Lucky und Holly beginnen das Jahr mit der Darstellung von Territorialität. Gestern rieb Lucky energisch seinen Geruch an den Honey Baum wie es von Taught by Bears in diesem 44 Sekunden VIDEO aufgenommen wurde. In diesem 3:05 Minuten VIDEO nahm Taught by Bears Holly auf, wie sie dasselbe an der großen Weymouthskiefer, dem Cub Tree, macht auf den Holly gerade Tasha gejagt hatte.
Lucky und Holly schauen so aus, als wollten sie das Ruder übernehmen und wir wissen, dass Ted und Tasha sie nicht herausfordern werden. Im Moment müssen wir sie getrennt halten und schauen, wie sie sich durch die Zäune benehmen.
Heute was Tasha alleine draußen und entspannte sich ein wenig im Teich. Das bisschen offenes Wasser, das sie fand, hat auch ein Pärchen wilder Stockenten angezogen. Die meisten Seen hier in der Nähe sind noch nicht aufgegangen, doch der kleine Teich mit etwas offenem Wasser am WIR hat so auch das Stockentenpaar angezogen.
* 1 = Tasha 2 = Stockenten
Vor dem Fenster ist der meiste Schnee in sonnigen Gebieten verschwunden, aber in schattigen Gebieten ist er noch über ein Fuß hoch. Das bedeutet, dass in sonnigen Gebieten Gras wächst und die Waldmurmeltiere draußen sind und hungrig. Sie fressen auch Sonnenblumenkerne, nach denen dieser offenbar verlangt.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Senior Bärenpflegerin Sharon Herrell fasste die Ereignisse zusammen als die Bären begannen, das gesamte Gehege zu nutzen.
Wir haben jetzt freitags und samstags von 10 - 16 h geöffnet. Bringen Sie die Familie, Ihre Freunde, sich selbst – wir würden uns freuen, Sie begrüßen zu dürfen!
Wir veranstalten die Hinter-den-Kulissen-Touren jede Stunde, damit jeder die Chance bekommt unsere Botschafterbären zu erleben. Wir arbeiten immer noch daran, vollständig aus dem Winterschlaf zu kommen (tun wir das nicht alle?), aber Sie können sie draußen und ihren Gehegen sehen. Wir ließen sie zum ersten Mal in diesem Frühjahr zusammen heraus und Sharon – unsere Senioren Bärenpflegerin – hat ihre Aktivitäten für uns zusammengefasst:
Singammer
Zusammenfassung der Bärenaktivitäten – Mittwoch, 17. April
Jedes Frühjahr denke ich an das Zusammenkommen der Bären. Zuallererst denke ich an ihre Sicherheit, ihre Beziehung und welches Verhalten man erwarten konnte, nachdem sie sich sieben Monate lang nicht gesehen haben.
Dies ist die Zusammenfassung der Ereignisse. Ich war direkt vor Ort und beobachtete, oder hatte einen anderen Mittarbeiter der für mich beobachtete, während ich mit den Bären arbeitete.
Ted war der erste Bär, der aus seinem Gehege herauskam. Mit beschleunigtem Tempo arbeitete er sich durch eine kleine Menge Schnee auf dem Hügel. Er manövrierte sich zur Waag für sein Frühjahrsgewicht und was dann auf der Suche nach Nahrung. Er fand eine Fülle von Sonnenblumenkernen, die von den Vögeln zurückgelassen wurden und von Tasha. Er vergnügte sich über eine Stunde lang bewegte sich von einem Häufchen zum nächsten. Spencer und ich brachten Ted zurück zu seiner Höhle, wo sein Mittagessen auf ihn wartete.
Lucky und Holly waren als nächste draußen. Das Bärentor zum großen Bunker war geöffnet und sie gingen beide. Wir erwarteten aufgeregt ihre Ankunft am Teich, aber sie zogen in die Haven Höhle. Beide Bären rieben sich an Bäumen und stampften durch das Gehege. Spencer lockte Lucky mit Leckereien weg als er Ted besuchen wollte.
Ted vokalisierte zu Lucky und er rannte zum Hügel und ging dann in den Beobachtungsbereich. Wir nahmen sein Gewicht und dann begann er zu riechen, jeden Zentimeter wo Ted gewesen war. Er wurde aufmerksam durch eine Aufregung an der Rückseite des Teiches; Holly hatte Tasha gefunden.
Waldmurmeltiere
Von dem Moment an begann eine Verfolgungsjagd. Tasha sprang über die Rückseite des Teiches mit Holly nicht weit hinter ihr. Sie rannte zu dem Cubbaum und kletterte schnell zu einem der obersten stabilen Äste. Holly folgte, aber ging zuerst nicht so hoch. Die Vokalisierungen von Holly waren wütend, Schläge auf den Baum und etwas Zähneklappern. Tashas Reaktion war zurückzuschlagen.
Holly verließ den Cub Baum und begann stampfend zu laufen und nahe und hinter dem Teich zu markieren. Dann kehrte sie zurück zum Cub Baum, und kletterte dorthin wo Tasha war. Sie tauschten Schläge aus. Holly schlug Tasha und Tasha legte ihre Pfote auf Hollys Kopf. Sie kamen Nase an Nase und Holly kletterte den Baum hinunter.
Wir riefen Holly mit Heidis Hilfe und sie kam bereitwillig zum Havenhöhlengehege. Sie war deutlich frustriert, beruhigte sich aber schnell wieder. Ihr wurde Futter und Wasser gegeben. Heidi und ich verbrachten abwechselnd Zeit damit, mit ihr zu reden und sie bekam eine Rückenmassage.
Inmitten der ganzen Aktion hatte Lucky das Bedürfnis, sich das Gesicht zu waschen. Er macht das jedes Jahr nach dem langen Winterschlaf. Die Kamera war auf die Mädchen gerichtet, doch Lucky versuchte sich in dem kleinen Bach zu waschen, aber der war trocken. Er ging zum Teich und setzte sich auf den Filterbehälter und wusch sein Gesicht. Wir begleiteten ihn zurück zum Bunker und er genoss friedlich sein Abendessen und frisches Wasser.
Tasha verließ den Cubbaum ungefähr 20 Minuten nachdem Holly eingesperrt worden war. Sie kletterte vom Jungenbaum herunter und rannte in den Wald. Wahrscheinlich um von ihrem Tagesbett aus zu beobachten, das nahe ihrer Höhle ist.
All das war erwartet worden und das Nase-an-Nase Verhalten lässt mich denken, dass es mehr Verfolgungen geben wird, aber es wird alles gut sein.
Sharon Herrell, Sr., Bärenpflegerin Nord Amerikanischen Bären Zentrum, Ely, MN
Nerz Clear
Innerhalb von zwei Stunden, nachdem sie ihre Vorhersage von mehr Verfolgungsjagden veröffentlicht hatte, nahm Pooch Pal dieses 2:14 Minuten VIDEO auf. Kein Schaden entstanden, aber es bringt mich dazu, das Gehege um 3 neue Bereiche zu erweitern, in denen die Bären in Zeiten hoher Hormonwallungen getrennt werden können, ohne sie in die kleinen Gehege zu stecken.
Waldmurmeltier
Vor dem Fenster am WRI ziehen Winterammern vorbei und Singammern sind angekommen. Der Tag begann mit zwei jungen (Jährlingen?) Waldmurmeltieren, die friedlich das Futter teilten. So unterschiedlich zu der Verfolgungsjagd, die wir vor ein paar Tagen erlebten. Dieses könnten die zwei sein, die wir gestern nahe eines Baues Nasenkontakt haben sehen.
Eine neue Aktivität des Nerzes genannt Clear ist, dass er Maul voll brauner Piniennadeln unter das Deck trägt, wo wir annehmen, dass sich sein Zuhause befindet. Nach einem Spurt dieser Aktivitäten blieb er unter Deck, was für Spannung sorgte, als der Nerz, genannt Stripe, die Einfahrt herunterkam und dort schnüffelte, wo Clear Piniennadeln gesammelt hatte. Stripe machte einen weiten Bogen um Clears Eingangsbereich auf ihrem Weg zum Deck des zweiten Stocks um nach Bologna Ausschau zu halten. Sie nahm ein Stück, trug es die Einfahrt hinauf und war verschwunden.
Eine neue Entwicklung war, dass Clear nass war. Das stück offenes Wasser am Woods See und einem nahegelegenen Teich ist über Nacht zugefroren. Es dauerte einen halben Tag, bis es trotz Temperaturen von bis zu 62F aufgetaut war. Am späten Nachmittag, als Clear zu Besuch kam, war ihr ganze Kopf nass. Das Eis am See wird dunkel, so wird es nicht mehr lange dauern, bis der gesamte See bei diesen Temperaturen eisfrei ist. Wir mögen das schöne Frühlingswetter und den Sonnenschein.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Tasha erholte sich ein wenig, nachdem sie heute mit Ted draußen war. Als sie zum ersten Mal einen Blick auf ihn erhaschte, rannte sie davon. Kurz danach versuchte sie wieder nach vorne zu kommen, um nach Vogelfutter Ausschau zu halten, sah aber Ted und rannte ein kurzes Stück davon. Ted war nur sein liebenswertes Selbst, ging seinen eigenen Dingen nach, aber ich denke er würde Freundschaft mit ihr begrüßen. Taught by Bears hat diese Geschichte in diesem 2:07 Minuten VIDEO aufgenommen.
Ted hatte an diesem 64F Tag seine eigene Idee für Spaß. Er nahm ein Bad. Ich denke, es war sein erstes. Er schaute aufgeregt aus als er im Wasser herumspritzte, auf dem, wie in diesem 29 Sekunden VIDEO (auf Facebook) zu sehen ist, immer noch Eis ist.
Grackel
Vor dem Fenster am WRI hatten die Waldmurmeltiere die Regie übernommen. Bis zu drei auf einmal waren fast den ganzen Tag über zu sehen. Einer nach dem anderen machten sie sich auf den Weg zum zweiten Stockwerk für das Übliche: Sonnenblumenkerne, Brokkoli und Römersalat. Zurück an ihrem Bau, trug der große, von dem ich glaube, dass es ein trächtiges Weibchen ist, Gras in den Bau. Ich erinnere mich, dass ich sowas schon vorher gesehen habe und das war eine Mutter. Ich muss mich verbessern, weil ich dachte, ich hätte hier vor einigen Wochen einen Waldmurmeltier Jährling gesehen, nicht ein Neugeborenes. Junge zu so einem frühen Zeitpunkt zu sehen, könnte im Süden der USA sein, doch habe ich jetzt meine Fotos durchgesucht, die eine Mutter grassammelnd für ihren Bau vor Jahren zeigen, welcher Monat das war – Juni 1981. Ich poste ein Bild von damals um die Größe zu zeigen, die wir hier in einem Monat oder so sehen könnten. Die anderen Bilder, sind, wie immer, von heute.
Das Eis ist um den Biberbau am, Woods See geschmolzen, der einer der ersten Seen ist, die sich hier jedes Jahr öffnen. Die dunklen Flecken auf dem Eis nehmen zu.
* 1 = Purpurgimpel 2 = Silbermöwe
** 1 = Waldmurmeltier 2 = Woods See 3 = Waldmurmeltier mit Gras
Die ersten Purpurgimpel und Grackel des Jahres haben sich heute gezeigt. Der Grackel sieht böse aus, das bedeutet aber nichts. Viele Silbermöwen sind jetzt hier, doch es fällt uns schwer die einzelnen zu erkennen, obwohl einige Fänger dabei sind, die offensichtlich letztes Jahr hier waren, um das zu lernen.
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-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Lucky und Ho9lly hatten gestern eine gute Zeit beim Spielen. Es begann etwas widerstrebend von Hollys Seite aus. Dann ließ sie sich darauf ein und Lucky war begeistert, ließ zu, dass sie ihn auf dem Rücken legte, wie Ted es den kleinen Lucky machen ließ. Pooch Pal hat das in diesem 9:47 Minuten VIDEO festgehalten. Lucky zeigte seine verspielte Natur auch in diesem 4:24 Minuten VIDEO beim Spielen mit einem kleinen Baumstamm.
Ein weiteres 41 Sekunden VIDEO von Pooch zeigt Ted, wie mutig er in der Sicherheit seines kleinen Geheges auf Lucky am Zaun zu rennt. Ich wäre so froh, wenn diese zwei es wieder lernen würden, miteinander auszukommen.
Am WRI waren wir wachsam für Bären. Es war an diesem Tag im letzten Jahr, dem Tag der Erde, an dem wir unseren ersten Besuch erhielten, doch war sich die Person, die es gesehen hatte, nicht sicher über das Geschlecht oder die Identität. Keiner heute, doch erhielten wir aus einer halben Meile Entfernung von einem Vogelfutterhäuschen auf dem Boden – wahrscheinlich war das ein Bär.
Bei Temperaturen am Nachmittag von 58F wurde das Eis sehr dunkel und Teile des Woods Lake öffneten sich.
Weidenkätzchen (Palmkätzchen) sind draußen.
** 1 = Weidenkätzchen 2 = Purpurgimpel 3 = Schwarzes Eis auf dem Waldsee
Wo ein Baum im vergangenen Winter umgefallen war, zeigten die nach oben gedrehten Wurzeln, wie felsig es unter dem Boden ist. Das ist einer der Gründe für die geringe Fruchtbarkeit und Produktivität dieses Gebietes verglichen mit entfernteren Gebieten, wo verschiedene Schichten vorzeitlicher Gletscher tiefere, lehmigere Böden hinterlassen haben. Es hilft auch zu erklären, warum einige Bären lange Wanderungen zu den fruchtbareren Gebieten unternehmen.
** 1 = Maschinensäge zum Bäume Fällen 2 = Stehengebliebene Weymouthskiefern 3 = Felsiger Boden unter umgestürzten Wurzeln
Eine halbe Meile vom WRI entfernt hat eine große Motorsäge Espen und Rotkiefern auf staatlichem Boden gefällt. Wir waren froh, die Weymouthskiefern noch stehen zu sehen, was zeigt, dass der DNR sie verschont.
Ein Waldmurmeltier hat heute sein neues Lieblingsfutter entdeckt – Ananas.
Ein Purpurgimpel stand in hellem Sonnenschein.
Ein wunderschöner Tag.
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-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Liz Schaefer bekam einen guten, ermutigenden Blick auf Teds Hinterfüße. Die alten Polster lösen sich, was erklären könnte, warum er vor ein paar Tagen so leichtfüßig über sein Gehege laufen konnte, um etwas zu Lucky zu sagen.
Carolyn
Der erste Bär, den jeder in diesem Gebiet identifizieren konnte, wurde heute gesehen. Es ist die 2-jährige Carolyn, Tochter von Donna, Enkelin von Blackheart, Urenkelin von Shadow. Carolyn ist leicht an ihrem braunen Kinn und ihrem oberen Hals zu erkennen. Ich habe vorher noch nie so eine Markierung gesehen.
Carolyn
Das Wetter und die Veränderungen zu dieser Jahreszeit sind spannend. Plötzlich ist die Landschaft meist braun und grün. Der verbliebene Schnee schmilzt schnell. Woods Lake öffnet sich. Heute sah ich den ersten Taucher auf ihm – nicht, dass es ein guter See für Taucher sei (ist es nicht), sondern weil es das einzig offene Gewässer in der Umgebung ist. Der Taucher blieb nicht lange genug um ein Bild zu machen. Das verbliebene Eis ist schwarz, wie auf dem Bild vom späten Morgen zu sehen ist. Die Vorhersage ist 45F über Nacht für mehr Schneeschmelze und einen frühen Start Morgen, wo die Vorhersage bis 66F geht. Jetzt geht alles sehr schnell.
Das Waldmurmeltier, von dem ich annehme, dass es ein trächtiges Weibchen ist, hat bisher noch nicht die Dillpickles probiert, aber sie liebt Ananas. Sie ist leicht an der kleinen runden Narbe in der oberen Mitte ihrer Schnauze zu erkennen. Sie ist diejenige, die Gras für ihren Bau vor einigen Tagen gesammelt hat.
** 1 = Nerz Clear 2 = Woodssee 3 = Waldmurmeltier
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Ich kam gut mit der Arbeit voran, bis mich das Eis faszinierte. Bis zum Mittag war das ganze Eis von dem für mich sichtbaren Teil des Woods Lake geschmolzen. Um 14:30 Uhr war er wieder eisbedeckt bei Temperaturen von 71F. Dann sah ich, dass das Eis sich bewegte. Ein Acre (= 4046,86 qm) war vom anderen Ende abgebrochen und wurde über den See geblasen. Schwarzes Eis. Ich musste ein Bild machen. Ein Stück hatte sich unter dem Dock festgemacht, wo ich sehen konnte, wie dick es war – 2 und 5/8 Zoll und bestand aus vertikalen Bruchstücken, jedes ungefähr einen Viertel Zoll im Durchmesser. Die Bruchstücke hielten in ihrem Schmelzzustand kaum zusammen. Aus dem schwarzen Wasser leuchteten Stücke von klarem Eis.
Dann bemerkte ich, warum Krähen, Adler und andere Vögel manchmal auf dem Schmelzeis landen um zu fressen. Wenn die Oberfläche des Eises schmilzt, wird alles was im Eis gefangen ist freigesetzt und bleibt auf der Oberfläche. Dieses Eisstück hatte winzige (1/2 Inch) weiße Würmer und eine große Kaulquappe.
** 1 = Kaulquappe im Eis 2 = Zentimetergroße Wurm im Eis 3 = Vereisung am Woodssee
Dann brach ein weiterer Acre Eis frei und wurde in meine Richtung geweht. Ich musste sehen, was passiert, wenn es auf den ersten Acre Eis trifft. Es klang wie klingelnde Glöckchen, als sich die Teile beim Aufeinandertreffen leuchtend weiß auftürmten. Bei weiterem Blick stapelten sich die hellen Bruchstücke dort, wo das erste Eisstück stärker an das Ufer geschoben wurde.
Unterdessen landeten Möwen auf dem schwarzen Eis und ein Taucher hatte 80% des Sees eisfrei, um nach Nahrung zu tauchen. Nachdem es die größte offene Wasserfläche in dem Gebiet ist, landeten Enten für kurze Zeit: ein wunderschönes Brautenten Männchen, 3 Gänsesäger, 2 Kappensäger und einige Stockenten – alle zu weit weg, um anständige Bilder zu machen.
Am Ende blies ein kleines Stück schwarzes Eis vorbei mit dem hinteren Ende abgebrochen durch den Wind und die Wellen, die es vorwärts trieben und das vordere Ende durch ruhigeres Gewässer beschützte es vor den Wellen.
Ich hatte noch nie so einen Frühjahrsaufbruch gesehen.
Taucher am Waldsee
Als ich wieder hineinging, habe ich gute Nachrichten vorgef8unden. Holly und Tasha spielten gut und friedlich zusammen. Eine Erleichterung. Dann ging Tasha hinüber und sagte Hallo zui Ted durch den Zaun. Schön zu sehen, wie die Dinge sich zusammenfügen.
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-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Heute vor drei Jahren verloren wir unsere wunderschöne braune 20-jährige Honey. Eine Woche davor hat sie sich 10 Fuß von ihrem Gehege hingesetzt und ist nie mehr aufgestanden. Meine beste Erinnerung an sie ist, als sie in der Felsenhöhle, vor den Beobachtungsfenstern, überwintert hat. Ich war zufällig dort in der Nähe, als Lucky vorbeilief und Honey freundliche, einladende Laute machte. Lucky wusste, was diese Laute bedeuteten. Sie berührten ihre Nasen und dann drückte er sich in die Felsenhöhle mit ihr über den Winter, schlief eingerollt hinter ihr, um maximalen Schutz vor Kälte und Wind zu haben. Im Frühjahr spielten sie zusammen, was ungewöhnlich für Honey war. Ich glaube es war das einzige Mal, dass ich sie spielen sah.
Ihre Bewunderer zollten ihr zwei Tribute VIDEO, VIDEO. Beide sind voll von unvergesslichen Bildern und schöner Musik – ungefähr jedes 3-4 Minuten.
Ihre Bewunderer sammelten auch einen Großteil des Geldes für ihren Grabstein mit ihrem Namen darauf vor dem Bären Zentrum. Sie hatte ihre eigene individuelle Persönlichkeit, die sie zu einem Liebling vieler machte. Wir vermissen sie.
Zu einer fröhlicheren Bemerkung, Quill war einer der drei Bären, die das WRI in den letzten drei Tagen besucht haben.
** 1 = Lucky und Honey 2 = Honey schwimmt 3 = Ted und Honey
** 1 = Honey an der Felsenhöhle 2 = an den Fels gelehnt 3 = Honey rollt sich in Zederschnitzeln
Zu einer weiteren glücklichen Nachricht, Holly und Tasha spielen und Holly und Lucky spielen und jagen sich VIDEO 4:44 Minuten.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Honeys Grab befindet sich am Bären Zentrum zwischen dem Parkplatz und dem Highway. Es ist westlich des Eingangs. Die Kennzeichnungen sind ein Tribut an Honey und alle ihre Anhänger, die es ermöglicht haben. HappyCub schrieb ein wunderschönes Gedickt über Honey.
Schneeschuhhase
Der Schneeschuhhase im Bärengehege gestern, wechselt von weiß nach braun, wie sie es im April um Ely herum tun. Sie wechseln wieder zu weiß im November und Anfang Dezember.
Zusätzlich zu ihrer Wildnahrung fressen Waldmurmeltiere vor dem Fenster Römersalat, anderes Gemüse, Ananas und Samen. Jetzt, wo neues grünes Gras im Garten wächst, fressen sie auch das – zusammen mit den Rehen.
Weißkehlammern sind zurück und zeigen ihre Farben.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Ein Mod erwischte Holly beim Ausruhen nach dem Schneefall von gestern. Kein Lucky, keine Tasha, nur Holly, die in aller Ruhe chillt, das machend, was Wildbären machen und ist so höflich, ihr Bett nicht zu beschmutzen VIDEO
Quill am 28. April 2019
In der WRI Nachbarschaft zeigen sich Bären. Die 14-jährige Bow kam vor einigen Tagen. Ich erfuhr mit ihren beiden Jährlingen, Töchtern, Brandy und Becky. Heute Abend bekam ich einen Anruf, dass die 20-jährige RC mit ihren Jährlingen, Tochter Chloe und den Söhnen Casey und Carter erschien. Doch keine Möglichkeit für Bilder.
Hier am WRI zeigten sich in den letzten paar Tagen VDot, Bravehearts 4-jähriger Sohn Stratton, Quill und ein unbekanntes Männchen.
Mike, Cathy, Tracy und Lorie arbeiteten den ganzen Tag auf dem Deck, bereiteten alles für die Schwarzbär Feldkurse, die im Juli beginnen, vor. Außerdem nahmen sie die Waage wieder in Betrieb.
*
Möwen und der Nerz genannt Stripe sorgten den ganzen Tag am zweiten Stock, wo ich tippte, für Aktionen.
Danke für all Ihre Unterstützung.
-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
PS: Gerade, als ich dieses Update fertig hatte, kamen RC und ihre Jährlinge hierher! Kein gutes Bild, aber es ist ein Beweis, dass sie hier war. Im Fenster spiegeln sich die Notizbücher um Bärenbesuche aufzuzeichnen und der Indikator um das Gewicht auf der Waage abzulesen. RX ist die im Hintergrund, die auf ein Geräusch hört.
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Ich kam früh an, gegen 4 Uhr morgens, um Wörter einzugeben bevor ich sie vergaß. Gegen 6 Uhr tauchte eine Möwe, genannt 6 Uhr (wegen dem Punkt unter seiner rechten Iris), auf und schaute flehentlich durch das Fenster. Er ist ein guter Fänger und es macht auch Spaß, ihm eine Bologna zuzuwerfen. Ich öffnete das Fenster und hörte Saugen. RC war hier mit ihren 3 Jährlingen. Super. Sie beendeten das Saugen bevor ich in Position kommen konnte und waren dann beschäftigt, eine Weymouthskiefer zu markieren und auf Geräusche zu lauschen, die ich nicht hören konnte. RC ist ganz ähnlich wie ihre Mutter Shadow in Punkto Wachsamkeit und Nervosität. Ich mag das Bild von ihr, wie sie sanft zu mir herüberschaut. Dann kamen sie auf das Deck des zweiten Stocks zum Frühstück (Sonnenblumenkerneherzen). Ein Eichhörnchen hatte auch Hunger und ließ sich nicht von ein paar Bären abschrecken. RC sieht groß aus mit ihrem dicken Winterfell, doch ging sie vor ein paar Nächten auf die Waage, nachdem ich das Update abgeschickt hatte, und sie wiegt nur 230 Pfund.
Während der Morgenstunden kamen Besuche von Nerz, genannt Stripe und Waldmurmeltieren. Dann, mittags, kam ein Kiefernwaldsänger Männchen, den ich in den letzten Tagen gesehen hatte, hielt lange genug für einen Klick von meinem Schreibtisch aus. Ich habe seit mehreren Jahren hier keinen mehr gesehen. Ich hoffe, dass die Tatsache, dass er jetzt seit 3 Tagen hier ist, bedeutet, dass er hier wohnt. Wir werden sehen.
** 1 = RC 2 = RC & 3 Jährlinge 3 = RC mit Jährlingen am WRI
Ich habe gesehen, dass Teich Chat Moderator Rebel das heutige Gewicht von Ted (549 Pfund), Lucky (428 Pfund) und Holly )252 Pfund) gepostet hat. Alles gut für diese Jahreszeit.
Ted sah auch so aus, als hätte er einen guten Tag.
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-Lynn Rogers, Biologe, Wildtier Forschungsinstitut und Nord Amerikanisches Bären Zentrum
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Vor einigen Tagen wurde ich von dem netten Gesicht des sanften 4-jährigen Stratton, Sohn der 18-jährigen Braveheart, begrüßt. Ich war sehr froh, ihn zu sehen. Er ist einer der Bären auf den sich die Teilnehmer der Schwarzbär-Feldkurse freuen können- Er frisst viel! Und er verdient es auch.
Auch hatte ich aus dem Fenster nette Eindrücke von dem Waldmurmeltier, dass Ananas fraß bevor er sich auf die Sonnenblumenkerne konzentrierte.
Beschäftigt wie immer.
* Waldmurmeltier frisst Ananas
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Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Heute ist der 12. Jahrestag des Nord Amerikanischen Bären Zentrums und ich freue mich zu sehen, dass es immer noch wächst und so viele ihr Herz daranhängen. Einfache aber herzliche Danksagungen sind in Ordnung, aber die meisten arbeiten nicht einmal für Danksagungen. Sie arbeiten aus eigener Leidenschaft, um die Mission der Bildung zu verwirklichen und genau das sieht man. Wir hören auch von Leuten, die das Bären Zentrum in ihr Testament einsetzen, um die Zukunft zu sichern und unseren Traum der großen Ausweitung von Bildungsarbeit in Schulen und wo immer effektiv umsetzen zu können.
Northwood Ökologie Halle
Die Bären fressen gut. Gewichte sind für Ted 553#, Lucky 432#. Holly 255# und Tasha 234‘.
Ausstellungen im NABC
Vor dem Fenster am WRI ungefähr um 6 Uhr fraß ein Biber, nahe ihrem Damm am Woodssee, Rinde von dem, was ihr Lieblingsobjekt sein könnte – Espensetzlinge. Das ist Teil dessen, wonach Schwarzbär Feldkursteilnehmer suchen, wenn sie mit dem Kanu vor dem Frühstück unterwegs sind, entweder auf dem Woods Lake oder Eagles Nest Lake One. Biberbeobachtungen sind dieses Jahr besonders praktisch. Der Haupt-Biberbau am Eagles Nest Lake One ist in unserer Bucht, weniger als 90 Yard vom Dock entfernt. Das ist der Bau, an dem unser Nachbar 5 Biber, die auf einmal schwimmen, sah. Er sah auch Bisamratten und einen weiteren am Bau. Wir wissen von der früheren Biber Webcam, dass Biber und Bisamratten sich einen Biberbau teilen können, aber ich nehme an, dass der Otter nicht willkommen ist. Als wir durch die Biber Webcam sahen, wie ein Nerz in den Biberbau ging, er eine Bisamratte fraß.
NABC Neuer Cub (Jungen) Raum
Auch ein Waldmurmeltierdrama, das ich vor einigen Tagen beobachtet habe, entwickelt sich von selbst. Einer der Waldmurmeltier Jährlinge stand am Eingang des Waldmurmeltierlabyrinths, das sich unter den Zementplatten des Kesselhauses erstreckt. Ich denke, dass er oder sie einen Teil davon nutzen wollten. Plötzlich kam ein großes Waldmurmeltier, von dem ich glaube, dass es die Mutter ist, heraus und attackierte den Jährling. Sie könnte Junge im Bau haben und ihrem Jährling gesagt haben, dass es Zeit wird, dass er seine eigene Wohnung findet. Heute sahen wir, wie er einen Bau gräbt, wobei der Dreck so weit wie auf dem Bild flog. Der Bau ist am Waldrand, weniger als 50 Fuß von der WRI Kabine entfernt. Die Geschichte geht weiter.
Waldmurmeltier gräbt
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Ich kann nicht anders, als an Charlie Russell zu denken, der heute vor einem Jahr gestorben ist. Er hat viel für mich getan und Bären waren sein Leben. Er verstand sie und hat sich um sie gekümmert.
Herbie
Heute war die nette Rückkehr eines Bären, dem 7 Jahre alten Herbie, den wir alle in der Höhle mit Jewel und Fern 2012 beobachtet haben, als er ein neugeborenes Junges war und 2013, als er ein Jährling war. Schauen Sie selbst, ob Sie ihn heute noch erkennen. Er ging stampfend, wo immer er lief, stampfte seine Markierung in jede Spur, ganz so als wollte er den Platz besitzen. Er war jedoch sehr scheu und ängstlich. Normalerweise geht er zu anderen Futterstellen, so habe ich mich gefreut, ihn zu sehen.
Das Waldmurmeltier ist ein ID-Bild vom Besitzers der neuen Grabungen, der auf seinem Bau steht. Ich denke, dass es ein Jährling ist, der letztes Jahr hier geboren wurde – einer von dreien in dem Jahr.
Das Bild der Silbermöwe ist von einem guten Fänger, als sie (?) 2017 jung war und sie kommt immer noch hierher. Sie hat einen hängenden Flügel, aber scheint gut zu fliegen und zu fangen. Sie scheint aber doch ein Problem zu haben, denn sie sitzt (oder steht) hier stundenlang, während andere Möwen kommen und gehen. Falls sie Hilfe braucht, bekommt sie mehr als ihren Anteil an Bologna.
** 1 = Waldmurmeltier 2 = Herbie 3 = Silbermöwe
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Sheryl Erickson hat mir dieses Bild von Fern und Herbie vom 11. April 2012 geschickt, als sie weniger als 3 Monate alt waren. Sie haben Herbie gesehen, wie er jetzt im Update von gestern Abend ist. Ich habe kein Gewicht von ihm bekommen.
RC und ihre drei Jährlinge besuchten uns heute Abend, als es schneite. Man kann den Schnee auf ihrem Rücken sehen und der schmilzt nicht bei all dem isolierenden Fell zwischen ihr und ihrem Körper. Das Bild auf der Waage war bevor es anfing zu schneien. Ein Gewicht von nur 221, 9 Pfund weniger als die 230 Pfund vor einer Woche. Ich weiß von niemandem, der sie inzwischen gesehen hat. Ich nehme an, sie hat nicht viel gefressen, bei den kühlen Temperaturen, die das Grün-werden verzögert.
* 1 = RC 2 = RC & Jährlinge
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An dem, was eigentlich ein Tag am Schreibtisch sein sollte, gab es willkommene Ablenkungen. Gegen 8 Uhr morgens kam RC an. Wir versuchen ID-Aufnahmen von ihren Jährlingen zu machen vor der Familienauflösung, die in einer Woche oder so stattfinden könnte. Ich versuchte das, aber sie waren nur auf dem Durchzug.
Stripe der Nerz
Gegen 19h kam der Nerz, genannt Stripe, zum Abendessen. Bei ihrem zweiten Mal bekam ich ihr eifriges Gesicht, als sie die Treppen hinauf ging, ein, während sie die lauten Kameraklicks ignorierte. Sie schafft das jetzt ohne weiteres. Sie hat nur ein Ziel – Bologna.
Ich fragte mich, warum sie nicht noch einmal kam, dann sah ich den Grund dafür – RC und ihre drei Jährlinge. Eine weitere Gelegenheit um ID-Bilder zu machen, die kurz danach von einem 3-4-jährigen Männchen unterbrochen wurde, der sie die Jährlinge in die Sicherheit einer Weymouthskieferngruppe bringen ließ, wo sie auf die kippenden Spitzen verschwanden und RC am Stamm Wache hielt.
Gerade jetzt um 20:50h war die 20-jährige RC zurück und hatte genug von dem jungen Emporkömmling. Er fraß dort, wo sie fressen wollte und sie ging im schnell nach. Er flüchtete und entkam. Auf ihrem Rückweg zu den Jährlingen, ging sie ruhig an mir vorbei als ob nichts gewesen wäre. Es ist faszinierend zu beobachten, wie sich der Geist des Bären in ihrem Verhalten ausdrückt. Deshalb kommen die Leute hierher um das zu sehen. Jetzt ist alles ruhig. Das junge Männchen kennt seinen Platz und RC und die Jährlinge fressen ruhig vor dem Fenster. Doch sie sind mit dem Rücken zu mir und ich kann so nicht die ID-Bilder machen, die wir brauchen um sie als Clanbären in zunehmendem Alter zu verfolgen.
** 1 = RC bewacht Weymouthskieferstamm 2 = RC und Jährlinge in Weymouthskieferngruppe 3 = 3-4-jähriges Männchen
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