Im Gegensatz zum letzten Besuch verlief heute alles ganz anders. Wir wollten eigentlich die Gelegenheit nutzen, noch einmal den Anflug der Kraniche zu ihrem Schlafplatz zu beobachten. Daraus wurde fast gar nichts. Aber wir wurden mehr als entschädigt.
Kurz vor Linum ist immer noch ein Maisfeld nicht komplett abgeerntet - wir hoffen aus Liebe zu den Kranichen. Jedenfalls trafen wir dort riesige Mengen von Kranichen an. Mehr ist dazu erst einmal nicht zu sagen, die Bilder sprechen für sich.
... flogen die ersten Kraniche zu ihrem Sammelplatz. Es waren aber heute wesentlich weniger und kleinere Gruppen, als wir es sonst gewohnt sind.
Das tut aber dem faszinierenden Anblick keinen Abbruch.
Wir fuhren dann wieder nach Linumhorst, von wo aus man sehr gut den Sammelplatz einsehen kann.
Aber auch hier trafen wir wesentlich weniger Kraniche an.
Den fast obligatorischen Sonnenuntergang konnten wir trotzdem voll genießen.
Nun wurde es aber zum Fotografieren langsam knapp mit den Lichtverhältnissen.
Nach dem Motto "nicht die Masse macht es" fuhren wir zufrieden nach Hause. Ab jetzt wird es nur noch Kranichbilder aus dem Berliner Umland geben - hoffentlich.
An diese Spezies von Vögeln muss man sich jetzt gewöhnen, wenn man auf der Suche nach Kranichen im Berliner Umland ist:
Der BER ist in Betrieb!
Ein paar Meter weiter herrscht schon fast wieder himmlische Ruhe, nur "gestört" durch das Trompeten der Kraniche.
Aus 4 einzelnen Bildern der wegfliegenden Kraniche ist ein Panoramabild entstanden. Das heißt, die Kranichgruppen vor den einzelnen Bäumen sind immer dieselben, nur in anderen Formationen.
Ortswechsel - eine zweite, größere Kranichgruppe mit "Wasseranschluss".
Krähen zu fotografieren ist fast schwieriger als Kraniche. Sie sind zwar frech, aber noch scheuer. Nur schon beim Gedanken, sie fotografieren zu wollen, flüchten sie (oft).
Die folgenden Kranichbilder entstanden mit gebührenden Abstand von diesem Feld. 400er Tele und maximale vertretbare Vergrößerung unter Photoshop waren dabei unverzichtbar.
Endlich konnten wir sie mal nicht nur beim Fressen, sondern auch in Bewegung beobachten.
Hoffentlich nicht das Abschlussbild für die Kranichsaison 2021.
Heute wollten wir mal kontrollieren, ob wir mit unserer Vermutung, dass "unsere" Kraniche bei dem Wetter der letzten Tage in Richtung Winterquartier aufgebrochen sind, recht hatten.
Hier das Ergebnis:
Da werden wir wohl in den nächsten Tagen noch einmal kontrollieren müssen.
Der Traum, mal aus Afrika Bilder von den Big Five zu zeigen, wird sich wohl nicht mehr erfüllen. Als Ersatz gibt es darum aus der Serie Wildes Rudow Bilder von unseren Big Three:
Eichelhäher
Nebelkrähe
Elster
Aber auch die Kleineren kommen zur Geltung, z. B.: Meise - Blau... und Kohl...
Unsortiert geht es los:
Vergeblich versuchte die Kohlmeise ihr Spiegelbild zu verjagen. Es blieb uns nichts weiter übrig, als den Deckel vom Futterspender zu überkleben.
Wie versprochen kontrollierten wir noch einmal, ob die Kraniche nun "endlich" weg sind und wir endlich unsere Gartenbilder bearbeiten und einstellen können. Dem ist glücklicherweise nicht so:
Am BER wurden wir diesmal nicht von startenden oder landenden Flugzeugen empfangen, sondern von Wildgänsen.
Dann die ersten Kraniche, in trauter Zweisamkeit mit den Wildgänsen.
Als wir die vielen Wildgänse sahen, ahnten wir noch nicht, was uns auf der Tour noch erwartet.
An mehreren uns bekannten Stellen trafen wir viele größere Kranichtrupps und noch viel mehr Wildgänse an.
Höhepunkt, dieses Feld mit Tausenden von Wildgänsen. Wir hatten das große Glück, sie beim Kreisen über unseren Köpfen bis hin zur Landung beobachten zu können. Die folgenden Bilder zeigen nur einen kleinen Teil von ihnen.
Überschaubarer der letzte Kranichtrupp, den wir auf der gegenüberliegenden Seite des Feldes sahen.
Das ist bestimmt noch nicht der Flug ins Winterquartier. Unsere Gartenbilder werden wohl noch etwas warten müssen.
Vergangenen Sonntag waren wir nochmal auf Kranichsichtungstour. Leider haben wir nur noch vereinzelte Kraniche entdecken können. Als kleinen Trost reichen wir daher noch einen Beitrag vom 18.10. nach:
Kraniche --> Berliner Umland - 18.10.2021
Uns zog es nach dem gestrigen erfolgreichen Tag, bei noch besserem Wetter, zurück zu den Kranichen.
An der viel befahrenen Bundesstraße gingen wir auf der gegenüberliegenden Straßenseite in Stellung, um wieder die Kraniche auf dem Feld beobachten zu können. Der Mindestabstand zu ihnen spielt bei dem herrschenden Verkehr nur eine untergeordnete Rolle.
Die Enttäuschung war groß. Im Gegensatz zum gestrigen Tag trafen wir nur ein paar kleinere Gruppen an.
Also auf zur nächsten "Futterstelle". Dort fast das gleiche Bild:
Dann aber doch noch eine "kleine Entschädigung" für unsere Ausdauer. Auf dem gegenüberliegenden Feld flogen Tausende von Wildgänsen hoch.
Ausgelöst hatte dieses Spektakel wahrscheinlich ein weißer PKW (roter Pfeil - kein SUV !!!), am Feldrand fahrend.
Ein ganz seltener Gast in unserem Garten, eine Saatkrähe - Grund genug für einen Kurzbericht:
Diese Eintracht war natürlich nur von kurzer Dauer
Frechheit siegt, oder der Klügere gibt nach - reine Ansichtssache.
Sie ist mittlerweile Stammgast bei uns. Auf dem folgenden Video ist sehr schön zu erkennen, wie sie die Erdnüsse in ihrem Kropf "bunkert". https://youtu.be/E_uKQihcaaA
Anfang Dezember - und unsere Rosen blühen immer noch.
Auch wenn wir schon Jonas im Drömling besucht hatten, so richtig los mit der Storchensaison 2022 geht es für uns im polnischen Klopot.
Premiere - bereits auf der Fahrt zum Oderdeich sahen wir zum ersten Mal auf einem Feld einen Storch. Den dazugehörigen Horst konnten wir allerdings noch nicht finden.
Das fing ja gut an. Der erste Horst am Ortseingang, besetzt mit einem stehenden Brutpaar - beide beringt!
Im weiteren Verlauf unserer Rundfahrt hatten wir weniger Glück. Es waren zwar fast alle Horste besetzt, aber bei den meisten konnte man nur erahnen, dass ein Storch drin lag. Wir schätzen aber, dass es bisher ca. 30 Störche nach Klopot geschafft haben.
Darum zeigen wir heute auch nur Bilder von Horsten, wo etwas mehr als nur der Kopf eines Storches zu erahnen ist.
Der Luftraum über Klopot wurde nur spärlich frequentiert.
Ein kurzer Abstecher nach Lebus, wo einer noch auf den anderen (Storch) wartet.
Vor der Arbeit das Vergnügen - Mittagspause. Den Blick auf die Oder sollte man sich wegen "ein paar Störche" nicht entgehen lassen.
Bestimmt ein schöne Art, die Oder mal anders zu erleben.
Bei unseren Fahrten nach Klopot haben wir in den vergangenen Jahren selten einmal Störche außerhalb des Horstes von Flügen abgesehen, beobachtet. In diesem Jahr hatten wir mehr Glück.
Auf den Horsten fast das gleiche Bild wie vor 2 Wochen - außer Köpfe nichts gesehen. Darum fiel auch heute wieder die Storchenzählung aus.
Diese beiden zeigten sich aber wieder.
Manche Störche haben mit dem Brutgeschäft wohl nichts zu tun.
Ganz schön hoch. Aber wer fliegen will ...
Und ab geht es, ...
... um oben ein paar Runden zu fliegen.
Eine Etage tiefer:
Links die Oder, ging es nach Lebus.
Fazit: Wir machen jetzt eine Storchenpause und werden uns erst in ein paar Wochen wieder melden, wenn die Küken so groß sind, dass sie über den Horstrand schauen können. Bis dahin werden wir unsere Kohlmeisen im Garten beobachten, bei denen gerade die Küken geschlüpft sind.