Im Spreewald auf Störche zu treffen, ist eigentlich nichts ungewöhnliches, vor allen Dingen im Mai.
Normalerweise kann man jetzt auf einem Horst höchstens mal ein Köpfchen erahnen, wenn nicht gerade die Eier gewendet werden. Aber zwei! Störche im Stehen auf dem Horst ...
.... und dann das noch:
Alles ging so schnell, dass keine Zeit für die optimale Einstellung der Technik war.
Jetzt hieß es schnell Kaffee und Kuchen fassen und wieder zurück. Man kann ja nie wissen ...
Wieder zurück an den Ort des Geschehens, wo wir die beiden Hauptakteure erneut antrafen.
Fast eine Stunde mussten wir warten, dann war es so weit. Innerhalb einer Minute entstanden rund 180 Bilder. Aber keine Angst, auch wenn sie alle gleich gut oder schlecht waren, wir zeigen hier nur 5 davon:
Wer wissen will, warum wir in den Spreewald gefahren sind, schau bitte hier ...
14.05.2022 - Ab hier ist hoffentlich Schluss mit dem Sterben - 4 Küken
15.05.2022 - Es bleibt bei 4
17.05.2022 - Wir sind optimistisch, dass die 4 es schaffen werden. Sie machen einen guten Eindruck und werden von den Eltern manchmal im Minutentakt versorgt.
Mit Stand vom 23.05.2022 können wir sagen, dass 4 Küken ihr Nestleben überlebt haben und in Kürze den Nistkasten verlassen werden. Wir hoffen davon auch noch berichten zu können.
25.05.2022 - Mit einem lachenden und einem tränenden Auge:
Das Nest ist leer. Wie befürchtet haben wir es "verschlafen" uns von ihnen zu verabschieden. Hoffen wir, dass alles gut gegangen ist - gehört oder gesehen haben wir im Laufe des Tages jedenfalls nichts mehr von ihnen. Bleibt uns nur, ihnen einen guten Start in die Freiheit zu wünschen.
Während der Kohlmeisenbeobachtung war natürlich auch Zeit genug, sich um die Blumen zu kümmern. Traditionell ging es nach den Eisheiligen mit der "Dekorierung" los.
Jasmin
Stiefmütterchen, die gab es aber schon vor den Eisheiligen.
Lilien
Unser "Rosengarten"
Pfingstrosen - sogar schon vor Pfingsten
Unser Horst ist auch besetzt. Leider fehlt der (die) Partner*in - also wird es dieses Jahr wohl nichts mit dem Nachwuchs werden :wink: .
Fast die schönste Zeit in unserem Garten, wenn sich der Nachwuchs von Drossel, Meise und Spatz sich zeigt:
Mönchsgrasmücke - zum ersten Mal in unserem Garten gesichtet.
Versuche, Vögel im Flug zu fotografieren:
Zu diesem Bericht befinden sich auf unserer HP noch weitere Bilder, und zwar hier: http://www.bdrosien.eu/0_Home/06_Wir/0632_Garten/0650_Fruehling_2022/220603/Index.htm
Sonnenblumen so weit das Auge blicken konnte. Ein schöner Start:
In Klopot angekommen, war die Enttäuschung groß. Die Horste waren fast alle nur noch mit maximal zwei lustlosen Youngsters besetzt. Von den anderen weit und breit nichts zu sehen. Darum ist die Fotoausbeute diesmal auch mehr als mager:
Wenigstens einer zeigte sich mal aktiv in voller Größe.
Der arme Kerl quälte sich minutenlang das Gewölle herauszuwürgen.
Uns zog es an die Oder - Kaffeezeit.
Heidi entdeckte sogar ein Storchenpaar!
Zurück in Klopot dann doch noch ein paar "Highlights".
Traditionell endet bei uns ein "Klopottrip" mit einem Abstecher nach Lebus zum dortigen Storchenhorst. Dort angekommen erlebten wir dann den "Höhepunkt" unseres Ausfluges:
Wir konnten vor und nach dem Abendessen im Restaurant Oderblick tatsächlich auf dem Horst einen weißen Fleck, wahrscheinlich den Kopf eines Weißstorches erahnen!!!
Hier das Beweisfoto:
Mehr oder weniger zufrieden machten wir uns auf die Heimreise und hoffen, auf der anstehenden Fahrt zu Jonas etwas mehr Glück zu haben.
Nach der Flora die Fauna, die beide von einander abhängig sind. Keiner kann ohne den anderen überleben. Nur der Mensch denkt manchmal, es geht auch ohne sie.
Großlibelle - leider auf keinem fotogenen Landeplatz.
Kleiner Kohlweißling
Wie schon im ersten Teil erwähnt, Islandmohn ist bei Insekten sehr beliebt.
Kleiner Perlmuttfalter
Zitronenfalter
Gut gezielt und getroffen, wenn man bedenkt, dass der Blütenkelch nur ein paar Millimeter groß ist.
Zum Schluss noch ein ganz besonderer Gast aus unserem Garten:
Asiatischer Marienkäfer, auch Vielfarbiger- oder Harlekin-Marienkäfer genannt, wissenschaftlich Harmonia axyridis. 6-8 Millimeter groß und wurde Ende des 20. Jahrhunderts nach Europa zur biologischen Schädlingsbekämpfung eingeführt. Jetzt bekämpft er bei uns die Frühstücksreste:
Der Start unserer "Kranichsuche 2022" war erfolgreich. Fast vor der "Haustür" trafen wir eine Gruppe von ca. 60 Kranichen an. Natürlich wieder weit weg, aber wozu hat man ein Tele:
Das war für den Anfang nicht schlecht - wir bleiben "am Ball".
Ein Blick in unseren "gepflegten Ziergarten" aus dem unsere Gartenbilder stammen.
Die Taglilien neigen sich dem Ende entgegen, ...
... aber Nachschub folgt. Das wird wieder einmal eng für die Osterlilien.
Da hat eine Taglilie mehr Platz, aber nur für einen Tag.
Dann doch lieber etwas enger, meinten die Artverwandten.
Der Sonnenhut liebt es auch lieber unter Artgenossen zu blühen.
Honigbiene - auch sie brauchen Wasser und nicht nur Nektar.
Beim Aussortieren der alten Efeublätter geweckt - einen Grasfrosch.
Endlich die ersten Blüten an unserer Wunderblume. Da sie nur nachts blüht, um Nachtfalter anzulocken, kann man sie leider nicht bei Sonnenschein fotografieren.
Bei der Gelegenheit auch ein paar "Nachtaufnahmen" vom Sonnenhut:
Und es wurde wieder Tag - ein C-Falter (noch nie gehört).
Rizinusblatt - garantiert nicht das einzige Bild in dieser Saison.