Unseren Winterabschlussbericht beginnen wir mit dem gerade vom NABU gekürten Vogel des Jahres 2021, dem: Rotkehlchen
Ein Blick durchs Küchenfester zu den auf dem Bild rotmarkierten Futterstellen. Von hier und vom Terrassenfenster entstehen die Aufnahmen. Eine Erklärung dafür, warum die Bilder nicht immer klar und brilliant aussehen.
Bei uns sind allerdings alle Gartenvögel "Vögel des Jahres". Hier sind sie in bunter Reihenfolge:
Nebelkrähe
Haubenmeise - ganz seltener Gast, zumindest wenn ich am Küchenfenster stehe. Wer weiß, wie oft sie ansonsten kommt.
Von jetzt an gibt es Frühlingsbilder. Ich befürchte, sie werden sich anfangs nicht viel von den Winterbildern unterscheiden.
In unserem Garten / Frühling 2021 - Nestkamera - 08.05.2021
Auch in diesem Jahr brüten bei uns wieder Meisen, diesmal Kohlmeisen. Am 20.04.2021 wurde das erste Ei gelegt, jetzt sind es 9. Dabei wird es wahrscheinlich auch bleiben.
Sie brütet eifrig und wird von ihrem Mann mehrmals täglich versorgt. Sie selber verlässt das Nest selten und wenn auch nur ganz kurz.
Mit unserer neuen Nestkamera hoffen wir jetzt bessere Bilder vom Schlupf und der Aufzucht zeigen zu können.
In unserem Garten / Frühling 2021 - Nestkamera - 09.05.2021-14.05.2021
Das mit der neuen Nestkamera hat sich leider als Flop herausgestellt. Sie machte zwar sehr gute Bilder, aber die Software stellte sich als unzuverlässig und nicht händelbar heraus. Also während der Brut wieder alles vorsichtig ab- und anbauen, was Mutter glücklicherweise nicht interessierte.
Die Technik meint es nicht gut mit uns. Neue Kamerasoftware unbrauchbar, alte Kamera sendete keine Livebilder mehr. Bleibt nur ein Video von der Fütterung der 8 verbliebenen Küken:
Die Natur meinte es mit uns und den Kohlmeisen noch viel schlimmer. Am 19.05. der Schock, auf dem ersten Bild vom Tage nur noch ein totes Küken, von allen anderen keine Spur. Die Kamera machte wie voreingestellt bei jeder Bewegung 1 Bild und ein einminütiges Video. Bei der Durchsicht des Materials vom 17. bis 19.05. konnten wir nicht erkennen, was in der Zeit passiert war. Nur auf einem Bild, als nur noch 1 Küken lebte, konnte man erkennen, dass Mutter (Vater) ein totes Küken gefressen hat. Auf keinem der Bilder und Videos konnte man Eindringlinge (Marder ...) erkennen.
Damit dürfte für uns wohl "Nistkasten 2021" beendet sein.
Die einleitenden Worte sparen wir uns, sie wären eine Kopie unserer Ostseefahrt 2020. Einziger Unterschied, dass wir jeder in der Zwischenzeit 2x gegen Corona geimpft wurden und wir in Stockholm nicht die Mein Schiff 2, sondern die Mein Schiff 6 begegneten.
Darum fallen unsere Berichte diesmal kürzer als gewohnt aus. Wir sind ja hier schließlich nicht im Fernsehen und verzichten auf Wiederholungen .
Vom Einchecken bis zum "Leinen los" ist genug Zeit, die Kofferinhalte in der Kabine zu verteilen und das Treiben im Hafen zu beobachten.
Immer wieder spektakulär einen 180° Turn von einem der riesigen Schiffe zu beobachten:
Ein paar Nummern kleiner geht es weiter:
Dann geht es aber los. Vorbei an Laboe,... .. geht es raus auf die"unendlichen Weiten der Meere" - wobei die Ostsee nicht ganz unendlich ist.
Aber weit genug, um kein Festland mehr zu sehen.
Nicht unsere Gläser!!!!
So kann von uns aus jeder Reisetag enden - tat er auch fast.
Nach dem gestrigen 1. Seetag mit "Höhepunkt Kreidefelsen von Rügen", der wegen "Schietwetter" im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser fiel, erreichten wir heute um 08:00 Uhr Visby in Schweden.
Die Hauptstadt Gotlands ist eine der wunderschönsten Städte, nicht nur von Schweden, sondern sogar von ganz Skandinavien (O-Ton aus dem Tagesprogramm von TUI). Man konnte sogar, trotz Corona, eine 90 Minuten-Panoramafahrt mit einem!!! Fotostopp für Selfifans unternehmen. Nach unseren Erfahrungen mit Panoramafahrten ohne Corona, verzichteten wir dankend und machten es uns auf dem Schiff gemütlich.
Aber erst hieß es, spätestens um 07:00 Uhr aus den Betten zu sein, um die Einfahrt in den Hafen von Visby live zu erleben. Ich schaffte es, um 08:00 Uhr wenigstens das Festmachen der Mein Schiff 1 zu sehen.
Dann war genug Gelegenheit das Ein- und Auslaufen der Fähren und die "Skyline von Visby" zu bewundern.
Der Lotse hatte alle Hände voll zu tun, die Schiffe sicher in und aus den Hafen zu geleiten.
Die Küste von Gotland, ...
... fast wie die bereits erwähnten Kreidefelsen von Rügen.
Noch ein paar Ansichten von einer der wunderschönsten Städte Skandinaviens.
Um 19:00 Uhr hieß es dann auf nach Stockholm.
Dann wurde es zum Tagesausklang aber wirklich romantisch.
Alle Jahre wieder ... Storchenzählung im polnischen Klopot. Auch wie immer ohne Gewähr, ca. 40 Jungstörche haben wir auf ihren Horsten angetroffen - gut genährt und fast alle beringt. Von den Altstörchen sahen wir nur ein paar auf den Dächern und Schornsteinen. Bei den hohen Temperaturen zur Mittagszeit kann man auch keine großen Aktivitäten erwarten.
Hier nun das Ergebnis unserer Runden durch den Ort - eine kleine Auswahl unzähliger Bilder, die dabei entstanden:
Obwohl Klopot direkt an der Oder liegt, sieht man an ihrem Ufer und den angrenzenden Feuchtwiesen kaum mal einen Weißstorch. Wir fragen uns immer wieder wo sie sich aufhalten, selbst auf den Feldern bekommt sie selten zu sehen.
Alles freut sich auf die wunderschöne Panoramafahrt durch die Schären bis Stockholm.
Hoffentlich findet der Captain sie auch.
Bei dem Angebot an freien Sonnenplätzen konnten wir uns einfach nicht entscheiden ...
... und entschlossen uns, die Sache bei einer leckeren Lasagne auszudiskutieren.
Und er hat sie doch gefunden - die Schären.
Über 4 Stunden fuhren wir durch diese wunderschöne Wasserlandschaft - genauso so schön wie auf unserer ersten Ostseefahrt.
Stockholm ist erreicht. Bei der Einfahrt in den Hafen kam es zu einer Begegnung mit dem Schwesterschiff, die 'Mein Schiff 2' machte uns Platz zum Anlegen.
Üblicherweise verlässt man ja auf einer Kreuzfahrt abends den Hafen. Wir machten aber einen geplanten "technischen Stopp", was immer sich auch dahinter verbarg, und blieben den nächsten Tag in Stockholm.
Gelegenheit, den Sonnenuntergang und die Abendstimmung im "Stand" zu genießen.
Mit 14 Bussen wurden unsere Mitreisenden durch Stockholm chauffiert. Als Großstadtgeschädigte verzichteten wir auf das "Vergnügen". Außerdem, wer in der "schönsten Stadt der Welt" wohnt (O-Ton von Leuten, die wohl nur Kreuzberg kennen), kann nur enttäuscht werden.
Wir schauten lieber zu, wie man eine Fähre in eine "Parklücke" steuert, die nur minimal größer ist ,als sie selbst - einfach nur zu bewundern:
Sie sollte ein treuer Begleiter auf unserer Rückfahrt durch die Schären werden.
Langsam stellt sich die Dämmerung ein.
Kormorane, die "Lieblinge" aller Angler, gab es reichlich zu sehen.
Aber wo sie nisten, wächst leider nichts mehr.
Sonnenuntergangsfahrt durch die Schärenlandschaft.
So sah es wirklich aus - auch ohne Fotoshop!
Gute Nacht - der Letzte lässt aber bitte das Licht an!
Kaffeepause im "Café Oderblick". 2 Personen aus einem Haushalt, je 2x geimpft, ohne Maske und mit Mindestabstand zur Oder. Da kann ja eigentlich nichts passieren.
Zurück in Klopot - zur rechten Zeit. 4 Altstörche waren sich nicht einig, wer auf welchen 'Horst', Dach oder Schornstein sein durfte. Uns fehlte auch der richtige Durchblick und genossen das Spektakel.
Im noch folgenden 3. Teil geht es dann wieder ruhiger zu.