Danke ganz herzlich an Uli, der das alles abgespeichert und zur Verfügung gestellt hat und an Klaus der sich die ganze Arbeit gemacht hat, das auf die HP zu bringen!!!
Mit freundlicher Genehmigung des Projekt-Managers Emyr Evans darf ich zu meinen folgenden Übersetzungen auch die Bilder benutzen. Herzlichen Dank dafür!
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Die 2018 Dyfi Jungen wurden erfolgreich beringt Wir begannen unsere Reise zum Nest kurz nach 08:00h am 09. Juli um die schlimmste Hitze zu vermeiden und wir kamen dorthin in einer Rekordzeit. Das Schutzgebiet um das Nest herum war so trocken, dass wir sogar mir unseren Schlappen hätten hingehen können.
Die kleinen Buchten der Flüsse waren völlig ausgetrocknet und fest unter den Füßen. Es war ganz so wie 1976, es hat hier seit über einem Monat nicht geregnet. Die Mücken, Pferde- und Hirschläuse waren fast unerträglich.
Hydration Zum Glück, als unser Beringer Tony die Jungen auf den Boden herunterbrachte, sahen sie in ausgezeichnetem Zustand aus. Fischadler bekommen ihre ganze Feuchtigkeit von ihrer Nahrung, also könnten alle möglichen Perioden des Nahrungsmangels während des Wetters, das wir kürzlich hatten, verheerend sein; zum Glück ist Monty ein großartiger Versorger und Telyn hat auch mit eigenem Fang geholfen.
Telyn fängt ihre eigene Meeräsche um mit den Fischvorräten während des heißen Wetters zu helfen.
Wir konnten keine Fehlerlücken bei den Flugfedern der Jungen erkennen (helle Linien, die sich manchmal rechtwinklig zur Richtung der Feder manifestieren, zeugen auf eine Stressphase hin – normalerweise Zeichen für Nahrungsmangel). Ihre Augen funkelten und ihre Beweglichkeit was angesichts der Temperaturen sehr aktiv.
Bobby Bach – das jüngste Küken ist ein Bub
Alys, Helyg & Dinas Wir haben zwei Mädchen und einen Buben. Hier sind die Namen, die wir ihnen gegeben haben:
Alys – älteste (Weibchen) Helyg – mittlere (Weibchen) Dinas – Bobby Bach (Männchen)
Wie üblich haben wir unsere Küken nach walisischen Flüssen und Seen benannt. Fluss Alys ist von uns aus nur die Straße hinauf nahe Corris und wir dachten das wäre besonders passend für das erste Küken, das schlüpft und ihre erste Mahlzeit war Alose/Alse/Maifisch, eine recht seltene Fischart, die Monty gefangen hat.
Hier ist genau die Alose, die Monty zum Nest gebracht hat, genau als ‚Alys‘ nach ihrem allerersten Fisch rief, aus ihrem eigenen Ei – vor dem Schlüpfen – unglaubliches Video:
Posh Pete Test So, wie ging der jährliche Posh Pete Aussprache Test? Ehrlich gesagt, sind sie in diesem Jahr recht leicht auszusprechen, doch hier ist der Prozeß durch den wir gegangen sind:
Wie die Namen ausgesprochen werden: Alys = Alice Helyg = Hell-ig Dinas = Di-nas (schnell ausgesprochen!) SOAR Wie Sie wissen, haben wir die Erlaubnis die Musik der walisischen und senegalesischen Harfenisten Catrin Finch und Seckou Keita dieses Jahr für die Autotitel zu benutzen. Es ist der erste Titel ihres brillanten neuen Albums SOAR, das im April im 360 Observatorium veröffentlicht wurde.
Der Song trägt den Titel „Clarach“, geschrieben als Hommage an unser 2013 Dyfi Küken , die jetzt im Queen Elizabeth Wald mit ihrem schottischen Partner nahe Aberfoyle brütet. Clarach ist der erste Dyfi Nachkomme, von dem wir wissen dass sie nach der Brutzeit nach GB zurückgekehrt ist.
SOAR wird von bendigedig herausgegeben, einer Marke, die gemeinsam im Besitz und Management von Theatr Mwldan und ARC Music Productions International Ltd.ist. Das Album kann über die Webseite von Catrin und Seckou www.catrinfinchandseckoukeita.com oder im DOP Shop (Wiedereröffnung im September) erworben werden.
Vielen Dank an Tony Cross, dass er wieder herübergekommen ist und für uns unsere Küken beringt hat – wieder ein Top Job, Tony! So, hier ist ohne weiteren Aufhebens das Video von der Beringung 2018:
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
[align=center]Der bravouröse & mutige Abenteurer am 24. Juli 2018 [/align][align=center][/align][align=center]DINAS KS6 startet vom Kamerapfosten neben dem Nest und fliegt zu Telyn auf dem großen Ansitz "Dead Tree". Telyn hebt kurz darauf ab, weil sie Monty mit einem Fisch heranfliegen sieht und fliegt zum Nest
Dinas, der jüngere der drei Nachkommen von diesem Jahr und das einzige Männchen, ist flügge – vor seinen beiden älteren Schwestern.
Er ist am 24. Juli um 14:31h gestartet und er hat es geschafft auf die Spitze des Kameramasts zu fliegen – um 19h war er immer noch da!
Dinas war etwas über 50 Tage alt, als er seinen Jungfernflug startete – er wird der drittjüngste alle 17 Dyfi Küken sein, die es bisher in die Luft geschafft haben:
Dinas flügge im Alter von 50.1 Tagen:
Später, als die Dinge sich entwickeln; in der Zwischenzeit gibt es ein kurzes Video von Dinas flug (kein Ton):
25. Juli
Beide Schwestern „hellikoptern“ wie verrückt, jedoch ist noch keine der Schwestern geflogen.
Wir hatten jedoch einen Fischadler Eindringling – vielen Dank an Besucher Kath Williams, der einige großartige Aufnahmen von diesem Weibchen aus dem 360 Observatorium gemacht hat:
Sie hat einen blauen Darvic Ring an ihrem rechten Bein – so ist es ein englisches oder walisisches Weibchen. Leider können wir, durch die Beinfedern, nicht genug sehen von den Ziffern um sie zu lesen.
Könnte ein zurückgekehrtes Dyfi Weibchen sein … hoffen wir sie wiederzusehen.
26. Juli Alys flog heute früh um 07:04h, umkreiste zweimal das Nest und hat dabei fast ihre Mutter von der Sitzstange geflogen!
Ihr Jungfernflug dauerte genau zwei Minuten. Zwei sind so weit, jetzt muss Helyg noch …..
Paß auf!! Alys komm fast so nah, um ihre eigene Mutter von der Sitzstange zu fliegen
[b[Hattrick:[/b] Helyg ist geflogen!
Sie flog um 13:32h los zu fast dem gleichen Alter als ihre Schwester – 54 Tage alt.
Helyg erhob sich aus dem Nest, umkreiste dreimal das Nest bevor sie neben ihrer Mum auf dem Kameramast 1 Min 37 Sek später landete.
Abheben: Helyg, das mittlere Küken begibt sich auf ihren Jungfernflug
Sie landete sicher auf dem Kamerapfosten - und man kann die Beeinträchtigung sehen, die Dinas an der Direktübertragungskamera verursacht hat, als er vor einigen Tagen seine Nacht dort oben verbrachte!
Wir bräuchten jetzt nur etwas Regen um den Kotstreifen wegzuwaschen, um unser Beobachtungsvergnügen zu verbessern.
Helyg (links) landet neben Telyn nach ihrem Jungfernflug:
Die Tabelle unten zeigt alle 19 Dyfi Küken die bisher geflogen sind. Wie man sehen kann, waren, ausgenommen Leri 2011, Alys und Helyg die bisher ältesten aller Küken, die flügge wurden.
Beide Schwestern flogen fast im selben Alter, 54,5 Tage für Alys und 54,1 für Helyg.
Flugalter von allen 19 Dyfi Küken bisher:
Es gibt einen Unterschied von 1.2 Tagen des Flüggewerdens von Männchen (weniger) und Weibchen (länger), was genau das ist, was man bei Fischadlern erwarten würde. Weibchen sind grundsätzlich schwerer und brauchen etwas länger, um sich bis zum Flüggewerden zu entwickeln.
[b]Hier sind alle Dyfi Flugübersichten:
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Mit der ganzen Aufregung des Flüggewerdens hinter uns, wendet sich die Aufmerksamkeit nun der größten Herausforderung zu, die diese jungen Küken vor sich haben.
Heute sind die Küken 62, 61 und 60 Tage alt, und alle drei haben Vertrauen in ihre neu entdeckten Flügel gewonnen. Irgendwann in der letzten Woche sind einer oder mehrere der Jungvögel „desertiert“ und alle am DOP erwarteten ungeduldig ihre Rückkehr.
Dinas ist heute 60 Tage alt. Erst vor 10 Tagen ist er in den Himmel geflogen, hat sich seitden auf der höchsten Erhebung im Tal (ganz oben auf dem Radiomast!) niedergelassen, hat eine Rohrweihe über den Fluss gejagt, und ist oft stundenlang über den Hügeln, außerhalb unserer Sichtweite, verschwunden!
Genauso nervenaufreibend ist es für uns, wenn wir da stehen, beobachten und auf ihre Rückkehr in Sichtweite warten, das ist völlig normal und ein sehr wichtiger Teil ihrer Entwicklung. Junge Fischadler müssen in dem Gebiet in dem sie fliegen planen und sich orientieren und all dieses Fliegen bildet Stärke und perfektioniert die Technik, um sie auf das nächste große, beängstigende und gefährlichste Kapitel in ihrem Leben vorzubereiten.
Alle drei Küken im Nest, das bedeutet normalerweise in dieser Saison nur eines … es ist Teezeit!
Wie wir alle wissen, ist das Dyfi Nest sehr erfolgreich. Es befindet sich in erstklassiger Lage mit reichlichem Fischbestand und jeder Fischadler würde die Chance ergreifen, dieses Gebiet zu halten (einschließlich Montys Nachfahren). Wir haben in der Vergangenheit über Philopatrie geredet und sich mit dem Gebiet um das heimische Nest vertraut zu machen ist unerlässlich wenn eines der Küken in zwei Jahren hierher zurückkommen wird. Die Erkundung des Dyfi Tales in seinen Anfangstagen führte zweifellos dazu, dass Tegid dieses Jahr zurückgekommen ist und uns besucht hat und da sich das ‚Fischadler Transfer Fenster‘ wieder zu öffnen beginnt, werden wir mit Sicherheit mehr nicht brütende Erwachsene durch das Land fliegen und Brutplätze erkunden sehen. Wen werden wir noch sehen, bevor sich das Fenster wieder schließt?
Erwähnen Sie nicht das ‚M‘ Wort ….
Hier ist ein Diagramm, die uns das Alter der Jungvögel der Vorjahre zeigt, als wir sie das letzte Mal das Nest verlassen sahen. Gehen wir nach dem jüngsten Alter zur Migration (Cerist 2013), könnten wir mit Alys nur noch 19 Tage vor uns haben. Geht man nach dem höchsten Alter (Dulas 2011) könnten wir mit Dinas noch 38 Tage haben. Wenn die Genetik für den Zeitpunkt der Migration verantwortlich ist, d.h. sie wird von den Eltern weitergegeben, dann müssen wir einfach abwarten, was dieses Jahr passiert.
Monty ist immer Anfang September nach Afrika abgeflogen, doch nachdem das Telyns erstes Brutjahr ist, haben wir keine Ahnung, was sie machen wird. Ihre Mutter, Maya, fliegt meist später in der Saison auf Migration, wenn man es mit den vorhergehenden Dyfi Weibchen Nora und Glesni vergleicht. Wenn Gene eine fundamentale Rolle für den Abflugzeitpunkt spielen, könnte diese Eigenschaft an Telyn weitergegeben sein und vielleicht sieht man sie ihren Kindern hinterher winken, bevor sie sich selbst auf die Reise macht.
Wir waren etwas erstaunt Telyn für sich selbst und die Jungen schon ab 01. Juli fischen zu sehen, was mehr als drei Wochen war bevor Dinas flügge wurde. Seitdem hat sie fast 20 Fische gefangen von denen wir wissen und nachdem sie gestern viele Stunden vom Nest weg war, kehrte sie mit „leeren Händen“ und einem vollen Kropf zurück, was bedeutet, dass sie weg vom Nest und ihren bettelnden Küken gefressen hat. Teilt sie die Last mit Monty um der ganzen Familie die beste Chance zu geben die Migration zu überleben, oder ist es ein Zeichen dafür, dass sie sich selbst satt macht und sie bereit für den Abflug ist? Nur die Zeit wird zeigen.
Obwohl die Jungen jetzt fröhlich lebende Fischlieferungen alleine in Angriff nehmen, werden Telyns mütterliche Instinkte, sie zu füttern, immer noch einspringen, wenn sie fragen.
Diejenigen von Ihnen, die die Live Übertragung gestern Abend gesehen haben, werden Alys Rückkehr zum Nest gesehen haben, mit hoch über den Ring mit Schlamm bedeckten Beinen! Da das Land im Moment derartig trocken ist, ist der einzige Ort, an dem sie diesen Schlamm bekommen haben konnte, unten am Fluss. Hat sie sich für ein paddeln zur Abkühlung entschieden oder sich geputzt, oder hatten wir grade die Nachwirkungen des ersten Angelversuchs von einem der diesjährigen Küken gesehen?
Matschige Füße‘! Die Altvögel bringen den Jungen nicht bei wie man fischt. Es ist natürlicher Instinkt und etwas, was sie schnell perfektionieren müssen um zu überleben wenn sie den Dyfi verlassen und nach Afrika aufbrechen.
Wir werden weiter sehen, dass die Jungvögel Selbstvertrauen gewinnen und noch unabhängiger werden und wir sind sicher, dass es für uns, vor Ende der Saison, noch mehr Überraschungen für uns geben wird. Jetzt ist die perfekte Zeit zu kommen und unsere Fischadler zu sehen, bevor sie sich auf die Winterreise begeben, und seien wir ehrlich (im wahrsten Sinn des Wortes!) wer möchte nicht kommen und diese gefiederten Schönheiten sehen?
[b]Alys kommt näher an die Kamera und Helyg im Hintergrund sieht irgendwie verärgert aus!
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Die Jungvögel genießen ein nicht-endendes Spiel der Reise nach Jerusalem. Das ist perfekt für ihre Entwicklung und hat uns sicher auf Trab gehalten!
Es war eine fantastische Woche beim Dyfi Fischadler Projekt. Viel Sonne, ein dringend benötigter Regenschauer und viele begeisterte Besucher hier, um diese herrlichen Vögel zu sehen. Allen drei Jungvögeln geht es wirklich gut und sie werden von Tag zu Tag abenteuerlustiger.
Dinas, Alys und Helyg testen die verschieden hohe Sitzstange
Das ist nicht die übliche Vogelbeobachtung Für diejenigen, die uns dieses Jahr noch nicht besucht haben, worauf warten Sie? Die Dyfi Fischadler werden noch drei, vielleicht bis zu vier Wochen da sein, mit noch mehr Eindringlingen, mehr Greifvögel und mehr Action!
Hier ist eine kleine Zusammenfassung eines typischen Tages im Observatorium von dieser Woche (ich werde einige 50c in ein Glas legen, keine Sorge) und ich fordere jeden von Ihnen auf, Ihren Besuch nicht nach dem Lesen dieser unserer Erfahrung der Vogelbeobachtung für sich selbst zu planen.
Alys und Helyg machen ihre täglichen Übungen! Wen schauen sie an? Wir haben regelmäßige Besuche eines Rohrweihen Weibchens in dieser Woche, könnte es sie sein?
Wir kommen also im Observatorium an, sprechen mit dem Büro und finden heraus, welcher Fischadler welcher ist, von denen die wir um das Nest herum sehen können. Jeder hat das Gefühl, dass er das Geschehen gut im Griff hat und einsatzbereit ist.
Sie können sich dann für 1/10tel einer Millisekunde wegdrehen um dann zurückzuschauen und zu entdecken, dass sie nicht nur alle Plätze getauscht haben, sondern zwei Fischadler verschwunden sind. Monty erschien scheinbar aus dem Nichts mit einem Fisch (schnell gefolgt von einem hungrigen und vorher verschwundenen Jungvogel) und da sind jetzt auch drei Rotmilane, eine Rohrweihe und ein großer Silberreiher die in der Ferne herumfliegen, um als Ablenkung zu dienen was den flüchtenden Fischadlern Zeit gibt, sich hinter die Bäume zu stürzen und zu verschwinden. Man kann auch einige Eindringlinge für eine gute Mischung dazu geben, wenn man möchte?
Während Volontäre und Besucher alle mit ihren Ferngläsern durch das Observatorium eilten, tauchen zwei Fischadler gleichzeitig flussaufwärts wieder auf und flussabwärts vom Nest tauchte ein dritter Vogel auf, der vielleicht einer der unsrigen war oder nicht. Mit Blick zurück aufs Nest, um zu prüfen, ob es sich tatsächlich um einen Neuzugang handelt oder ob es einer ist, der gerade aufgeflogen war ohne dass wir es gemerkt haben, setzen sich die Vögel alsdann harmonisch auf Sitzstangen nieder und man könnte denken dass die Ruhe wieder hergestellt ist.
Sie werden genauso lange auf ihren neuen Sitzen bleiben bis sie vom Kameramann gefunden wurden, bevor sie sich wieder in die Lüfte begeben und den Livestream auf ein charmantes Stück Treibholz gerichtet lassen und auf einige Krähen, die im Hintergrund ihren täglichen Geschäften nachgehen. Die Kameras richten sich dann rechtzeitig auf das Nest, um einen der Fischadler landen zu sehen, bevor der Kampf um den Fisch beginnt. Monty tritt eilig den Rückzug auf den Birkensitzplatz an. Wiederholen Sie das so oft wie möglich bis 17:30h, als alle fünf Vögel auf mysteriöse Weise wieder auftauchen und schön um das Nest herum sitzen und ihre Federn putzten.
Ankunft! Telyn kommt spät und alle guten Plätze sind besetzt
Wie man sieht war es eine ziemlich hektische Woche und es wird sicherlich noch mehr kommen – aber wir würden es für nichts ändern wollen. Es gab keinen einzigen langweiligen Moment und ich kann mit Sicherheit sagen, dass es eine meiner Lieblingswochen der Saison bisher war. Wir wurden alle mit erstaunlichen Vorbeiflügen verwöhnt und jeder Besucher hat sich daran beteiligt den Vögel zu folgen während diese weiter ihre Umgebung erkunden; was uns half ihren Aufenthaltsort zu überwachen und zu einer wirklich schönen Atmosphäre im Observatorium beizutragen.
Monty saß da und beobachtete wie eines seiner Küken davonflog – wieder.
Viel von „Telyn ist weg“, aber sie kommt immer wieder. Vorerst haben wir die schöne Telyn noch, obwohl sie tagsüber kaum Zeit am Nest verbracht hat – das ließ uns fälschlicherweise mehrfach glauben, dass sie in der letzten Woche auf Migration geflogen wäre. Sie bringt nach wie vor Fisch für ihre Jungen und hat sie zeitweise auch am Nest gefüttert. Monty zeigt solches Verhalten zu diesem späten Zeitpunkt der Saison nicht und er kommt nur zum Nest um einfach seinen letzten Fang an den Ersten abzugeben. Nun, das ist der Plan!
Armer Monty, Dinge, die er sich gefallen lassen muss! Keine Sorge, es geht ihm gut und er hat viele Fische gefangen seit diesem Ereignis
Zusätzlich zu den Kameras um unser Hauptnest haben wir auch eine Pfadkamera an der Futter-Sitzstange neben dem Observatorium. Diese war in den letzten Jahren von unschätzbarem Wert und hat uns fantastische Einblicke in das Leben unserer Fischadler außerhalb des Nestes und „außerhalb der Stunden“ gegeben. Wir waren kürzlich unterwegs um die Bilder von dieser Kamera abzurufen und bekamen einige brillante Aufnahmen von Monty, wie dieses von Monty contra Krähe.
Monty lässt diese Krähe unmissverständlich wissen, dass er nicht teilen wird!
Es wurden noch keine Fotos von den Jungen auf der Futter-Sitzstange gemacht, aber die Beobachtung, wie Alys direkt darüber geflogen ist, um das nächste Tal zu erkunden, ich denke es wird nicht mehr lange dauern, bevor sie diese ausprobieren. Wir werden die Kamera sicher weiter überprüfen und ich bin sicher es wird einige geben, die wir Ihnen bis zum Ende der Saison zeigen werden!
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Sie halten uns immer noch auf Trab Telyn kam am Dienstagnachmittag, genau um 17:37h, zum Nest mit einer halbaufgefressenen Meeräsche für ihre Jungen. Sie blieb etwas mehr als eine halbe Stunde am Nest, bevor sie um 18:08h wieder verschwand. Das war völlig normal für die und wir dachten uns nichts dabei. Sie blieb die ganze Nacht weg und sie war auch bei Sonnenaufgang am folgenden Tag noch nicht wieder am Nest erschienen.
Mitte des Vormittags wurden wir m8isstrauisch und es gab viele Spekulationen über ihren Verbleib. Geschäftsschluss kam an dem sehr nassen und windigen Mittwoch und wir hatten immer noch nichts von Telyn gesehen. Es war nun fast 24 Stunden, seit wie sie zum letzten Mal gesehen hatten; hatte sie von dem kommenden Wetter gewusst, oder hat sie sich nur einfach irgendwo hingekauert um darauf zu warten, dass der Sturm vorübergeht. Wir geben ihr Zeit bis zum Morgen. Ist sie weg oder nicht?
Telyn sah in der Sonne, bevor sie verschwand, umwerfend aus
Als wir heute Morgen öffneten gab es immer noch keine Spur von ihr. Fast 40 Stunden waren vergangen seitdem sie das letzte Mal gesehen wurde und wir waren ziemlich sicher, dass sie zur Migration geflogen ist. Dann kam ein Anruf über Funk – ein Fischadler näherte sich mit einem Fisch dem Nest. Es war Monty und er hatte eine große Flunder für Helyg und Dinas mitgebracht. Helyg ließ sich ein wenig mitreißen und nahm wieder einmal Monty Fuß fest in den Griff – sie war entschlossen, ihr Frühstück nicht entkommen zu lassen (wir haben den Überblick verloren, wie oft sie das schon gemacht hat, er muss die Geduld eines Heiligen haben!) Schließlich ließ sie los und Monty floh schnell mit allen Zehen und Krallen intakt.
Helyg machte sich glücklich über den Fisch her, während Bruder Dinas am Rand des Nestes geduldig wartete bis er dran war. Dann kam ein weiterer Anruf über Funk. Ein weiterer Fischadler kam zum Nest mit einem Fisch – nur 12 Minuten nachdem der letzte geliefert worden war. Er kam direkt auf das Nest zu. Es war tatsächlich ein Fischadler, der einen Fisch trug, aber es war nicht Monty. Blauer Beinring, rechtes Bein, 3 J; Telyn war zurück!
Telyn kehrt mit einem dicken Fisch zurück nach zweitägiger Abwesenheit
Einige Minuten später hatten wir wieder ein volles Haus – sicherlich eine der letzten Male, das wir alle fünf Fischadler am Nest sehen?
Volles Haus
Übung macht den Meister Wir haben diese Woche einige neue Verhaltensweisen von unseren Jungen gesehen. Als Erwachsene müssen sie nicht nur ihren eigenen Fisch fangen, sondern auch in der Lage zu sein, sie aerodynamisch zu tragen, wie auch auf Ästen und Sitzstangen zu langen und zu fressen ohne das Gleichgewicht (oder ihr Mittagessen!) zu verlieren. Wir haben gesehen, wie alle drei Jungen diese letztgenannten Fähigkeiten praktiziert haben, aber es wird die Zeit kommen, wo sie die Erfahrung machen müssen, sich den Lehrbüchern widersetzen und selbst Fisch fangen bevor sie auf den Vogelzug gehen.
Alys ist zurück auf der Sitzstang nach einen kurzem Flug mit den Resten ihres Abendessens. Ihre Schwester kann es da drüben nicht von ihr stehlen!
Links etwas, recht etwas Diejenigen von Ihnen, die am Montag die live Übertragung angeschaut haben, werden etwas anderes bemerkt haben. Zusätzlich zum Transportieren von Nahrung müssen die Kleinen auch lernen wie man Stöcke und Äste zum Bau eines eigenen Nestes transportiert. Dinas nahm diesen Stock für einen schnellen Flug, bevor er auf dem Kamerapfosten landete. Perfekt hingelegt, wir können seine Technik nicht bemängeln, jedoch hat er unsere 4K live Übertragung für einige Stunden behindert! Zum Glück flog Telyn später am Tag über den Kamerapfosten und entfernte ihn. Der störende Stock war eine kleine Weile dort oben, doch zum Glück sahen wir ihn nicht mehr auf dem LS.
Dinas muss an seiner Haushaltung arbeiten! Mama zur Rettung …..
Wenn wir die letzten sieben Jahre zum Vergleich nehmen, könnten wir noch drei, vielleicht sogar vier Wochen mit Monty haben, da er auf den Abflug seiner Jungen wartet. Wir wissen jedoch, dass nichts sicher ist in der Welkt der Fischadler und soweit es die Dyfi Vögel betrifft werden Regeln gemacht um gebrochen zu werden.
Sieht so aus, als würde Monty eine Flugfeder mausern. Er sollte noch einige Wochen Zeit haben, um diese Federn in Topform zu bringen bevor er auf Migration in den Süden fliegt
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)