Unser voriger Bericht vom 04.05. 2022 endete mit dem Satz: Nun können wir nur hoffen, bei unserem nächsten Spreewaldbesuch hier den Nachwuchs fotografieren zu können.
Daraus wurde leider nichts, Termine, Termine....
Aber man fährt ja nur nicht wegen der Störche in den Spreewald. Trotzdem, der Einführungssatz vom ersten Bericht im Mai passt bis auf das Datum auch jetzt: 23. 08., da war doch was? Richtig - Grund für uns mal wieder in den Spreewald zu fahren.
Mit allem hatten wir auf der Fahrt gerechnet, nur nicht damit:
Ende August noch einen besetzten Horst zu sehen, wird einem nicht alle Tage geboten, man wird ja auch nur einmal 75 .
Nun aber zum eigentlichen Grund unserer Fahrt:
Zum "Nachtisch" gab es dann den noch - natürlich nur zum Fotografieren:
Vom absoluten Höhepunkt der Feierlichkeiten gibt es leider keine Bilder, dafür war ich einfach zu sauer:
Zum Kaffee gab es die letzte Plinse, die der Küchenchef noch auftreiben konnte. Diesen lauwarmen "Lappen" teilten wir uns dann und "genossen" ihn nur mit Milchkaffee, da es in dem Restaurant keinen standesgemäßen Eiskaffee gab. Wer trinkt so was schon - bei der Wärme hält sich Milchkaffee auch viel länger warm!
Schwerpunkt in dieser Bilderserie bilden die Großlibellen. Damit es nicht zu langweilig wird gibt es zwischendurch auch ein paar Blüten in bunter Reihenfolge:
Im Berliner Umland herrscht in Sachen Kraniche im Moment "tote Hose". Also auf nach Linum. Aber nicht wegen der Störche, sondern wegen der rund 56.000 Kraniche, die dort einen Zwischenstopp einlegen, um gut gesättigt in ihre Winterquartiere zu fliegen.
Schon auf der Anfahrt, die ersten Gruppen.
Auf den Feldern bei Linum, zwar nicht so viele Kraniche wie in den früheren Jahren, aber trotzdem ein imposanter Anblick.
Dann die ersten Anflüge:
Bei den Staren waren es ein paar mehr.
Aber die Kraniche ließen sich nicht lumpen:
Wir fuhren dann nach Linumhorst, wo man sehr gut den Sammelplatz der Kraniche beobachten kann. Von dort fliegen sie dann nach der Dämmerung zu ihrem Schlafplatz an den Linumer Teichen.
Leider noch kein Vollmond, aber schön anzusehen war es trotzdem.
Auch ohne Mond:
Den Abflug zu ihrem Schlafplatz zu erleben, heben wir uns für den nächsten Besuch auf (aber ohne zu fotografieren)!
Als wir im März anfingen, unseren Garten mit Stiefmütterchen zu dekorieren, entwickelte sich in einem Topf ein Fremdling, sprich Unkraut. Wir gerieten aber nicht in "Panik" und ließen es wachsen.
Und das ist dabei herausgekommen: ein zottiges Weidenröschen:
Unter der Voliere fällt immer was zum Fressen ab.
Manchmal besuchen sie auch unsere Lovebirds.
Grüne Reiswanze - natürlich gibt es viel Chemie, diesen Schädling zu bekämpfen. Wir warten allerdings damit noch ab, bis eine Zweite es sich bei uns bequem machen sollte.
Platz finden unsere Sperlinge überall im Garten.
Eichelhäher - in diesem Sommer ein seltener Gast bei uns.
Vor Libellen ist bei uns im Garten niemand sicher - auch kein Storch!
Unsere Hecke wächst und wächst. Da müssen wir diesmal wohl mit "schwerem Gerät" ran :) .
Mahlzeit!
Auch unser Kranich ist bei den Libellen ein beliebter Landeplatz.
Mit den wahrscheinlich erst einmal gleichen Motiven geht es im Herbst 2022 weiter.
Bei unserem letzten Besuch in Linum wurden 54120 Kraniche gezählt. Eine Woche später waren es sogar 54190!!! . Diese 70 zusätzlichen Kraniche wollten wir unbedingt auch noch sehen. Also auf nach Linum.
Auch diesmal an derselben Stelle der erste Kranichtrupp:
Hier waren in der vorigen Woche keine Kraniche. Sollten das etwa die 70 sein ;)?
Weiter ging die Fahrt, zu den Feldern hinter Linum, auf denen wir letztes Mal welche angetroffen hatten.
Viele waren es diesmal nicht. Etwas enttäuscht machten wir uns weiter auf die Suche.
Es sollte sich lohnen. Auf Feldern, auf denen wir in den vergangenen Jahren kaum oder keine Kraniche antrafen, fanden wir sie dann - es müssen Tausende gewesen sein.
Und es wurden immer mehr.
Genug der Worte, lassen wir die Bilder sprechen:
Und nun aber etwas näher:
Nun wurde es aber Zeit, "unseren Logenplatz" vor Linum zu reservieren - der Überflug der Kraniche zu ihrem Schlafplatz stand bevor.
Davon und von Linumhorst berichten wir im 2. Teil ;)
Zugegeben, wir sind vielleicht etwas verwöhnt von unseren Besuchen hier in Linum in den vergangenen Jahren, aber trotzdem, die Enttäuschung war groß. Wenn auch in diesem Jahr zu diesem Zeitpunkt nur die Hälfte an Kranichen sich hier aufhalten, hatten wir etwas mehr "Action" erwartet.
Das Warten auf den Sonnenuntergang hatte sich gelohnt, ...
... wenn auch nur kleine Kranichgruppen vorbeizogen.
Am Sammelplatz in Linumhorst war wieder mehr los:
An der Stelle muss ich mal Canon loben. Von unserem Aussichtspunkt bis zu den Kranichen sind es ungefähr 800 m. Bei den verbliebenen Lichtverhältnissen brauchte ich zum Fotografieren ISO 6400, Blende 11 und 1/50 sec. Das Ganze Freihand mit dem 800er Tele:
Dafür sind die Bilder glaube ich, ganz brauchbar - danke Canon!
Den Vogel des Jahres 2023, das Braunkehlchen, können wir leider noch nicht zeigen - aber wir haben ja auch noch 2022. Dafür gibt es zum Trost unter dem Motto "alles im Eimer" Bilder von der Herbstfütterung in unserem Garten:
Es ist schon eine gefühlte Ewigkeit her, dass wir im Havelland waren. Unser "Stammrestaurant" für das Mittagessen fanden wir trotzdem auf Anhieb.
Während sich Heidi von Zeitumstellung, Fahrt und Mittagessen erholte, ...
... fotografierte ich die üppige havelländische Flora.
Dann machten wir uns auf die Suche nach der havelländischen Fauna. Sie war wesentlich zahlreicher. Tausende von Vögeln fanden wir. Sie beschränkten sich allerdings auf "nur" 2 Arten - Blässgänse und Stare.
Außer Konkurrenz - Ziegen.
Dann ein fast kahler Baum, bevölkert mit ...
... Staren.
Das "Laub" unter dem Baum entpuppte sich auch als Stare.
Hier mal eine extreme Vergrößerung aus dem Starenhaufen. Von Mindestabstand kann wohl keine Rede sein.
Der Weg in Richtung Gülpe ist glücklicherweise wenig befahren, außer wenn abends die Sterngucker kommen, um am dunkelsten Ort von Deutschland selbige zu beobachten.
In den nächsten Tagen geht es weiter mit dem 2. Teil, dem Gülper See ... ;)
Hinter dieser "Wand" aus Efeu und Wildem Wein verbergen sich 4 ehemalige Serbische Fichten, die wir aus Sicherheitsgründen zwar nicht gefällt, aber auf halbe Höhe gestutzt haben. Im Winter sehen sie zwar etwas komisch aus, sind aber bei unseren Gartenvögeln sehr beliebt.
Nun aber zum eigentlichen Grund der Vorgeschichte. Als wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite diesen Schwarm Stare sahen, dachten wir nur: Hoffentlich kommen die nicht alle zu uns zum Fressen.
Kaum ausgedacht machten sie sich so als ob sie Gedanken lesen könnten, auf den Weg zu uns:
Dann begann das Spektakel, zu sehen als kurzes Video und in ein paar Bildern: