Küken an Lungenwürmern eingegangen und wir fürchten, dass das älteste Clywedog Küken kurz nach dem Flüggewerden verschwunden ist. Ein faules Ei wurde beim Beringen im Llyn Brenig Nest gefunden, doch wir wissen nicht, ob frühe Berichte über zwei Küken im Nest gestimmt haben.

      Als Topny vier bis fünf Wochen nach dem Schlupf ans Nest kam um die Brut zu beringen, war nur ein Küken im Nest, ein Männchen das WelshWater/Dŵr Cymru ‚Roli‘ genannt haben.

      Ungeschlüpftes Ei das bei Llyn Brenig während der Beringung entnommen wurde:


      Egal, welches Maß Sie nehmen um den Bruterfolg zu repräsentieren, Wales hatte eine Produktivität von mindestens 2.0 (10 ziehende Vögel aus 5 Nestern). Dies ist doppelt so hoch wie die Produktivität einer etablierten Kolonie die mit voller Dichte arbeitet – ein direktes Ergebnis einer niedrigen (sich erholenden) Populationsdichte die ich oben erwähnte. Jede Wolke etc. ……

      Kalender und Shop
      Nächste Woche werden wir den 2020 DOP Kalender entwerfen und ihn an die Druckerei schicken, wir haben einige super Bilder von diesem Jahr. Wir hoffen, dass wir den Online Shop Anfang Oktober, wie immer, eröffnen können.

      Wir haben auch ein brandneues Nadelabzeichen im Angebot – Telyn.

      Das Dyfi Wildlife Zentrum
      Alwyn und Thom sind auch ausgezogen während des Winters – sie werden nächstes Jahr zur gleichen Zeit wie die Fischadler zurückkommen. Ich werden nicht ihr Reisealter erwähnen.

      Das lässt Kim, Janine und mich zurück – wir werden jetzt Vollzeit am Dyfi Wildlife Zentrum bis nächstes Frühjahr arbeiten. Die Bauarbeiten haben begonnen und ab morgen werden wir Ihnen eine neue Serie bringen: 50 Kurzgeschichten. Jede Geschichte wird auf dieser Webseite (unter Blog) veröffentlicht, auf DOP Facebook und Twitter.

      Hochmoderne lay-line Maßausrüstung:


      Jede Kurzgeschichte konzentriert sich auf einen Aspekt des Gebäudes und enthält eine Erklärung dessen, was passiert und warum – zu diesem Zeitpunkt.

      Es wird auch eine Gelegenheit für Sie sein, Fragen zu stellen und über den Fortschritt des Gebäudes auf dem Laufenden zu bleiben. Wir werden unser Bestes tun um Ihre Fragen zu beantworten. Wir werden in jeder Folge entweder ein hochwertiges Foto oder Video beifügen, sodass Sie hoffentlich sehen können, wie viele Ihrer Kommentare und Vorschläge wir in den letzten zwei Jahren übernommen haben (erinnern Sie sich an den Fragebogen von Survey Monkey, den Sie im Januar 2018 ausgefüllt haben?) .

      Wir begrüßen Sie herzlich auf unserer Winterreise, es soll Spaß machen.

      Fertig mit dem Alten …. Das ‚Besucher Zentrum‘ wird entfernt und in die ‚neue‘ Raststätte der Bauherren des Dyfi Wildlife Zentrums umgebaut.


      Bitte
      Unser Dyfi Wildlife Zentrum läuft gut. Vor etwas mehr als 12 Monaten brauchten wir £250,000 aber jetzt ist es bei £65,000.

      Wenn Sie die Saison mit uns genossen haben, würden Sie bitte etwas spenden?
      Vielen Dank – hier ist der Link:

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Schwarzbären (Ursus americanus) Lily & Hope" geschrieben. 19.09.2019

      Bären, Elche, und Eichhörnchen - UPDATE September 18, 2019

      *


      Während die Bärenjagd nachlässt und die Bären nachtaktiver und mit dem Näherkommen der Winterschlafsaison weniger aktiv werden, besuchte uns ein noch größeres Tier. Das Bild ist nicht toll, aufgenommen mit dem Handy durch ein Autofenster, doch es beweist, dass gestern ein Elch in der Einfahrt war. Ich habe seit über einem Jahr hier keinen mehr gesehen. Die Anzahl der Elche ist gesunken. Vor dem Fenster sind die Eichhörnchen, nachdem sie ihr rötliches Sommerfell gewechselt haben jetzt braun.

      Danke für all Ihre Unterstützung.

      -Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Schwarzbären (Ursus americanus) Lily & Hope" geschrieben. 19.09.2019

      Bären Zentrum Neuigkeiten - UPDATE 17. September 2019
      Es gibt Bären Neuigkeiten vom Senior Bärenpflegerin Sharon Herrell am Bären Zentrum.

      Bären Neuigkeiten – 15. September 2019


      Ted

      Ted ist im Fellwechsel und sein Fell ist durch die Sonne gebleicht. Bärenmarkierungen und Fellrubbeln gehen Hand in Hand, aber beinhaltet das den Fellwechsel nicht?

      Im Juni jeden Jahres wechseln Lucky, Holly und Tasha ihr Winterfell indem sie es gegen Bäume im Gehege reiben und so ihren Geruch für andere Botschafterbären zur Überprüfung hinterlassen. Fellwechsel wird dadurch erleichtert, dass die Bären unter Büsche gehen und durch dichtes Gebüsch laufen, was lockeres Fell aus ihrem Fell entfernt.


      Lucky

      Ted wartet bis Ende August bevor er Fell wechselt. Sein brauner oder goldener Schimmer erinnert an die Bärin Honey. Sein Wechsel läuft wirklich gut und er hinterlässt es überall. Ich habe einige Bilder von seinem Fell, das auf Espenrinde, Hartriegel- und Himbeerbüsche klebte. Er markiert und reibt sich auch an Zedern unmittelbar vor seinem Gehege. Es hilft ihm sein altes Fell loszuwerden, lebenswichtige Zedernöle um Ungeziefer fernzuhalten zu erneuern und er hinterlässt seinen Geruch, welchen Lucky oft übermarkiert, wenn er vorbeigeht.


      Holly

      Duftmarken zu setzen findet das ganze Jahr über statt und das nicht nur in freier Natur, sondern auch im Gehege. Für den Fellwechsel muss ich Dr. Rogers fragen, welche Rolle, falls überhaupt, dass für die Bären bei der Markierung ihrer Reviere und Spuren hinterlassen spielt. Bären entfernen Fell auch indem sie sich am Bauch und Hinterteil kratzen.


      Tasha

      Die Blätter fallen jetzt und auf Teds Rücken sind einige. Ich denke er weißt darauf hin, dass er Stroh als Bettzeug und zum Nisten braucht. Es ist zwar noch früh, aber die Bären scheinen zu denken, dass Mutter Natur sie zur Höhle ruft. Er genießt es immer noch auf dem Hügel zu sitzen und die noch grünen Gräser zu fressen.


      Ted im Fellwechsel

      Lucky vermisst Bob unsere Bärenaufklärer und seinen Vorrat an Hundekeksen, aber er hat einen von mir genommen. Er legt sie gerne zwischen seine Vorderpfoten und Stücke davon abzubeißen. Natürlich muss sein Hinterteil in der Luft sein um das zu machen.

      Holly genoss eine Anreicherung, schien aber nicht zu bemerken, dass sie Gäste hatte, die sie beobachteten und bewunderten.

      Als ich mehrere Bilder von Tasha in den Blumen machte, fragte ich mich, ob sie auf dem Bild gedacht hat ich könnte nicht all ihre 300+ Pfund sehen. Sie ist so ein Schatz.

      **
      Abgeworfenes Fell im ganzen Gehege

      Danke für all Ihre Unterstützung
      Sharon Herrell, Senioren Bärenpflegerin


      Danke für all Ihre Unterstützung.

      -Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Schwarzbären (Ursus americanus) Lily & Hope" geschrieben. 19.09.2019

      Lily und Hope mit Faith und Jason
      Ihre außergewöhnliche und unerwartete Geschichte

      Lily, 2009, mit Schmutz vom Graben einer Höhle auf der Nase

      „It’s me, bear“ (Ich bin es, Bär) sagte Dr. Lynn Rogers, als er sich am 08. Januar 2010 der Höhle von Lily, einer zweijährigen Mutter, näherte

      Lily in ihrer Höhle 11.01.10

      Lily beobachtete vertrauensvoll als die Wissenschaftler eine Webcam in ihrer Höhle installierten und Doug Hajiceks internationales Team von Technikern sie mit dem Internet verbanden, um rund um die Uhr beobachten zu können. Unerwartet ging Lily viral online. Innerhalb von 2 Tagen war sie der Nummer 1 Suchbegriff bei Google. Lily war dabei, der Welt ein Fenster zu öffnen, das den am wenigsten untersuchten Aspekt des Bärenverhaltens zeigte – die geheime Welt des Winterschlafes, einschließlich der Geburt und frühen Pflege von Jungen. Das meiste das sie verriet, war neu für die Wissenschaft.

      Hopes Augen öffnen sich 17.03.10

      Als Lily am 22. Januar ihre Tochter Hope auf die Welt brachte, widerlegte sie die alte Überzeugung, dass überwinternde Bären im Schlaf gebären. Zuschauer in 132 Ländern sahen wie sie ihre Höhle vorbereitete und 22 Stunden lang zahnpressend Wehen durchlebte. Sie jubelten Lily zu, als diese das winzige weibliche Jungtier zärtlich begrüßte. Sie sahen wie sie Hope unter ihren Körper legte, um sie, während der kältesten Wochen im Winter, zu säugen und mit warmem Atem anzuhauchen.

      Anfang März öffnete Hope ihre Augen und erweiterte ihre Welt. Sie fing an mit Lily durch sanftes Spiel und verbindende Aktivitäten, genannt wechselseitiges Zungenlecken, in Kontakt zu treten. Als sie mobiler wurde, kletterte sie auf Lily und kuschelte sich in ihr Fell.

      Zuschauer, jung und alt, waren fasziniert von Lilys sanftem Spiel, süßen mütterlichen Lauten und ständiger Pflege, die der Fürsorge menschlicher Eltern so ähnlich ist. Sie machten Lily und Hope zum Teil ihres täglichen Lebens, beobachteten sie zuhause, bei der Arbeit und in Hunderten von Schulen.


      Lily kommt aus der Höhle 24.03.10

      Zuschauer sahen, wie Lily defensiv auf Elche und Wölfe in der Nähe reagierte, aber ruhig die Wissenschaftler, denen sie gelernt hatte zu vertrauen, akzeptierte. Sie sahen sie als sensibel und urteilsfähig – nicht als das wilde Tier, für das sie die Bären gehalten hatten.


      *
      1 = winzige Hope 02.04.10
      2 = Hope 08.04.10

      *
      1 = Hope 14.04.10
      2 = Lily und Hope 20.04.10


      Hope ruht neben Lily – April 2010

      *
      1 = erledigt
      2 = säugen

      *
      1 = Hopes blaue Augen 10.05.10
      2 = Spiel in den Bäumen 18.05.10

      Am 01. April verließen Lily und Hope ihre Höhle. Ungefähr eineinhalb Monate später entwickelte Lily eine wenig bekannte körperliche Verfassung, die ihr Leben dramatisch veränderte und allen die zusahen das Herz zerriss. Für Lily konnte ein einzelnes Junges nicht genug säugen um Östrus und Eisprung zu verhindern. Das Ergebnis war ein hormoneller Konflikt, der sie zerrissen zwischen Muttergefühlen und der Paarungszeit im Mai-Juni zurückließ.

      Am 21. Mai, während Hope hoch oben in einem Baum schlief, verließ Lily sie und folgte den Spuren eines Männchens.

      *
      1 = Hope schläft in einem Baum 21.05.10
      2 = Lily in Bewegung 23.05.10


      Auf der Suche nach einem Partner 23.05.10

      Hope verschwand, Anwohner und der Duluth Rescue Squad suchten Tag und Nach um Hope zu finden bevor sie verhungerte. Nach 5 Tagen, als Rogers im Wald war und Reportern mitteilte, dass er das Schlimmste befürchtet, klingelte sein Handy.

      Hope war gefunden! Rogers und sein Team eilten vor Ort und brachten Hope zu Lily. Als sie sich sahen, waren Hopes grölender Wunsch zu säugen und Lilys süße mütterliches Grunzen das Bewegendste an Tieremotionen, die Rogers je erlebt hatte. Lily und Hope verbrachten den nächsten Tag mit Spielen und säugen, aber die kleine Hope stöhnte manchmal. Sie wurde schwächer. Lily hatte zu wenig Milch. Wissenschaftler und Ernährungsexperten schufen eine Säuglingsnahrung, die Hope belebte und wieder Leben in ihre Augen brachte.

      *
      1 = Hope gefunden 26.05.10
      2 = Lily und Hope Wiedersehen 26.05.10


      Klicken um Lily und Hope vom 21.05. bis 29.05.10 beobachten

      Aber Lily hatte immer noch das Problem mit den Hormonen. Sie verließ Hope wieder am 31. Mai – dieses Mal für 6 Wochen, als sie meilenweit zog, um einen Partner zu finden.

      Mit Pfadkameras und einem kleinen Senderhalsband fanden und fütterten die Wissenschaftler Hope weiter. Ihnen fiel auf, dass sie die meiste Zeit an Orten verbrachte, an denen sie mit Lily gewesen war.


      Klicken um Lily und Hope vom 31.05.10 bis zum 12.07.10 zu beobachten

      *
      1 = Hope wieder alleine 04.06.10
      2 = Hoch oben in einer Rotkiefer 04.06.10

      *
      1 = Wachsam 07.06.10
      2 = Mehlwürmer fressend 08.06.10


      13.06.10 – Dr. Rogers und Hope

      **
      1 = verspielt 13.06.10
      2 = Ergänzungsnahrung 13.06.10
      3 = Hope 20.06.10

      *
      1 = Aufnahme von der Pfadkamera 20.06.10
      2 = besenderte Hope 20.06.10

      *
      1 = Immer noch alleine 29.06.10
      2 = Hope alleine 01.07.10

      *
      1 = In einer Kiefer 03.07.10
      2 = Aufmerksame Hope 06.07.10

      Schließlich endete die Paarungszeit. Am 11. Juli kehrte Lily an diese Orte zurück und die zwei waren wieder zusammen. Lily wurde wieder eine hingebungsvolle, aufmerksame Mutter. Ihre Milch kam wieder. Sie säugte Hope den Rest des Sommers über, in ihrer Höhle im folgenden Herbst und sogar als sie am 21. Januar Faith und Jason auf die Welt brachte.

      *
      1 = Vereinigt! 12.07.10.
      2 = Gemeinsamer Aufbruch 12.07.10


      Lily und Hope 13.07.10

      *[url= https://www.bearstudy.org/website/images...100818_Hope.jpg][/url]
      1 = Lily und Hope 27.07.10
      2 = Hope blüht auf 18.08.10

      *
      1 = dem Herbst nähern 30.08.10
      2 = Lily und Hope 24.09.10

      *
      1 = verlangsamt
      2 = Hope kuschelt Lily 28.09.10

      *
      1 = nahe der Höhle 22.10.10
      2 = an der Höhle 26.10.10

      Von Würfen mit gemischtem Alter wurde bereits berichtet, fast immer mit nur einem älteren Jungen, doch wie die Jungen sich verhielten war unbekannt. Hope saugt neben Faith und Jason und spielte mit ihnen als Geschwister und als wäre sie eine zweite Mutter.


      Lily, Hope, Faith und Jason – 2011

      Als die Familie am 08. April die Höhle verließ, gingen sie in ein Gebiet, das von Kojotenspuren durchzogen war. Traurigerweise wurde Jason in den Kopf gebissen und starb am 12. April an einer Hirninfektion. Ohne ihren Bruder wandte Faith sich der großen Schwester Hope zu. Während des Sommers spielten sie häufig und kuschelten zusammen wenn sie ruhten. Wenn Faith herumstreunte hielt Hope ein wachsames Auge auf sie.

      *
      1 = Familie unterwegs 17.03.11
      2 = Außerhalb der Höhle 11.03.11

      **
      1 = Jason 08.04.11
      2 = Lily und Faith 08.04.11
      3 = Lily und Jason 08.04.11


      Klicken um Lily, Hope und Faith spielen zu sehen – Juni 2011

      [/url]
      Lily, Hope und Faith – 03. Juni 2011


      Lily, Hope und Faith gehen davon – 03. Juni 2011

      *
      1 = Faith 20.04.2011
      2 = Hope und Faith 22.03.2011

      *
      1 = Lily, Hope und Faith 03.06.11
      2 = Lily 18.06.11


      Lily, Hope und Faith – 21. Juni 2011

      *
      1 = Hope und Faith 21.06.11
      2 = Hope und Faith 03.07.11

      *
      1 = Hope und Faith 12.07.11
      2 = Faith 03.08.11

      [/url]
      Kurz nachdem dieses Foto aufgenommen wurde, entfernte Hope das Senderhalsband 13.08.11

      *
      1 = Hope und Faith 15.08.11
      2 = Lily und Hope 01.09.11

      Die Bärenjagdzeit im September brachte die alljährliche Besorgnis, dass Forschungsbären verloren gehen könnten. Leider besuchte Hope am 16. September die Kirrung nahe dem Ort, wo die Familie ruhte. Ihr Tod verbreitete Trauer auf der ganzen Welt.

      Da Hope nicht zu ersetzen war, ruhte Faith alleine und spielte selten, falls überhaupt. Schließlich begann sie mit Lily in diesem Winter in ihrer Höhle zu spielen. Faith wuchs auf und schaffte sich ein eigenes Revier weit ab. Sie wurde selten gesehen, doch wurde mit zwei männlichen Jungen 2015 beobachtet.


      Lily und Faith 20.09.11


      Faith in Herbstblättern 30.09.11

      *
      1 = Lily und Faith 28.09.11
      2 = Lily und Faith 19.10.11


      Lily leckt Faith 30.09.11

      Lily hat ab 2018 3 Würfe mit 2 oder 3 Jungen großgezogen.

      Im Laufe der Jahre verbanden sich die Zuschauer von Lily und Hope über Soziale Medien und Zusammenkünfte auf der ganzen Welt. Das erste offizielle Treffen in Ely wurde vom Stadtrat von Ely als „Lily der Bärentag“ bezeichnet. Die Zuschauer bildeten Teams um wissenschaftliche Daten zu erfassen und die Bildungsarbeit zu unterstützen.

      Rogers ist dankbar für diese engagierten Bürgerwissenschaftler, die seine Liebe zu den Bären weitergeben konnten während sie zusammen lernten – direkt von den Bären. Er ist dankbar für die Technologieteams, die es den Bären ermöglicht haben, die Einstellungen auf der ganzen Welt zu ändern. Schließlich sagt er, wie immer „Danke Bären“.

      Lily lebt weiter!

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Schwarzbären (Ursus americanus) Lily & Hope" geschrieben. 18.09.2019

      Erinnerungen an Hope - UPDATE 16. September 2019


      Hope - 22/01/2010 - 16/09/2011

      Ein Nachruf, geschrieben von Teresa Fortney, erzähl die Geschichte kurz und bündig:

      Hope ist am 15. September 2011 in Ely, MN, gestorben. Geboren am 22. Januar 2010 war sie nur 20 Monate alt. Sie wird von ihrer Mutter, Lily, Großmutter June, Großvater Harry, Schwester Faith und zahlreichen Tanten und Onkeln überlebt. Vier Monate nach ihrer Geburt, wurde Hope von ihrer Mutter verlassen, aber später mit ihr freudig wieder vereint und verbrachte den Rest ihres Lebens mit ihr. Sie hat nächtelang alleine auf sich gestellt, in den Wäldern, umgeben von großen Tieren überlebt und hat Milch gefunden, die ihr ein Überleben gewährte. Ein besonderer Dank gilt den Betreuern Dr. Lynn Rogers und Sue Mansfield für ihre ununterbrochene Fürsorge und Sorge, Hope wieder mit ihrer Mutter zusammenzubringen. Hope war so ein Schlitzohr und hat das Leben voll ausgekostet. Sie war bekannt dafür, die beste große Schwester aller Zeiten zu sein, eine verspielte und unabhängige Tochter, und geduldigste Junge aller Zeiten! Sie erreichte den Status „Superstar“ als sie geboren wurde während Millionen und Abermillionen Menschen weltweit ihre Geburt verfolgten und sich sofort in ihren ersten Schrei verliebten. Ihre Geschichte hat dazu beigetragen, Kinder und Erwachsene gleichermaßen aufzuklären und viele sind von weither gereist, um ihr Zuhause zu sehen. Während wir ihren Tod betrauern, wissen wir, dass sie, ihrem Namen gerecht werdend uns HOPE (Hoffnung) brachte. Spenden halfen das Hope Lerning Centre (Hope Lern Zentrum) zu bauen. Viele ihrer Anhänger haben sich getroffen und treffen sich weiterhin jährlich, um ihr Andenken zu ehren. Ihr Vermächtnis wird sicherlich noch viele Jahre lang fortgesetzt werden. Sie hat in ihrem kurzen Leben mehr erreicht, als viele Erwachsene in ihrem ganzen Leben. Ich bin so froh, dass ich die Chance hatte, Hope kennenzulernen ………….. das beste Bärenjunge aller Zeiten!

      Auch wurde mir heute natürlich ein Bild mit Erinnerung von Trish Kirk geschickt:

      Hope – von Trish Kirk

      Ich lernte Hope als kleines Junges kennen, das hier auf dem Boden vor mir saß. Sie hat mir, zusammen mit Tausenden Herzen anderer, das Herz gestohlen. Und ich weiß unsere Herzen sind immer noch gebrochen ……. Sie half Doc ein Imperium aus Liebe, Mitgefühl und Empathie um der Wissenschaft Willen aufzubauen, Bildung zu fördern und Missverständnisse zu beseitigen. Wer hätte es für möglich gehalten, dass erstaunliche Freundschaften aus diesem gesegneten kleinen Bären und ihrer Mutter Lily entstehen würden.

      Und schließlich haben wir eine schöne Seite mit einer Sammlung von Wörtern, Bildern und Videos zusammengestellt, als Hommage an die besonderen Momente, die wir alle gemeinsam hatten, als wir Lily, Hope und dann Faith und Jason in und vor der Höhle sahen. Sie finden diese indem Sie HIER klicken (oder im nächsten Kapitel lesen)

      Dieser Link wird auch unter „Research“ (Forschung) im oberen Menü verlinkt sein.

      Wir werden Hope nie vergessen und werden damit, was ihr Name bedeutet, fortfahren:

      H für Hope (= Hoffnung) für Bärenpopulationen überall, einschließlich gefährdeter Arten weltweit.
      Lily & Hope in der Höhle 17.03.10
      O für Opportunity (= Chance) zu lernen, wie Bären wirklich sind.

      P für Progress (= Fortschritt) bei der Korrektur von Fehleinschätzungen und sich ändernden Einstellungen.

      Lily & Hope 16.08.10
      E für Education (= Aufklärung) über das Leben der Bären

      Lily säugt Hope und Junge 08.04.11

      Diese Worte und Erinnerungen an Hope haben uns dazu gebracht, das neue Klassenzimmer als Hope Learning Center Classroom (Hope Lern Zentrum Klassenzimmer) zu bezeichnen.

      Wir werden Hope nie vergessen.

      Passend dazu sahen Mike und Lorie heute Lily persönlich und ihre vier Jungen in einem sicheren Gebiet!

      Wir wünschten wir bekämen Faith zu sehen. Sie ist weit südwestlich in ein Gebiet gezogen mit wenigen Straßen, die von hier aus nur über einen langen Umweg zu erreichen sind. Das Video von Faith auf der „Lily, Hope, Faith und Jason“ Seite ruft viele Erinnerungen wie sie mit Hope und Lily gespielt hat wach. Faith war so sehr mit Hope verbunden, dass sie in vielerlei Hinsicht zeigte, wie sehr sie sie vermisste. In der Winterhöhle, wo Faith wieder mit Lily spielte, sahen Mike und Lorie Lily heute.

      Danke für all Ihre Unterstützung.

      -Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Schwarzbären (Ursus americanus) Lily & Hope" geschrieben. 16.09.2019

      Update 15.09.2019

      Ein wunderschöner friedlicher Tag - UPDATE 15. September 2019


      Lily & Hope – 13.07.2010

      Keine Schüsse und ein ruhiger, sonniger Tag. Hoffnung auf das Beste in den nächsten paar Stunden zum Ende des Wochenendes. Ein Veröffentlichungstermin steht heute an, aber ich freue mich auf morgen und die Erinnerung an Hope, die wunderschön und herzerwärmend, gleichzeitig auch traurig ist. Wir werden Hope niemals vergessen. Wir sind so froh, dass Lily diese Tage mit ihren 4 Jungen in Sicherheit ist.

      Danke für all Ihre Unterstützung.

      -Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Komitee gegen den Vogelmord" geschrieben. 14.09.2019

      Liebe Natur- und Tierfreunde,
      der Vogelzug ist mal wieder in vollem Gange und mit ihm unsere Vogelschutzcamps. Ganz aktuell laufen die Einsätze auf Malta und Zypern, eine Aktion in Italien ist bereits erfolgreich abgeschlossen, die Teilnehmer für die Aktionen im Libanon und Norditalien stehen unterdessen in den Startlöchern.

      Italien: 6 Trauerschnäpper-Wilderer überführt
      Bei unserem Vogelschutzcamp zum Schutz des Trauerschnäppers in Brescia (Lombardei, Italien) haben wir um den Monatswechsel August/September innerhalb von 10 Einsatztagen sechs Wilderer überführen können. Die Polizei hat 66 Trauerschnäpperfallen und acht Fangnetze sichergestellt und bei Hausdurchsuchungen 527 tiefgefrorene Vögel und rund zwei Dutzend lebende Lockvögel gefunden. Alles in allem hatten wir den Eindruck, dass die Wilderei auf die Schnäpper zurückgeht.

      Malta: Schrotschüsse auf Komitee-Mitglieder
      An diesem Dienstag wurden gleich zwei Komitee-Teams auf Malta unter Beschuss genommen. Der erste Zwischenfall ereignete sich bei Bingemma, wo die Vogelschützer in einen Schrothagel gerieten, als sie eine verdächtige Person beobachteten. Ein anderes Team stellte bei der Rückkehr zu ihrem Fahrzeug, das sie auf der Hauptstraße im Girgenti-Tal geparkt hatten, fest, dass dieses in ihrer Abwesenheit mit einer Schrotladung völlig zerschossen wurde. An genau dieser Stelle gab es drei Tage zuvor einen Polizei-Einsatz, nachdem wir den Abschuss eines Bienenfressers an die Behörden gemeldet hatten. Es wurde niemand verletzt, die Polizei ermittelt.

      Zypern: Schon über 350 Leimruten abgebaut
      Unser Vogelschutzcamp auf Zypern läuft nun schon seit drei Wochen. Insgesamt konnten wir bislang 27 Fangstellen mit insgesamt 353 Leimruten und 18 Netzen gefunden. Alle Fanggeräte wurden von uns abgebaut, ebenso wie 10 elektronische Lockgeräte mit Mönchsgrasmückengesang und 41 mit Wachtelrufen. Fünf Vogelfänger konnten auf frischer Tat überführt werden. Sehr enttäuschend war ein Gespräch mit dem neuen Polizeichef des Landes. Der hatte uns vor einigen Tagen erklärt, künftig keine Polizei mehr gegen die Wilderei einzusetzen und diese Arbeit ab sofort der Jagdaufsicht zu überlassen. Diese ist chronisch unterbesetzt und keine wirklich große Hilfe.

      Frankreich: Video über Lerchenfang
      Die Jagd auf Feldlerchen und Turteltauben ist in vollem Gange. Trotz europaweit zurückgehender Bestände haben Frankreich, Spanien und Italien in diesem Monat wieder Millionen Feldlerchen und Turteltauben für die Jagd freigegeben. Das Komitee gegen den Vogelmord hat deswegen am heutigen Freitag eine umfangreiche Umweltbeschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. An der französischen Atlantikküste dürfen Feldlerchen zusätzlich noch mit riesigen Schlagnetzen gefangen werden. Ein von vom Komitee heute veröffentlichtes Video zeigt erstmals, wie Feldlerchen von französischen Jägern gefangen und anschließend getötet werden. Das Filmmaterial ist bereits einige Jahre alt, wurde von uns aus rechtlichen Gründen bisher jedoch zurückgehalten. Die dokumentierte Fangmethode ist bis heute gängige Praxis. Sie finden das Video hier:
      http://www.komitee.de/content/aktionen-u...ang-mit-netzen
      Beste Grüße, Alexander Heyd
      --
      Alexander Heyd
      (Geschäftsführer/CEO)

      Komitee gegen den Vogelmord e.V.
      Committee Against Bird Slaughter (CABS)
      Bundesgeschäftsstelle
      An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Schwarzbären (Ursus americanus) Lily & Hope" geschrieben. 14.09.2019

      Lily, Wölfe, und Regen - UPDATE 13. September 2019


      Wolf

      Lily, am letzten großen Bärenjagd-Wochenende, immer noch in einem sicheren Platz, bescherte uns ein Video in dem zu sehen ist, was sie von Wölfen in der Nähe ihrer vier Jungen denkt. Die Nachtaufnahme in schlechter Qualität (hier nicht enthalten) zeigt wie ein Wolf näherkommt. Lily macht einen kurzen Ansturm. Der Wolf zieht sich zurück, aber kommt Sekunden später wieder. Dieses Mal lässt Lily den Wolf wissen, dass es ihr Ernst ist indem sie einen größeren schnelleren Angriff macht, der den Wolf wirklich in die Flucht schlägt.

      Einzelne Bären reagieren unterschiedlich auf Wölfe und umgekehrt. Sie erinnern sich vielleicht an das Bild von vor ein paar Wochen, die ruhig und nah beieinander sind hier in der Nähe.


      Wolf

      Heute Nachmittag kam ein schlanker und hungrig aussehender Wolf zum WRI und knabberte über eine halbe Stunde am Bärenfutter. Ich machte einige Bilder durchs Fenster um ihn nicht zu verscheuchen. Sie sehen unterschiedlich aus bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen, aber es ist immer derselbe Wolf in jedem Bild. Zwei Narben zwischen seinen Augen identifizieren ihn, falls wir ihn wieder auf einem Bild oder in natura sehen. Wir nutzen auch Pfadkameras, um die Bewegung von Wölfen und Bären zu beobachten.


      Blauhäher
      Der Regen ist wohl vorbei und die Blauhäher sahen mit ihrem durchnässten Gefieder dankbar dafür aus.

      Froh, wieder Wählton und Internet zu haben.

      Danke für all Ihre Unterstützung.

      -Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Schwarzbären (Ursus americanus) Lily & Hope" geschrieben. 09.09.2019

      Mütter mit Jungen - UPDATE 08. September 2019


      Lily und ihre Jungen

      In den letzten 24 Stunden sind Berichte von Müttern eingetroffen, die an dem einen oder anderen Ort in der Gegend gesehen wurden. Dazu gehören Lily, Braveheart, Daisy, Ursula, Samantha und die nicht zum Clan gehörenden Mütter Jenny und Emelia (der neue Name der wilden Mama).

      Danke für all Ihre Unterstützung.

      -Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB" geschrieben. 08.09.2019

      Die guten, die schlechten und die nicht so schönen Nachrichten
      gepostet: Donnerstag 29. August 2019 von Kim MWT



      Gute Nachrichten …..
      Die gute Nachricht ist, dass Monty und Berthyn immr noch bei uns sind. Monty lieferte kurz vor 08:00h eine Frühstücksflunder und beide fraßen die nächste Stunde lang.

      Monty liefert ein frisches Flunder-Frühstück


      Tekyn, Hesgyn und Peris sind bereits Richtung Süden gezogen. Wie wissen nicht, wann diese beiden in die Thermik aufsteigen und über den Hügeln im Süden des Reservats verschwinden. Hoffentlich haben wir noch etwas mehr Zeit, Ansichten wie die untere, von Vater und Tochter zusammen auf dem Nest zu erleben.

      Monty und Berthyn heute am frühen Morgen auf dem Nest


      Schlechte Nachrichten …..
      Die schlechte Nachricht ist, dass wir den Tag leider mit technischen Problemen im DOP-Büro beginnen mussten. Nach zahlreichen Telefonaten fanden wir heraus, dass aufgrund einer Fehlkommunikation mit unserem Breitband-Provider der Internetdienst zu DOP vorzeitig getrennt wurde.

      Das bedeutet, dass wir jetzt nicht in der Lage sind, das Live Streaming fortzusetzen und keinen Zugang zu irgendetwas webbasiertem vom Büro aus haben. Jedoch arbeiten die Kameras noch und wir werden sie noch bis Montagfrüh, wenn auch die Stromversorgung abgebrochen wird, beobachten. Wir haben noch Live Bilder im Besucherzentrum.

      DOP wird, wie geplant, morgen, Freitag 30. August, um 17:30h schließen. Bitte beachten Sie, dass von diesem Zeitpunkt an kein Zugang mehr zum Naturschutzgebiet sein wird, da umgehend mit dem Bau des Dyfi Wildlife Centre begonnen wird.

      Auch diese Woche …..
      Es sind nicht nur die Dienstleistungen, die wir trennen müssen um mit der Arbeit am DWC beginnen zu können. Der Standort für das neue Gebäude muss sorgfältig vorbereitet werden um sicher zu gehen, dass alle Wildtiere in dem Gebiet Zeit haben wegzuziehen und nicht gestört werden. Der langwierige Prozeß der Suche und Rückführung von Vegetation ist jetzt fast abgeschlossen und die Verkleidung wurde aus den Hütten entfernt. Es wird sehr aufregend sein zu sehen, wie das neue Zentrum in den nächsten Monaten Gestalt annimmt.

      Die Standortvorbereitung für das DWC sind nahezu abgeschlossen


      Selbstverständlich werden wir sie über die Abflüge der Fischadler, den Statistiken der Saison und dem Baufortschritt in den kommenden Monaten, so oft wie es uns möglich ist, auf dem Laufenden halten.

      Danke für Ihre Unterstützung in diesem Jahr, wir freuen uns darauf, es 2020 zu wiederholen!

    • Brit hat einen neuen Beitrag "Fischadler (Pandion haliaetus) - Dyfi, Montgomeryshire Wales/GB" geschrieben. 08.09.2019

      Peris: Ein viertägiger Urlaub
      gepostet: Sonntag 18. August 2019 von Emyr MWT



      Diese Woche kam Peris von einem 4-tägigen Urlaub zurück
      Er startete am Freitag, 09. August, kurz vor 9 Uhr morgens und bis Montagmorgen hatten wir seine Abflugzeit tatsächlich in unseren Zeitplan für Migration eingetragen.

      So sieht es aus:


      Und hier ist die Grafik, die die Migrationstage nach dem Flüggewerden darstellt:


      Sicher war Peris zu jung um mit 74,2 Tagen auf den Vogelzug zu gehen?

      Es gibt gelegentlich Aufzeichnungen über britische Fischadlerjunge, die mit 70+ Tagen auf den Vogelzug gingen – Rothiemurchus z.B., der im gleichen Alter wie Peris auf den Vogelzug ging und zwei Jahre später als Altvogel zurückkam – aber das ist alles andere als normal.

      War Peris auf den Vogelzug gegangen oder ist schändlich ums Leben gekommen?

      Unsere Fragen wurden um 08:40h am Dienstagmorgen beantwortet – fast auf die Minute genau nach 4 Tagen – als Peris zurückkam.



      Wo war Perist
      Es ist ziemlich ungewöhnlich für Jungvögel so lange zu verschwinden und einige Tage später wiederzukommen; Ich habe das mit Sicherheit noch nicht bei der walisischen Population erlebt.

      Lassen Sie uns einige Möglichkeiten betrachten, wo Peris gewesen sein könnte:

      1. Migration: Er begann tatsächlich mit Migration und könnte mehrere hundert Meilen zurückgelegt haben, bevor das Wetter ihm zu Umdenken brachte und zurückkehren ließ; schließlich war das Wetter ziemlich fürchterlich für die Migration zu der Zeit.
      2. Auf Reisen: Er war durch die Umgebung gereist, wahrscheinlich andere Nester besuchen. Das passiert sicherlich bei Jungvögeln und erst diese Woche sahen wir einen Jungvogel aus dem Snowdonia Nest (ON4) kurz auf dem Glaslyn Nest landen.
      3. Mamasöhnchen: Er ist mit Telyn (die auch für ein paar Tage zur gleichen Zeit ‚vermisst‘ war), die ihn mit Nahrung versorgt hat, flussabwärts gezogen, was die Rückkehr ins Dyfi Nest nicht notwendig machte.

      KC1 – ein männlicher Jungvogel aus dem nahegelegenen ON4 Nest besuchte diese Woche das Glaslyn Nest (©BGGW)


      [b]Verhaltensänderungen

      Vielleicht gibt es in Peris‘ Verhalten Hinweise, die uns helfen könnten, zu verstehen, wo er war?

      Es kam ein ganz anderer Vogel zurück, als der, der vier Tage vorher verschwunden war. Er schrie aggressiv nach Futter, wie ich es noch nie vorher erlebt hatte. Er verteidigte das Nest heftig gegen seine Geschwister und hatte ein Maß an Unabhängigkeit erlangt, dass man nur bei Altvögeln sieht, die ihre Nester vor eindringenden Fischadlern verteidigen.

      Peris – erbittert unabhängig


      Er war faszinierend zu erleben. Es war, als wäre der „Unabhängigkeitsschalter“ in seinem Gehirn umgeschaltet worden; weg waren die bisherigen Züge von geschwisterlicher Teilung, Toleranz und Geduld, ersetzt durch rücksichtslose Zeichen von Autonomie und Selbstbestimmung. Peris gegen den Rest der Welt.

      Natürlich werden ihm diese Verhaltensweisen eines Erwachsenen gut dienen, wenn er Afrika erreicht, er wird sie brauchen und einiges mehr; wir sind einfach nur nicht daran gewöhnt, solch unabhängige Eigenschaften in der Lebensphase zu sehen, in der Peris jetzt ist – einer von drei Geschw2istern, die sich ein Nest teilen, nur vier Wochen nachdem sie zum ersten Mal in die Luft geflogen waren.

      Wir werden es nie mit Sicherheit wissen, aber basierend auf Verhaltensbeobachtungen von Peris nach seiner Rückkehr, denke ich, dass er tatsächlich seine Migration begonnen hatte. Dieser „Unabhängigkeitsschalter“ war tatsächlich umgeschaltet und die Tatsache, dass er bei seiner Rückkehr heftig um Futter bettelte, deutet darauf hin, dass er nicht nur außer Sich gewesen war mit Mama flussabwärts, die ihn mit Fisch versorgt hat. Das sind Verhaltensweisen eines Vogels, der seit viel Tagen keine Nahrung mehr bekommen hatte.

      Die Tatsache, dass GB zu der Zeit von 60 mph Winden erfasst war, unterstützt die Hypothese dieser „Meinungsänderung“.

      Hat Peris tatsächlich seine beabsichtigte Migration im Alter von 74 Tagen begonnen?


      Wie ich letzte Woche schon sagte, werden wir niemals alles wissen – jede gute Geschichte braucht etwas Geheimnisvolles

      Peris kehrt wild unabhängig und hungrig zurück


      Hyperphagie
      Inzwischen machen sich Berthyn und Hesgyn großartig und Hyperphagie hat sich gut und wahrhaftig ausgebreitet.

      Wir haben Mitte August erreicht und das Endstadium der Entwicklung von Fischadlern bevor sie sich auf ihre große Reise machen.

      Gerade wenn wir Menschen und mit Vorräten versorgen, weggehen oder wenn schlechtes Wetter zu erwarten ist, so tun es die Fischadler. Berthyn, Peris und Hesgyn sind im vollen Hyperphagie-Modus, sie schreien ununterbrochen nach Futter obwohl genug Fisch im Nest zur Verfügung steht. Das hat nichts mit dem täglichen Kalorienbedarf zu tun.

      Berthyn und Hesgyn streiten sich ums Abendessen


      Nächste Woche um diese Zeit könnten sie sich der nördlichen Sahara nähern – sie werden die letzte Kalorie Energie brauchen, die sie jetzt für die mageren Zeiten einlagern können. Und es sind nicht nur die geographischen Herausforderungen mit denen sie konfrontiert sein werden – keiner dieser Vögel hat bisher seinen eigenen Fisch gefangen, soweit wir beurteilen können. Die Erfolgsrate wird bei weitem nicht so hoch sein, wie die ihrer Eltern.

      Diese evolutionär-erzwungene Fresssucht hat einen guten Grund.

      Peris hat sich heute etwas beruhigt, doch sehen wir immer noch Hinweise auf diese neue gewonnene Unabhängigkeit. Er ist definitiv an der Spitze der Hackordnung, Berthyn ist ihm unterwürfig (ungewöhnlich für ein Weibchen und dem ältesten der drei), ebenso wie Hesgyn, aber sein kleiner Bruder hat sich am Wochenende etwas zurückgedrängt. Es ist erstaunlich, sie zu beobachten.

      Familienangelegenheiten – vorerst alles ruhig …..


      Montys Fischschlag
      Wir sind auch in einer Phase der Saison, in der Nicht-Fischadler Eindringlinge im Nest auftauchen.

      Monty wird ziemlich gereizt, wenn er Krähen in der näheren Umgebung sieht. Diese Woche haben wir gesehen, wie er sie wie üblich angebellt hat, eine Vokalisation, die die Krähen warnt weg zu bleiben.

      Ein Vogel, wahrscheinlich ein Jungvogel hat die Warnung nicht beachtet bis es zu spät war.

      So ging Monty mit den Krähen um:

      Wir denken die Krähe hat überlebt

      Eindringende Fischadler
      Diese Woche haben wir auch erlebt, wie erwachsene Fischadler zum Nest eingedrungen sind.
      Tegid wurde wieder am Glaslyn Nest gesehen und Rutlands Blue 5F besuchte am Donnerstag kurz das Dyfi Nest.

      5F am Dyfi


      Und schließlich
      Keine Fichadlersaison wäre komplett ohne das übliche August Zehenbeißen. Nur war es dieses Jahr Telyn, nicht Monty, die die volle Last des jugendlichen Fehlversuches Fisch zu fangen, abbekam.

      Mein Name ist Hesgyn und ich habe Hyperphagia …..

Empfänger
Brit
Betreff:


Text:

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