Liebe Natur- und Tierfreunde, heute melden wir uns mit ein paar aktuellen Information über unsere Einsätze und Kampagnen im Mittelmeerraum:
Libanon: Vogelschutzcamp hat begonnen Am Wochenende hat unser großes Vogelschutzcamp im Libanon begonnen. Bis Mitte Oktober werden 17 Mitglieder des Komitees gegen den Vogelmord aus dem Libanon, Italien, Deutschland, Großbritannien, Bulgarien, Frankreich und der Türkei an dem Einsatz teilnehmen - es wird unsere bislang größte Aktion im "Zedernstaat" werden. Zusammen mit unseren Partnerverbänden werden wir jeden Tag mit drei Teams die besonders von Jagd und Wilderei betroffenen Durchzugs- und Rastplätze der Zugvögel überwachen. Ein besonderes Augenmerk legen wir dabei in diesem Jahr auf den Schreiadler - fast die komplette Weltpopulation der gefährdeten Art zieht jetzt über den Libanon. Aber auch Vogelfang und Singvogeljagd stehen im Fokus unserer Arbeit.
Lombardei: Gericht verschiebt Eröffnung des Vogelfangs Die Regierung der Lombardei (Italien) hat im August beschlossen, entgegen EU-Recht den Vogelfang mit Netzen wieder zu erlauben. 12.700 Amseln, Rot-, Sing- und Wacholderdrosseln sollten ab 1. Oktober gefangen werden dürfen, um die Tiere als lebende Lockvögel bei der Singvogeljagd einzusetzen. Das Komitee gegen den Vogelmord klagt gegen die Fanggenehmigung und hat jetzt einen ersten Teilerfolg erzielt: Das Verwaltungsgericht in Mailand hat entschieden, dass der Vogelfang nicht vor einer Entscheidung eröffnet werden darf - der 1. Oktober ist damit vom Tisch! Am 10. Oktober soll es ein Urteil geben.
Zypern: Sieben Wilderer überführt Unser Vogelschutzcamp auf Zypern läuft nun schon seit drei Wochen – inzwischen haben unsere Teams 467 Leimruten und 23 Netze gefunden und abgebaut, ebenso wie 51 elektronische Lockanlagen. Sieben Wilderer wurden überführt. Ein Teil der Netze wurde auf türkischem Territorium gefunden – ein nicht ungefährlicher Einsatz. Das Vogelschutzcamp läuft noch weitere 5 Wochen!
Italien: Vogelschutzcamp in Brescia startet am Samstag Unser großes Vogelschutzcamp im norditalienischen Brescia startet jetzt am Samstag. In den vier Wochen bis Ende Oktober erwarten wir rund 50 Teilnehmer – Schwerpunkt wird wie immer die Arbeit gegen Bogenfallen sein, mit denen in der Region zwischen Gardasee und Iseosee bis heute illegal Rotkehlchen gefangen werden. Früher haben wir während der Einsätze bis zu 12.000 der brutalen Geräte gefunden, in den letzten Jahren waren es nie mehr als einige hundert. Unsere Einsätze zeigen eine deutliche Wirkung! Beste Grüße, Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, unser großer Libanon-Einsatz ist abgeschlossen, das Vogelschutzcamp in Norditalien geht in die 2. Halbzeit und auf Zypern sind wir nun schon 8 von den insgesamt geplanten 11 Wochen aktiv. Hier ein kleiner Zwischenstand aus den Einsatzgebieten:
Libanon erfolgreich abgeschlossen Das Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord war in diesem Jahr mit drei Wochen so lang wie noch nie. Insgesamt konnten wir zusammen mit der Polizei 38 Fangnetze und 16 elektronische Lockvögel sicherstellen, 19 Wilderer wurden überführt. Durch unsere Einsätze in den letzten zwei Jahren hat sich die massive Greifvogelwilderei in Eghbe – einem Bergrücken östlich von Beirut – deutlich verringert. Im Norden des „Zedernstaates“ haben wir aber unvorstellbare Jagdsituationen erlebt, die unsere Teams zutiefst schockiert haben. Zum Abschluss der Aktion haben wir am 8. Oktober Politiker und Diplomaten ins Gelände eingeladen – der libanesische Umweltminister Fadi Jreissati ist ebenso gekommen wie die Botschafter von Polen, Dänemark, Österreich und Deutschland sowie Vertreter der EU. Diese noch nie dagewesene Präsenz mitten in einem der zentralen Brennpunkte der Zugvogeljagd im östlichen Mittelmeerraum hat eine große internationale Medienpräsenz bekommen – unser Plan, so für mehr öffentliche Wahrnehmung des Problems zu sorgen (und damit für mehr Druck auf Beirut) ist voll aufgegangen. Hier ist eine kleine Auswahl von Medienberichten: Daily Star Libanon (Englisch): http://www.dailystar.com.lb/News/Lebanon...ight-group.ashx Geo Frankreich (Französisch): https://www.geo.fr/environnement/liban-d...-menaces-197967 Times of Israel (Englisch): https://www.timesofisrael.com/ngos-warn-...igratory-birds/ Cedar News (Arabisch): https://cedarnews.net/news-2/lebanon/106...NRO0dN6LnkPL8Yw Riffreporter (Deutsch): https://www.riffreporter.de/flugbegleite...eiadler-update/
Italien: Weiterer Rückgang des Vogelfangs Das Vogelschutzcamp des Komitees im norditalieneschen Brescia läuft seit zwei Wochen. Obwohl wir mit täglich sieben Teams im Einsatz sind haben wir bislang lediglich zwei dutzend aktive Fangstellen gefunden. Die Polizei konnte aufgrund unserer Hinweise bis heute neun wilderer überführen, 2 Flinten, 15 Netze, 75 Schlagfallen, 37 lebende Lockvögel und rund 380 tiefgefrorene Singvögel wurden sichergestellt.
Zypern: 561 Leimruten und 62 Netze gefunden Auf Zypern findet in diesem Jahr wieder der längste Komitee-Einsatz statt. Mit 11 Wochen decken wir die gesamte Zugzeit und damit die komplette Vogelfang-Saison ab. In den letzten acht Wochen haben Teams 561 Leimruten und 62 Netze gefunden und abgebaut, dazu kommen 98 elektronische Lockanlagen. 12 Wilderer wurden überführt und 649 Vögel freigelassen. Auch wenn der Einsatz noch nicht vorbei ist, können wir schon jetzt sagen, dass der Vogelfang offenbar auch auf Zypern langsam zurückgeht. Unsere nicht ungefährlichen Einsätze zahlen sich langsam wirklich aus! Beste Grüße vom Vogelschutzcamp in Norditalien, Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, heute melde ich mich mit einem Nachtrag zum Vogelschutz-Newsletter von Freitag. Ich war etwas voreilig gewesen, denn nur eine Stunde nach dem Versand des Newsletters hat das Verwaltungsgericht in Mailand die geplante Vogelfanggenehmigung in der Lombardei gekippt. Die Regierung dort hatte im August den Fang von insgesamt 12.700 Amseln, Sing-, Rot- und Wacholderdrosseln mit Netzen erlaubt. Die Tiere sollten als lebende Lockvögel bei der Singvogeljagd eingesetzt werden (wir berichteten im Sommer).
Nachdem die EU-Kommission aufgrund unserer Intervention Italien erst vor wenigen Tagen eindringlich davor gewarnt hatte, den Fang zu erlauben, hat das Gericht am Freitagnachmittag das Gesetz wegen Inkompatibilität mit der EU-Vogelschutzrichtlinie endgültig verworfen. Der Erfolg war nur durch eine Klage des Komitees gegen den Vogelmord und seines italienischen Partners LAC möglich. Es geht dabei nicht nur um die 12.700 zum Fang freigegebenen Vögel. Mit dem Urteil haben das Verwaltungsgericht in Mailand und die die EU-Kommission in Brüssel dem Versuch eines großen EU-Mitgliedsstaates zur Wiedereinführung des Vogelfangs im Keim erstickt. Dieser Vorgang ist ein klares Signal an Länder wie Malta und Zypern, die solche Pläne ebenfalls in der Schublade liegen haben. Insofern ist es ein wirklich großer Sieg für den Vogelschutz! Beste Grüße vom Vogelschutzcamp in Norditalien, Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Liebe Natur- und Tierfreunde, heute melden wir uns mit ein paar aktuellen Information über unsere Einsätze und Kampagnen im Mittelmeerraum:
Italien: Vogelschutzcamp in Brescia erfolgreich beendet Unser 35. Herbst-Vogelschutzcamp im norditalienischen Brescia ist jetzt abgeschlossen. Fünf Wochen lang haben über 50 Mitglieder des Komitees aus ganz Europa Vogelfallen und Fangnetze gesucht und die Behörden bei ihrer Arbeit gegen die Wilderei unterstützt. Insgesamt konnten aufgrund unserer Hinweise 55 Wilderer überführt werden (zum Vergleich: letztes Jahr waren es nur 46). 42 der Täter hatten Fallen oder Netze aufgestellt, 13 hatten illegal mit Flinten auf geschützte Vögel geschossen. 234 Bogenfallen, 283 Schlagfallen, 5 kleine Schlagnetze, eine Käfigfalle und 97 Fangnetze wurden sichergestellt, ebenso wie über 2.400 tote Singvögel und etwa 330 lebende Lockvögel. RTL und NTV haben für ihre Nachrichten eine Kurzbeitrag zu unsrem Einsatz gedreht, Sie finden ihn auf der Internetseite von NTV: https://www.n-tv.de/mediathek/videos/pan...rrwefWJQECpJyXI
Malta: 38 Singvogel-Fangstellen gefunden Auf Malta haben wir um den Monatswechsel Oktober/November 38 Anlagen für den illegalen Fang geschützter Finken gefunden, An 18 gab es bereits Polizei-Einsätze. Hier wurden fünf Vogelfänger auf frischer Tat erwischt, 15 Schlagnetze und rund 50 lebende Lockvögel konnten sichergestellt werden. 13 Wilderern gelang die Flucht, sie wurden aber von uns gefilmt - das Videomaterial reicht vermutlich aus, um auch diese Täter zu identifizieren und vor Gericht zu bringen. 20 weitere aktive Fangstellen wurden an die Behörden gemeldet. Unser aktuelles Video zeigt Teile des Beweismaterials - zu sehen sind neben fliehenden und maskierten Vogelfängern auch ein Wilderer, der seine Lockvögel mit runtergelassener Hose einsammelt! http://www.komitee.de/en/actions-and-pro...-cases-poaching
Einsatz gegen den Vogelfang in Spanien Seit zwei Woche läuft das Vogelschutzcamp des Komitees in der ostspanischen Provinz Castellón. Vor allem während der Nacht suchen unsere Teams in der Küstenebene nach illegalen Fangnetzen und Leimruten. Die Wilderer haben es vor allem auf Drosseln, Rotschwänze, Finken und Pieper abgesehen, die in der Paella landen. Bislang konnten wir zusammen mit der Sondereinheit zur Wildereibekämpfung SEPRONA (Guardia Civil) und der Umweltpolizei der Provinz insgesamt 12 Wilderer überführen - 8 Männer mit Stell- und Schlagnetzen und 4 Täter mit Leimruten. Die Polizei konnte 10 Schlagnetze, 5 Stellnetze und etwa 400 Leimruten sicherstellen. Das Komitee-Vogelschutzcamp in Spanien läuft noch bis Mitte November.
Libanon – neues Komitee-Video zeigt die Nachtjagd auf Zugvögel Während unseres Vogelschutzcamps im Libanon haben Komitee-Mitarbeiter das Ausmaß der illegalen Nachtjagd auf Zugvögel dokumentiert. Bei Danniyeh wurden dutzende Jäger beobachtet, die mit Hilfe elektronischer Lockgeräte und starker Suchscheinwerfer Jagd auf geschützte Eulen, Ziegenmelker, Wachtelkönige und viele weitere Zugvogelarten gemacht haben. Unser neues Komitee-Video zeigt erstmals dieses schockierende Filmmaterial. Wir hoffen, mit der Veröffentlichung ein größeres Augenmerk der Öffentlichkeit wie auch der Behörden für diese kaum beachtete Form der Umweltkriminalität zu richten. Gerade jetzt, wo täglich Menschen im Libanon gegen Korruption und für mehr Demokratie auf die Straße gehen, werden auch Umweltthemen mehr wahrgenommen. Das Video finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=55lZ23JOeu0&feature=youtu.be Beste Grüße, Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, der Vogelzug neigt sich langsam dem Ende – unsere Herbsteinsätze sind seit gestern abgeschlossen. Zeit zum Ausruhen haben wir nicht, denn schon kommende Woche fangen die Winteraktionen an! Zypern: Längster Einsatz in der Komitee-Geschichte Zypern - 27 Wilderer geschnappt: Unser Herbst-Vogelschutzcamps auf Zypern ist jetzt abgeschlossen. In den 85 Tagen seit Ende August haben wir 1.969 Leimruten und 87 Netze gefunden und abgebaut, 770 Vögel konnten aus den illegalen Fanggeräten befreit werden. Polizei und Jagdaufsicht haben 27 Wilderer aufgrund unserer Hinweise überführt. Die Zahlen sind bemerkenswert: Es war der längste Einsatz, den das Komitee gegen den Vogelmord jemals gemacht hat, die Anzahl der Leimruten ist auf einem historischen Tiefstand (im Herbst 2018 waren es noch 2.596), die der überführten Täter dafür ungewöhnlich hoch (letzten Herbst waren es nur 16 Personen). Aber es gibt nicht nur positive Zeichen: Sorgen macht uns der zunehmende Abschuss geschützter Arten und der vermehrte Einsatz verbotener Lockanlagen bei der Jagd. Ein Komitee-Mitglied hat ein Video erstellt – es zeigt, wie wir eine Fanganlage mit 30 Leimruten im Nationalpark Cape Greko stilllegen und Vögel befreien: https://www.youtube.com/watch?v=5g2JhWY888A Deutschland: Zugvogeljagd als Geschäftsmodell Eine Jagdreiseagentur Dargun (Mecklenburg-Vorpommern) hat auf Ihrer Internetseite Pauschalreisen für die Gänsejagd angeboten. Für nur 590 Euro waren neben der Unterkunft auch „alle Abschüsse von Grau-, Saat- und Bläßgänsen (inkl. Wildpret)“ enthalten. Doch die dort rastenden Waldsaatgänse sind weltweit gefährdet und die Bundeswildschutzverordnung verbietet klipp und klar die Vermarktung des selten gewordenen Zugvogels. Das Komitee gegen den Vogelmord hat die Behörden vor Ort gebeten, der Sache auf den Grund zu gehen und für den Schutz der Waldsaatgans an der Peene zu sorgen. Das Bundesland Brandenburg zeigt, dass das möglich ist: Dort ist die Saatgans seit diesem Jahr nicht mehr zum Abschuss freigegeben! Nach unserer Pressemeldung hat der Jagdreiseveranstalter die Saatgansjagd aus dem Programm genommen. Ob die Jagdtouristen jetzt wirklich einen Bogen um diese Art machen, darf aber leider bezweifelt werden. Europa: Neuer Umweltkommissar Diese Woche ist die neue EU-Kommission in Brüssel bestätigt worden. Virginijus Sinkevicius aus Litauen wird der neue Umweltkommissar - der 28jährige ist grüner Politiker folgt dem Malteser Karmenu Vella, der fünf Jahre das Amt innehatte. Die EU-Kommission ist unser wichtigster Verbündeter im Kampf gegen Wilderei und Vogeljagd in Europa. Ganz aktuell arbeitet Brüssel gegen die massive Jagd auf die Turteltaube und hat uns erst im Oktober geholfen, die Wiedereinführung des Vogelfangs in Italien zu verhindern. Wir freuen uns auf den neuen Umweltkommissar und hoffen, dass er sich mit seiner vielversprechende Agenda gegen Wirtschaftsinteressen und Jagdverbände durchsetzen kann! Beste Grüße, Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Liebe Natur- und Tierfreunde, für die meisten Menschen ist die Weihnachtszeit nur noch in der Theorie ruhig und besinnlich. Bei uns Zugvogelschützern ist das nicht anders, nur dass wir nicht den Geschenken hinterherjagen, sondern den Wilderern.
Malta, Zypern und Italien: Drei „Weihnachtseinsätze“ Gerade um die besonders hohen Feiertage sind Wildvögel gefragte Delikatessen. Die Vogelfänger haben dann viel Zeit und nur wenige Polizisten sind überhaupt im Dienst. Ideale Voraussetzungen zur ungestörten Vogelpirsch. Auch in diesem Dezember sind wir deswegen wieder im Einsatz. Auf Malta überwachen wir bis zum 22. Dezember den Fang von Goldregenpfeifern, die als Lockvögel bei der Jagd eingesetzt werden sollen. Auf Zypern suchen wir bereits seit zwei Wochen und auch über die Feiertage hinweg bis in den Januar hinein nach Netzen für Singvögel ( jetzt im Winter werden vor allem Drosseln und Rotkehlchen gefangen). Und im süditalienischen Kalabrien ist ein Team ab Weihnachten im Gelände, um die Jagd - vor allem auf Finken - zu kontrollieren.
Neue Komitee-Internetseite Gestern ist unsere neue Internetseite online gegangen. Neben einem neuen Design finden Sie nun deutlich mehr Hintergrund-Informationen zur Problematik von Vogeljagd und Vogelfang sowie zu unseren Einsätzen. Zudem haben wir unsere Pressemeldungen nun alle zusammen auf einer Seite dargestellt, Sie finden zahlreiche Berichte zum Download und Sie ab sofort auch alle Ausgaben unserer Vereinszeitschrift Artenschutzbrief herunterladen. Es lohnt sich, mal vorbeizuschauen: www.komitee.de Tätigkeitsbericht 2019 jetzt online Wie immer kurz vor Weihnachten haben wir nun auch unseren Tätigkeitsbericht veröffentlicht – alles zu den 26 abgeschlossenen Aktionen mit 176 erwischen Wilderern, 5.243 eingesammelten Vogelfallen, 458 Netzen und 249 Lockgeräten finden Sie hier: https://www.komitee.de/de/service/taetigkeitsbericht/
Wir helfen den Vögeln – helfen Sie uns! Die Planungen zu den Vogelschutzcamps im Jahr 2020 laufen unterdessen schon auf Hochtouren. Für den Frühling haben wir sechs große und ein Dutzend kleinere Aktionen im Programm, im Herbst werden es über 25 Einsätze sein. Besondere Schwerpunkte sind dabei Zypern, Malta und Norditalien. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie uns bei der Finanzierung unserer Vogelschutzcamps wieder unterstützen könnten – damit die Zugwege der Vögel Stück für Stück sicher werden!
Vielen Dank, schöne Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr! Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, unser Wintereinsatz in Süditalien ist seit dem Wochenende abgeschlossen, vom Vogelschutzcamp auf Zypern gibt es zur „Halbzeit“ einen Zwischenbericht – Zeit für den ersten Vogelschutz-Newsletter des Jahres 2020!
Neun Wilderer in Kalabrien geschnappt Der Wintereinsatz des Komitees gegen den Vogelmord in Kalabrien – der „Stiefelspitze“ Italiens - ist jetzt abgeschlossen. Eine Woche waren unsere Teams zusammen mit der Umwelteinheit der Carabinieri im Einsatz. Acht Täter wurden bei der illegalen Jagd erwischt – sie hatten verbotene elektronische Lockgeräte und illegale Waffen im Einsatz oder auf geschützte Arten geschossen (Finken, Türkentauben). In der Gemeinde Montebello Jonico wurde ein 13jähriger überführt, der mit der Flinte seines Vaters einen geschützten Bergfinken geschossen hatte. Der „dickste Fisch“ des Einsatzes war ein Vogelfänger, der in der Stadt Messina geschnappt werden konnte: Bei dem Mann wurden neben Netzen und Fallen insgesamt 14 Grünfinken, Hänflinge und Stieglitze gefunden, die als Lockvögel verwendet werden sollten. Dafür hat der Täter den Tieren Drahtschlingen umgelegt, an denen Schnüre befestigt werden. Diese Vögel werden an Fangstellen angebunden und locken durch ständiges Flattern ihre Artgenossen in die Netze. Diese Methode ist in Italien seit langem verboten – der Mann wurde wegen Tierquälerei angezeigt.
Zypern – Angriff auf Komitee-Mitglieder Am 14. Januar war ein Komitee-Mitarbeiter unweit der Stadt Vrysoules im Südosten Zyperns von zwei Wilderern angegriffen und ins Gesicht geschlagen worden. Der Vorfall ereignete sich, als der Vogelschützer die Polizei zu einer Fangstelle mit illegalen Netzen führen wollte. Die Beamten hielten die Täter von weiteren Aggressionen ab, aber ihnen gelang die Flucht. Nach einer Pressemeldung des Komitees wurde der Druck auf die Angreifer nun so hoch, dass sie sich der Polizei gestellt haben. Unsere Pressemeldung dazu (auf Englisch) finden Sie auf unseren neuen Homepage: https://www.komitee.de/de/aktuelles/presse-meldungen/2020/violent-bird-trappers-surrender-to-the-police/
Kritik an Jagdmesse „Jagd und Hund“ in Dortmund Auf Europas größer Jagdmesse, der "Jagd und Hund 2020" in Dortmund, bieten Reiseveranstalter wieder Safaris für den Abschuss seltener Tiere im Ausland an. Der Veranstalter Messe Dortmund GmbH bietet dabei auch Firmen eine Plattform, die Abschüsse bedrohter Zugvögeln wie Turteltauben - Vogel des Jahres 2020 -, Wachteln und Singvögeln im Programm haben. Das Komitee gegen den Vogelmord hat den Landesjagdverband NRW als "Ideellen Träger" aufgefordert, sich eindeutig von der Jagd auf gefährdete Zugvögel zu distanzieren. In unserer Pressemeldung vom heutigen Montag nennen wir auch die Namen der Veranstalter: https://www.komitee.de/de/aktuelles/presse-meldungen/2020/jagd-hund-2020-in-dortmund-jagdreisen-fuer-den-abschuss-von-turteltauben/ Viele Grüße aus Bonn Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, auch wenn der Winter dieses Jahr weitgehend ausgefallen ist: Unsere Wintereinsätze haben stattgefunden! Ende Januar hatten wir bereits die Aktionen in Süditalien beendet, seit heute ist nun auch unser Vogelschutzcamp auf Zypern abgeschlossen. In Kürze starten wir mit den Frühlings-Vogelschutzcamps.
Zypern: Wilderei im Winter geht spürbar zurück Nach 78 Einsatztagen ist das Winter-Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord auf Zypern jetzt beendet. Seit Mitte Dezember haben unsere Teams 299 Leimruten und 21 Netze gefunden und abgebaut (im Winter 2018/19 waren es mit 824 Leimruten und 138 Netze noch deutlich mehr). 77 Vögel wurden aus den Fanggeräten befreit – vor allem Singdrosseln, aber auch zwei Schleiereulen und eine ganze Reihe überwinternder Mönchgrasmücken und Zilpzalpe. In Kooperation mit der Jagdaufsicht wurden drei Fallensteller erwischt. Damit hat sich der Rückgang des Vogelfangs im Winter noch einmal verstärkt – unsere Dauerpräsenz zeigt deutliche Wirkung! Die guten Nachrichten betreffen allerdings nur den illegalen Vogelfang. Die Wilderei mit der Flinte ist weiterhin verbreitet und wird vielfach von den Behörden toleriert. Wir konnten 56 Jagdvergehen dokumentieren – von der Verwendung nicht erlaubter elektronischer Lockgeräte über Jagd in Schutzgebieten bis hin zum Abschuss geschützter Vogelarten. 11 Jäger wurden zwar aufgrund unserer Hinweise überführt, aber das Engagement der Polizei ließ viel Spielraum für Verbesserungen. Der nächste Komitee-Einsatz auf Zypern startet in einem Monat zum Beginn der Frühlings-Fangsaison.
Deutschland: 5 neue Fälle von Greifvogelverfolgung In den zwei Wochen gab es gleich fünf neue Fälle illegaler Greifvogelverfolgung in Deutschland. Aus Gotha (Thüringen) meldet der NABU einen mit Schrot geschossenen Mäusebussard, auch in der Nähe von Aachen (Nordrhein-Westfalen) ist ein Bussard mit Jagdmunition beschossen worden. Im Ammerland (Niedersachsen) haben Unbekannte einen Seeadler-Nistbaum umgesägt und im baden-württembergischen Lahr wurde ein Sperber beim Tierheim eingeliefert, dessen Federn und Krallen beschnitten waren - das Tier stammte ganz offensichtlich aus einer illegalen Haltung. In Pforzheim (ebenfalls Baden Württemberg) wurde bei einer Routineuntersuchung im Körper eines Rotmilans eine Schrotkugel entdeckt – ob der Beschuss in Deutschland oder dem Winterquartier stattgefunden hat, ließ sich nicht mehr feststellen.
Libanon: Vogelschützer überwachen Storchenschlafplatz Im Libanon sind die ersten nach Norden ziehenden Weißstörche gesichtet worden. In einem Projektgebiet unseres Partnerverbandes Society for the Protection of Nature in Lebanon (SPNL) am Rande des Bekaa-Tals haben sich vorgestern über 100 der geschützten Vögel zur Rast eingefunden. Ein vom Komitee gegen den Vogelmord als Wildereiexperten ausgebildetes Team der SPNL ist zusammen mit der Polizei rund um die Schlafgemeinschaft Patrouille gefahren und hat für die Sicherheit der rastenden Zugvögel gesorgt. Dass die Störche am folgenden Morgen ihren Flug in die Brutgebiete unbehelligt fortsetzen konnten, ist alles andere als selbstverständlich - noch vor wenigen Jahren wären die Vögel spätestens beim Abflug unter Beschuss genommen worden. Auch wenn noch viel zu tun ist, zeigt unsere Kampagne für einen besseren Zugvogelschutz im Libanon inzwischen erste Erfolge. Viele Grüße aus Bonn -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
als „reisende Vogelschützer“ sind wir von den Vorsichtsmaßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie besonders betroffen. Aufgrund von Einreisesperren, ausgefallenen Flüge, geschlossenen Hotels und Bewegungseinschränkungen müssen wir unsere regulären Zugvogelschutzcamps in diesem Frühling leider bis auf weiteres aussetzen. Dabei haben wir nicht nur die rechtlichen Vorschriften im Blick, sondern wollen mit unserem Reiseverzicht auch die dringend notwendige Solidarität zeigen, ohne die sich das Virus zu schnell ausbreitet und damit unser Gesundheitssystem an seine Belastungsgrenze bringt.
Trotz der Absage der großen Vogelschutzcamps werden wir natürlich in allen Einsatzgebieten für einen Minimalpräsenz sorgen. Unsere lokalen Partner und Mitglieder sind im Rahmen der behördlich ermöglichten Umstände aktiv. Auch auf Wilderei spezialisierte Polizeieinheiten und Jagdaufseher sind in vielen Ländern weiterhin selbstständig im Einsatz, um die Einhaltung der Naturschutzgesetze zu kontrollieren.
Allerdings müssen sich nicht nur Vogelschützer auf Einschränkungen einstellen – auch Jäger und Wilderer können sich nicht frei bewegen. Wir rechnen deswegen nicht mit einer unkontrollierten Vogeljagd in den wichtigen Durchzuggebieten. Aktuell laufen folgende Aktionen:
Malta: Auf der Mittelmeerinsel ist statt wie geplant drei nur ein Team im Einsatz. In den letzten Tagen wurden 10 aktive Fangstellen mit Schlagnetzen für Finken gefunden, drei Wilderer wurden überführt. Die Umweltpolizei ALE ist für Corona -Einsätze abkommandiert und kann daher kaum helfen. Wir dokumentieren deswegen alle Fälle gut und bringen sie selbst zur Anzeige.
Italien: Unsere Aktion zum Schutz des vom Aussterben bedrohten Habichtsadlers auf Sizilien läuft fast völlig regulär – hier sind lokale Vogelschützer mit polizeilichen Passierscheinen im Einsatz, um die Nester zu bewachen und Nesträuber abzuschrecken. Für die anderen Gebiete (vor allem Brescia, Ischia und Ponza) arbeiten wir derzeit an Genehmigungen für kleinere Aktionen.
Libanon: Unsere Partner im Libanon sind in den wichtigsten Durchzuggebieten im Einsatz und kontrollieren vor allem die Schlafplätze von Weißstörchen. Mit ihrer Präsenz sorgen sie für eine deutliche Beruhigung in den besuchten Bereichen.
Deutschland: Letzte Woche hat ein Komitee-Team in Nordrhein-Westfalen nach illegalen Tierfallen gesucht und zahlreiche Verstöße gegen das Landesjagdgesetz festgestellt. Aktive Greifvogelfallen wurden nicht gefunden. Wenn die Reisebeschränkungen es zulassen, wird es in den nächsten Wochen weitere Aktionen in verschiedenen Bundesländern geben.
Zypern: Auf Zypern startet die Wilderei mit Netzen und Leimruten erst in zwei bis drei Wochen. Wir haben noch eine gewisse Hoffnung, dass wir dann mehr als nur ein lokales Team einsetzen können. Sollten Ausländer weiter nicht einreisen dürfen, ist ein Notfallplan mit den örtlichen Kollegen vereinbart.
Für die Stabilität unserer Gesellschaft, aber natürlich auch im Sinne der Vogelwelt, hoffen wir, dass sich die aktuelle Krise schnell beruhigt und keine erheblichen Folgen haben wird. Viele Grüße aus Bonn und bleiben Sie gesund! -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Viele Grüße von Brit
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar (Antoine de Saint-Exupéry)
Liebe Natur- und Tierfreude, Ihnen fällt in Zeiten von Ausgangsperren und Quarantäne die Decke auf den Kopf? Dann können Sie uns jetzt bei unserem Online-Vogelschutzcamp bei der Suche nach Fangstellen im Mittelmeerraum unterstützen. Tausende von fangstellen sind dort bislang unentdeckt und lassen sich leicht auf Satellitenbildern entdecken - das einzige, was Sie brauchen, ist ein Computer und das Programm Google Earth.
Das Projekt ORPHEUS Mit dem Projekt ORPHEUS – Online Research for Poaching Hotspots in the European Union States („Onlinerecherche zu Wildereischwerpunkten in EU-Staaten“) – wollen wir bislang unbekannte Gebiete mit illegalen Schlagnetzanlagen erkunden. Den Anfang macht dabei Ostspanien, wo wir bereits 700 Anlagen in Valencia und Castellon kennen. Weite Bereiche der Küste sind aber noch völlig unerkundet. Schlagnetzanlagen sind im Gelände kaum zu finden, aber auf Satellitenbildern wegen ihrer großen Fläche unübersehbar.
Und so geht´s: Wenn Sie mitmachen möchten, übersenden wir Ihnen einen Leitfaden mit allen Infos zur Suche und einen Übungsquadranten. Auf ihm liegen einige uns bereits bekannte Fanganlagen. Um bei unserem Online-Vogelschutzcamp mitmachen zu können, sollten Sie in der Lage sein, diese Fangstellen finden, auf Google Earth markieren und uns per Email zurücksenden. Nachdem Sie diese Fanganlagen gefunden und uns übermittelt haben, erhalten Sie Ihr etwa 100 Quadratkilometer großes, ganz persönliches Suchgebiet an der Küste Ostspaniens und können sich auf die Pirsch nach Wilderern machen! Im kommenden Herbst werden wir dann die Stellen vor Ort kontrollieren, stillgegen und dafür sorgen, dass die Wilderer überführt werden. Mit Ihrer Hilfe wollen wir es schaffen, die gesamte Ostküste Spaniens zu kartieren – machen Sie mit! Viel Grüße und bleiben Sie gesund.
-- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, wir lassen uns von Corona nicht so schnell aufhalten, denn für die meisten Wilderer ist die Pandemie auch kein Grund, Flinten und Fallen im Schrank zu lassen. Zwar sind wir durch die weiterhin andauernden Reisebeschränkungen immer noch nicht in der Lage, unsere Einsätze wie geplant durchzuführen, aber wir schaffen mehr, als wir zu Beginn der Krise befürchtet hatten. Hier ein kleines Update aus den Einsatzgebieten: Malta: Auf der Mittelmeerinsel Malta ist heute die nach EU-Recht nicht ordnungsgemäße Frühlingsjagd auf Wachteln beendet worden. 20 Tage durften die Jäger auf den bedrohten Zugvogel schießen, obwohl es in ganz Europa in dieser Zeit verboten sein sollte. Und wie immer haben viele Jäger die Gelegenheit dazu genutzt, auch auf geschützte Arten anzulegen. Anstatt wie geplant drei hatten wir wegen Corona nur ein Komitee-Team auf Malta im Einsatz, das allerdings ganze Arbeit geleistet hat: Mit insgesamt sechs überführten Wilderern haben sie wohl mehr Fälle, als die gesamte Malta-Polizei im gleichen Zeitraum zusammen. Die Täter hatten entweder auf geschützte Arten geschossen, waren außerhalb der offiziellen Jagdzeiten auf der Pirsch oder benutzten illegal modifizierte Waffen. Ein Video von unserem „dicksten Fisch“ – einem Wilderer, den wir seit langen beobachten und nun endlich gestellt haben – finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=FesfAkaB4l4 Italien: In Italien dürfen sich die Menschen immer noch nicht frei im Land bewegen, so dass die meisten unserer Mitarbeiter und Mitglieder nicht in die Einsatzgebiete kommen. Es ist uns aber gelungen, die Polizei mit konkreten Informationen zu versorgen, so dass die Beamten auch ohne unsere Anwesenheit in den Regionen Lazien und Kampanien zwei Wilderer erwischen konnten. Einer war ein Vogelfänger, bei dem neben 3 Braunkehlchenfallen auch ein Eimer voller Federn geschützter Vögel gefunden wurde, der andere war ein Jäger mit über 200 Schuss illegaler Jagdmunition. Zypern: Auf Zypern gibt es weiterhin eine sehr weitreichende Ausgangssperre, so dass hier Aktionen bislang fast völlig unmöglich sind. In Kooperation mit unserem Partner Birdlife Cyprus konnten wir aber zumindest drei Dutzend Fangstellen stichprobenhaft kontrollieren, sechs aktive Fangstellen wurden gefunden. Einer der Wilderer konnte mit 25 Leimruten überführt werden. Weitere 15 Leimruten wurden abgebaut. Deutschland: In Deutschland gibt es aus den letzten drei Wochen ein große Zahl gemeldeter Fälle illegaler Greifvogelverfolgung. Giftfälle sind aus Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern gemeldet, in NRW gibt es zudem eine versuchte Habichtaushorstung und den Abschuss eines brütenden Rotmilans. Für den Mai plant das Komitee gegen den Vogelmord einen Einsatz in Norddeutschland. Online-Vogelschutzcamp Spanien: Die Suche des Komitees gegen den Vogelmord nach illegalen Fangstellen im Osten Spaniens läuft nun seit 2 Wochen - inzwischen beteiligen sich 170 Naturfreunde an der Auswertung von Satellitenbildern. Rund 9.000 von 13.000 Quadratkilometern sind bereits überprüft worden. Wir haben dabei eine ganze Reihe neuer Fanggebiete lokalisieren können, die Komitee-Teams nach Aufhebung der Reisesperren kontrollieren werden. Die Wilderer hier rechnen kaum mit unserem Besuch und werden sich ganz schön wundern. Es hat sich aber auch herausgestellt, dass in manchen Gegenden Nordostspaniens die Tradition des Vogelfangs inzwischen ausgestorben ist - hier wurde nicht eine Fanganlage entdeckt! Wer noch mitmachen möchte: Weite Bereiche südlich von Alicante sind noch nicht durchsucht. Schicken Sie uns einfach eine Email an info@komitee.de Viele Grüße aus Bonn und bleiben Sie gesund! -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, unsere Frühlingseinsätze sind inzwischen komplett abgeschlossen. Corona hat uns einen gehörigen Strich durch die Rechnung gemacht, kaum eine Aktion hat so stattgefunden, wie wir es ursprünglich geplant hatten. Aber wir möchten uns nicht beschweren, sondern uns stattdessen über die Erfolge freuen, die wir trotz der widrigen Umstände erreicht haben. Vogelschutzcamps im Mittelmeerraum abgeschlossen Von März bis Mai 2020 gab es sieben Einsätze des Komitees gegen den Vogelmord im Mittelmeerraum: In Italien, auf Malta, Zypern und im Libanon wurden dabei insgesamt 31 Wilderer überführt oder bei den Behörden angezeigt, 18 Schlagnetze gefunden und gemeldet sowie 31 Stellnetze, 17 Schlagfallen und 11 Leimruten abgebaut. Einen Kurzbericht finden Sie auf unserer Internetseite: https://www.komitee.de/de/ueber-uns/voge...einsaetze-2020/ Greifvogelverfolgung in Deutschland nimmt zu In den ersten 5 Monaten des Jahres 2020 wurden bei unserer bundesweiten Erfassung insgesamt 30 Fälle illegaler Greifvogelverfolgung registriert - ein Zuwachs um 25 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Betroffen sind insgesamt 26 Landkreise in 9 Bundesländern - allem voran Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein und Bayern. Die Opfer sind Mäusebussarde, Rotmilane, Habichte, Sperber, Seeadler, Wanderfalken und Uhus. Das Komitee gegen den Vogelmord hat am 3. Juni eine Pressemeldung dazu veröffentlicht: https://www.komitee.de/de/aktuelles/pres...hland-nehmen-zu Komitee-Film über die Arbeit im Libanon Im Herbst 2019 hat ein Kamerateam drei Wochen lang die Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord und seiner Partner SPNL, MESHC und ABCL im Libanon begleitet. Entstanden ist ein 15minütiger Film, der das unglaubliche Ausmaß der Wilderei dokumentiert und erstmals auch Einblicke in das Leben der Aktivisten auf unserem Vogelschutzcamp gibt. Neben einer deutschen und englischen Version des Films wurde auch – speziell für unser Zielpublikum im Libanon – eine französisch-arabische Version produziert. Die deutsche Fassung finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=wVuzF7Ph0Aw Aussicht auf die Sommer- und Herbstaktionen Mit den nun europaweit beschlossenen Reiseerleichterungen sind wir der Hoffnung, dass unsere Sommer- und Herbstaktionen zumindest einigermaßen regulär durchgeführt werden können. Dazu haben wir ein Hygienekonzept erarbeitet, dessen zentraler Punkt die Verringerung der sozialen Kontakte ist. So werden wir weniger Teilnehmer auf die Vogelschutzcamps schicken und die Unterbringung in Einzelzimmern organisieren. Die COVID 19-Pandemie wird uns dabei einiges an Mehrkosten bescheren, denn wir werden mehr Zimmer für die Teilnehmer buchen müssen und wir rechnen mit einer saftigen Preissteigerung bei den Flugkosten, denn es wird weniger Flüge geben, die sicher deutlich teurer sein werden. Wir würden uns deswegen sehr freuen, wenn Sie uns auch weiterhin finanziell bei unserer Arbeit für einen besseren Zugvogelschutz unterstützen würden. Vielen Dank und beste Grüße Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
ganz langsam kommt der Vogelzug in Gang, auch wenn es bei uns aktuell hochsommerlich heiß ist. Die Mauersegler sind schon letzte Woche aufgebrochen, nun sind vor allem Watvögel wie Bruch- und Waldwasserläufer unterwegs. Die ersten Schwärme locken die Wilderer ins Gelände - bei uns fangen deswegen jetzt die Sommereinsätze an.
Komitee-Sommereinsätze starten Auf Malta und in Italien starten jetzt die ersten Aktionen der Saison. Auf Malta ist ein Team des Komitees im Einsatz gegen Watvogelfänger - die Wilderer fangen im August mit riesigen Schlagnetzen Wasserläufer, Regenpfeifer und andere Limikolen. Sie werden zum Teil als lebende Lockvogel für die Jagd verwendet oder landen in Tiersammlungen oder auch der Küche. Durch unsere Einsätze ist der Watvogelfang auf Malta in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen.
In Italien haben wir ab Mitte August gleich zwei Einsätze: In Norditalien findet wieder am Iseosee unser Trauerschnäppercamp statt, hier geht es um den Fang von durchziehenden Trauerschnäppern mit Schlagfallen. Diese "Fangtradition" gibt es nur an etwa 10 Tagen im August - wir werden die gesamte Zeit mit 4 Teams abdecken. In Süditalien machen wir in diesem Jahr erstmals eine Aktion im August. Zentraler Punkt wird hier die Arbeit gegen den Abschuss früh ziehender Zugvögel sein. Um die Wilderer nicht zu warnen, veröffentlichen wir erst nach dem Ende des Einsatzes nähere Informationen zur Region und den betroffenen Arten. Es wird auf jeden Fall spannend, denn dort rechnet jetzt niemand mit uns!
Internetplattformen nehmen Stieglitze und Vogelfallen aus dem Sortiment Die beiden größten deutschen Online-Verkaufsplattformen Ebay-Kleinanzeigen und Quoka haben das Wort „Stieglitz“ auf ihre schwarzen Listen gesetzt. Konkret bedeutet dies, dass Anzeigen, die diesen Vogelnamen enthalten, automatisch gesperrt bzw. gar nicht erst veröffentlicht werden. Hintergrund sind zahlreiche Fälle, bei denen Wilderer und Vogelhändler illegal gefangene Stieglitze als angebliche Nachzuchten zum Verkauf angeboten hatten. Durch Strafanzeigen des Komitees gegen den Vogelmord konnten deutsche Behörden in den letzten Jahren zahlreiche Anbieter überführen und hunderte illegal gefangene Stieglitze befreien.
In Italien ist uns - zufällig gleichzeitig - etwas ähnliches gelungen: Vogelfallen und Fangnetze sind oft bei Onlineplattformen und Kleinanzeigenbörsen zu finden, obwohl man sie nirgends verwenden darf. Das Problem: Fast überall ist zwar der Gebrauch solcher Geräte verboten, nicht aber Besitz und Verkauf. Anders in Italien, hier ist auch der Besitz von Vogelfallen und Fangnetzen illegal. Und dennoch konnte man sie bis vor kurzem überall im Internet kaufen. Damit ist jetzt Schluss, denn das Italienbüro des Komitees gegen den Vogelmord hat in einer Onlinerecherche das Ausmaß des Handels mit illegalen Vogelfallen aufgedeckt und an die zuständigen Stellen bei den Onlineplattformen gemeldet. Amazon und Ebay haben vorbildlich regiert und in kurzer Zeit Dutzende Angebote aus dem Netz genommen.
Vogelschutz, Wirtschaftskrise und das Unglück in Beirut: Interview zum Libanon Die Plattform "Flugbegleiter" hat ein Interview mit uns zum Libanon geführt - über Vogelschutz und die politische und ökonomische Krise im Land nach dem Unglück in der letzten Woche und dem überraschenden Rücktritt der Regierung: https://www.riffreporter.de/flugbegleite...iew-hirschfeld/ Wenn Anfang September unsere Sommereinsätze abgeschlossen sind, melde ich mich mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse wieder. Dann stehen auch schon die großen Herbstaktionen vor der Tür - Libanon, Zypern, Malta und Norditalien. Beste Grüße aus Bonn -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, unsere Sommereinsätze sind inzwischen abgeschlossen und die Herbstaktionen haben begonnen – bei uns startet nun die „heiße Phase“ des 2. Halbjahres. Das neueste von der Arbeit des Komitees gegen den Vogelmord erfahren Sie hier in Kürze:
Sommercamps in Italien und auf Malta beendet Drei Sommercamps sind bereits abgeschlossen: Im norditalienischen Brescia konnten wir zum Monatswechsel August/September in einem zweiwöchigen Einsatz vier Wilderer überführen – einer hatte Schlagfallen für Trauerschnäpper aufgestellt, drei waren mit der Flinte weit vor Beginn der Jagdsaison (startet am 20.9.) auf der Singvogelpirsch. Auf Malta konnten wir mit dem Einsatz eines Kleinflugzeuges insgesamt acht aktive Fanganlagen mit riesigen Schlagnetzen für den Fang von Brachvögel und anderen Limikolen finden – die Behörden ermitteln. In Kalabrien waren wir bislang noch nie im Sommer aktiv, hier gibt es eine Tradition, bei der mit der Flinte Jagd auf Gartengrasmücken gemacht wird. Zusammen mit den Carabinieri konnten wir zwei Täter mit insgesamt 26 geschossenen Vögeln überführen.
Zypern-Vogelschutzcamp startet erfolgreich Am 30.08.2020 hat unser längster Einsatz dieses Herbstes begonnen: Bis Mitte November werden unsere Teams 12 Wochen lang gegen den illegalen Vogelfang mit Leimruten und Netzen arbeiten. Auch die Jagd auf geschützte Arten mit der Flinte steht im Fokus der Aktionen. In den ersten 12 Tagen des Vogelschutzcamps konnten wir bereits 279 Leimruten finden und an die Behörden melden, 4 Wilderer wurden angezeigt und 5 elektronische Lockanlagen abgebaut. Mehr als 60 Vögel konnten unversehrt freigelassen werden, darunter mehrere Nachtigallen und ein sehr seltener Zwergschnäpper. In unserem Tagebuch von den Vogelschutzcamps informieren wir Sie auch diesen Herbst wieder regelmäßig über den Fortgang der Aktionen. Schauen Sie mal rein: https://www.komitee.de/de/ueber-uns/voge...ch-herbst-2020/
EU-weites Bleischrotverbot an Gewässern Im Streit um ein Bleischrot-Verbot gibt es einen Etappensieg: Die Staaten der EU haben Anfang September ein Verbot giftiger Bleimunition bei der Jagd in der Nähe von Gewässern beschlossen. Bei der entscheidenden Sitzung in Brüssel stimmten gestern 18 Staaten für einen entsprechenden Antrag der EU-Kommission. Das Komitee fordert selbstverständlich ein vollständiges Verbot der Jagd mit Blei und macht seit vielen Jahren immer wieder auf die dadurch verursachten Vergiftungen von Seeadlern und anderen gefährdeten Arten aufmerksam.
Frankreich verbietet Leimruten In der Provence durften bis jetzt entgegen den Regeln der EU-Vogelschutzrichtlinie Drosseln mit Leimruten gefangen werden, um sie als lebende Lockvögel bei der Singvogeljagd verwenden zu können. Rund 7.000 Fänger durften letztes Jahr 42.000 Wildvögel fangen. Nachdem die EU-Kommission massiv Druck gemacht hat, ist Frankreich endlich eingeknickt und hat den Einsatz der brutalen Fallen untersagt. Dem Verbot vorausgegangen ist eine Jahrzehnte lange Kampagne des französischen Vogelschutzverbandes LPO und des Komitees gegen den Vogelmord. Komiteemitarbeiter haben vor Ort Fangstellen kontrolliert und Daten über die Missstände erhoben, mit denen am Ende die Behörden und Politiker überzeugt werden konnten.
Ihre Spende hilft den Zugvögeln Unsere Erfolge dürfen nicht darüber hinwegtäuschen, dass dieses ungewöhnliche Jahr den Vogelfängern an vielen Stellen eine Verschnaufpause verschafft hat. Die Kontrollen durch die Behörden wurden aufgrund der Einschränkungen deutlich zurückgefahren, in der Folge fühlen sich die Wilderer wieder sicherer. Mit Ihrer Spende sorgen wir dafür, dass unsere Vogelschutzcamps wie gehabt im Mittelmeerraum stattfinden können und wir den Wilderern nicht das Feld alleine überlassen! Wie Sie uns helfen könne, erfahren Sie hier: https://www.komitee.de/de/spenden/ Beste Grüße aus Bonn, Alexander Heyd -- Alexander Heyd (Geschäftsführer/CEO)
Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany
Liebe Natur- und Tierfreunde, der Vogelzug neigt sich dem Ende – das gleiche gilt für unsere Aktionen im Mittelmeerraum. Manche Vogelschutzcamps sind bereits abgeschlossen, andere laufen noch bis in den November hinein. Während wir die Herbstaktionen bislang trotz Corona gut durchführen konnten, könnten unsere Wintereinsätze schwierig werden.
Zypern: Fast 1.500 Leimruten eingesammelt Unser Vogelschutzcamp auf Zypern läuft nun schon seit 8 Wochen und ist mit Abstand unser längster Einsatz. Unsere Teams haben bislang 1.488 Leimruten und 12 Netze abgebaut. 18 Vogelfänger wurden in Kooperation mit der Jagdaufsicht überführt und 8 Jäger bei der illegalen Jagd erwischt. Die Situation auf der Mittelmeerinsel ist zunehmend schwierig, weil die Behörden mehr und mehr die Wilderei tolerieren. Besonders dramatisch ist die Zunahme der Wilderei mit der Flinte. Fast überall werden geschützte Kleinvögel wie Grasmücken und Sperlinge geschossen und verbotene elektronische Lockgeräte verwendet, ohne dass die Jagdaufsicht einschreitet. Positiv entwickelt sich dagegen die Situation in den britischen Militärgebieten auf Zypern – die Zahl der Vogelfänger ist hier wegen der hohen Geldstrafen deutlich zurück gegangen!
Spanien: Vogelschutz ist systemrelevant Aufgrund der dramatisch steigenden Infektionszahlen hat Spanien den Notstand ausgerufen und eine Ausgangssperre von 22 bis 5 Uhr verhängt. Während die Vogelfänger, die mit Netzen auf den Finkenfang gehen, vor allem am Tag aktiv sind, stellen die Leimruten-Wilderer ihre Fallen vor allem nachts auf. Die Regionalregierung von Valencia hat das Problem erkannt und uns eine Ausnahmegenehmigung erteilt – wir dürfen nun wieder in der Nacht arbeiten und haben schon ausführlich Gebrauch davon gemacht: Seit Beginn des Vogelschutzcamps in Ostspanien am 20.10. konnten wir zusammen mit der Polizei bereits 27 Wilderer überführen – 15 von ihnen hatten Schlagnetze aufgestellt, 12 Leimruten ausgelegt. 30 Netze und 1.300 Leimruten wurden sichergestellt.
Brescia: So wenige Fallen und Netze wie noch nie Das große Vogelschutzcamp in Brescia (Norditalien) geht am morgigen Samstag nach 5 Wochen zu Ende. Wir haben dabei einen neuen Rekord aufgestellt: Noch nie wurden in diesem Brennpunkt der Wilderei so wenige Fallen und Netze gefunden. So haben wir von den brutalen Bogenfallen nur noch 78 Stück abgebaut (2001 waren es über 12.000), Schlagfallen sind vom Rekordfund im Jahr 2008 (damals waren es 940 Stück) auf dieses Jahr 169 gesunken. Auch bei den Netzen ist der Rückgang deutlich – hier hatten wir in diesem Herbst 47 (im Jahr 2009 gab es ein Maximum von 177 Stück). 34 Wilderer wurden überführt, 19 von ihnen wegen Vogelfangs, 15 wegen Jagdvergehen. Vier Fälle sind noch nicht abgeschlossen. Ein Team wird auch im November und Dezember noch weiter in Brescia arbeiten.
Winteraktionen werden schwierig Die verschärften Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie könnten unsere Wintereinsätze beeinflussen. Geplant sind Aktionen auf Malta (November und Dezember), Zypern (Dezember bis Februar) und Norditalien (November bis Januar). Wir gehen zwar davon aus, dass wir die Aktionen durchführen können, werden aber vielfach auf ausländische Teilnehmer verzichten müssen.
Podcast zum Vogel des Jahres Ganz aktuell ist auf Spotify ein einstündiger Podcast zum Vogel des Jahres 2020, der Turteltaube, veröffentlicht worden. Komitee-Pressesprecher Axel Hirschfeld erläutert darin die Schutzbemühungen und die Hürden, die es bei der Vogelschutzrichtlinie zu überwinden gilt: https://open.spotify.com/episode/0Hds0ZUtHcYYUnycq46Ydw
Beste Grüße aus Bonn, Alexander Heyd -- Komitee gegen den Vogelmord e.V. Committee Against Bird Slaughter (CABS) Bundesgeschäftsstelle An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Germany