Jonas hat bereits Polen erreicht. Auf dem Flug durch die Ukraine und Rumänien gab es offensichtlich Probleme mit der Funkverbindung oder der Aktualisierung der Karte von mapbox. Egal - wir wissen, wo er jetzt ist, und nur das zählt. Auf der rechten Karte kann man zum Vergleich sehen, wo er am selben Tag in 2019 war. Wenn es so weiterläuft, müsste er also nächste Woche seinen Horst im Drömling erreichen.
Nach einer Funkstille zwischen dem 03. und 11.03. hat sich Leon endlich wieder gemeldet. Er befindet sich jetzt südlich von Hurghada in Ägypten. Ein "Kopf an Kopfrennen" mit Jonas wird es in diesem Jahr wohl nicht geben, dafür ist Jonas schon zu weit in Führung. Gut für uns, so können wir in Ruhe beide Ankünfte dokumentieren - hoffentlich.
Trotz Schließung der Grenzen ist es Jonas gelungen nach Deutschland einzureisen (fliegen). Theoretisch müsste er Mittwoch den Drömling erreichen - und wir am Donnerstag. Dann könnte es am Freitag auf unserer HP Bilder von ihm geben - theoretisch!!! Aber praktisch...???
Großes Aufatmen, Leon hat unbeschadet die Türkei erreicht. Im Eiltempo hat er heute den Libanon und Syrien überflogen - zu schnell für die dortigen "Vogelliebhaber".
Jonas ist zu Hause, heute Nachmittag hat er seinen Horst im Drömling erreicht. Leider hat er sich an unseren Zeitplan nicht gehalten, wir können ihn trotzdem frühesten am Donnerstag persönlich begrüßen - vorausgesetzt wir finden ihn, was aus Erfahrung in dieser Gegend nicht so einfach werden wird.
Am 17.03.2020 erreichte Jonas seinen Vorjahreshorst in Dannefeld. Höchste Zeit ihn dort zu begrüßen.
Kurz vor Dannefeld sahen wir live unsere ersten Störche in diesem Jahr. Mehr Bilder von ihnen gibt es am Ende des Berichtes.
In Dannefeld wurde auf dem dortigen Horst schon eifrig "gearbeitet".
Arbeit macht hungrig.
Weiter ging die Fahrt. Schon von Weitem sahen wir, dass der Horst von Jonas besetzt war.
Leider nur im Gegenlicht und aus großer Entfernung gelang es mir, noch ein Bild von Jonas zu machen. Wenn auch weder der Ring, noch die Antenne von dem GPS-Sender.
Wir nutzten dann die Gelegenheit, den leeren Horst einmal aus der Nähe zu betrachten. Viel besser kann das Umfeld für Störche eigentlich nicht sein.
Der Horst selber macht einen stabilen und gepflegten Eindruck.
Zum Abschluss noch eines der versprochenen Bilder von unseren ersten 2020'er Störchen.
Dass wir so kurz hintereinander in den Drömling fuhren, hatte 3 Gründe. Der Erste war die drohende Ausgangssperre wegen Corona und der Zweite, dass wir Jonas finden wollten. Das gute Wetter war natürlich auch ein Grund.
In Dannefeld trafen wir diesmal nur einen Horstbesitzer an.
Dann begann die lange Suche nach Jonas - davon einige Impressionen:
Wir wollten schon fast aufgeben, da trafen wir tatsächlich doch noch Jonas auf seinem alten Horst an..
Unverkennbar: Antenne und Ring!
Nachdem ich eine halbe Stunde lang Jonas schussbereit beim Nichtstun beobachtet hatte, beschlossen wir endlich Kaffee zu trinken. Kaum zu Ende gedacht und den Kaffee eingegossen, flog er los - logisch. Ohne zu kleckern gelang mir sogar noch ein Schnappschuss davon.
Kurze Verschnaufpause, dann flog er schon wieder weiter.
Ganz in Ruhe tranken wir schnell noch unseren Kaffee und dann nichts wie hin zu Jonas. An dieser Stelle endet nun der Bildbericht, Jonas war wie vom Erdboden verschwunden.
Sollte es doch keine Ausgangssperre geben - Jonas, wir kommen wieder!!!
Da hat es jemand eilig - Leon ist heute fast 300 km geflogen. Wie vermutet ging es direkt über das Marmarameer bis nach Bulgarien, westlich von Burgas.
Senderstorch Leon - 03.04.2020 http://www.bdrosien.eu/2_Themen/22_Stoerche/220_Senderstoerche/Leon/2020_1/Index.html
240 km ist Leon heute in Richtung Heimat geflogen. Er hat fast die ungarische Grenze erreicht. Zum Vergleich, im vorigen Jahr war er schon am 30.03.2019 auf seinem Horst in Derwitz. Für uns bedeutet es, dass wir ihn in diesem Jahr, "dank Corona" und Ausgangssperre, leider nicht gleich nach seiner Ankunft begrüßen können.
Mit etwas Glück bekommen wir Morgenvormittag "Besuch" von Leon, bevor er nachmittags in Derwitz ankommt. Er ist heute über 300 km geflogen und hat den Spreewald zwischen Vetschau und Lübbenau erreicht.