Auf geht es zur Kranichsuche. Fast hinter unserer Haustür, wenn wir "die schönste Stadt der Welt" hinter uns gelassen haben, beginnt in Brandenburg der "Urlaub".
Abschiedsfoto von einer unserer Lieblingsstraßen - die am neuen Flughafen vorbeiführt. Über 10 Jahre haben wir hier die Ruhe der Natur genossen und unzählige Fotos von Greifvögeln, Kranichen und Blumen gemacht. Ab Sonntag, wenn der BER tatsächlich in Betrieb geht, wird hier wahrscheinlich der Teufel los sein. Dann wird sie wohl, wie jetzt noch in Tegel, von den sogenannten Planespotter in Beschlag genommen.
Es hatte fast den Anschein, dass sich heute alle Kraniche aus unserer Gegend auf einem Feld trafen:
Sie zu zählen war unmöglich, da man nur die vordere Reihe sehen konnte. Hinter ihnen fällt das Gelände ab, wo sich wahrscheinlich noch einmal so viele Kraniche befanden.
Eine kleinere Gruppe fanden wir dann noch am Rande der Autobahn.
Wir versuchten, dann noch auf der anderen Seite des Feldes die Kraniche zu beobachten.
Es kamen immer noch weitere hinzu.
Dann verschlug es uns fast den Atem. Aus einer nicht einsehbaren Senke stiegen Gänse auf.
Es müssen Tausende gewesen sein.
Nachdem wieder Ruhe eingekehrt war, machten wir uns auf den Heimweg - die Liveübertragung vom Formel 1 Rennen in Portugal stand auf dem Programm.
Zu diesem Bericht befinden sich auf unserer HP noch weitere Bilder sowie ein Panorama, und zwar hier: http://www.bdrosien.eu/2_Themen/26_Kraniche/261_Kranichsuche/2020/201025/Index.html
'Was eine Krähe kann, kann ich erst recht', dachte sich der Eichelhäher. Hier der Beweis:
Zu diesem Bericht befinden sich auf unserer HP noch weitere Bilder, und zwar hier: http://www.bdrosien.eu/0_Home/06_Wir/0632_Garten/0644_Herbst_2020/201023/Index.htm
Wie versprochen, ein paar Bilder von unserer Herbstpflanzung. Wie man sehen kann, haben sie sich gut entwickelt. Ist eben Qualität aus Polen, zu einem Preis, von dem man in deutschen Gärtnereien nur träumen kann. Selbst wenn wir, was wir aber nicht gemacht haben, nur für die Pflanzen dort hingefahren wären, hätten wir noch gespart.
Ein Highlight in unserem Garten sind im Herbst diese mit wildem Wein überwucherten Stämme unserer Serbischen Fichten, die wir vor ein paar Jahren stutzen mussten.
Und noch einmal unsere "polnischen Freunde".
Zum Abschluss wieder der heimische Wein, den wir nicht gepflanzt, sondern der sich von alleine gebildet hat. Wenn wir ihn nicht ständig bändigen (abschneiden) würden, wäre unser Garten samt Haus in der Zwischenzeit schon zugewachsen.
Wenn es Bilder vom Landwehrkanal gibt, wissen unsere "Stammseher", dass Heidi im Krankenhaus ist. Richtig - aber nur zu einer Untersuchung. Aber was nicht ist, kann ja leider noch werden. Hoffen wir das Beste.
Auch in Corona-Zeiten sieht es hier nicht viel anders aus als in den Vor-Corona-Zeiten.
Von Schnabelschutz, ganz zu schweigen vom Mindestabstand - keine Spur.
Auch im Corona-Teil-Lockdown haben wir es uns nicht nehmen lassen, auf Kranichsuche zu gehen (fahren). Wie immer führte uns der Weg am jetzt schon eröffneten BER vorbei.
Überrascht waren wir von 'dem regen Flugverkehr' ...
... und 'dem disziplinierten Verhalten der Flugzeugfans am Rande der Start- und Landebahn':
Nach dem hektischen Flughafengeschehen genossen wir die Ruhe bei den Kranichen, die wir wieder in großer Anzahl antrafen. Zwar nicht an den uns bekannten Stellen, aber "wer sucht, der findet":
Wieder Zuhause schauten wir sicherheitshalber noch einmal nach, ob der BER wirklich schon in Betrieb ist. Ist er, aber wahrscheinlich gibt es dort neben den Nachtflugverbot auch ein Mittagsflugverbot :) .
Nach Fertigstellung dieses Berichtes haben wir erfahren, dass eine der ersten Maschinen die die neue Südbahn benutzten, einen Zusammenstoß mit einem Vogel hatte und mit Triebwerkschaden wieder zum BER zurückkehren musste. Glücklicherweise ist "nichts weiter passiert", aber wir befürchten, dass das in Zukunft noch öfters vorkommen wird.
Während unser "Flugzeug-Fotoshooting" am eröffneten BER mehr oder weniger ins Wasser fiel, war mein "Wasservögel-Fotoshooting" am Landwehrkanal ein voller Erfolg. Allerdings hatte ich auch 3,5 Stunden (solange dauerten Heidis Untersuchungen im angrenzenden Krankenhaus) Zeit, um die Landemanöver der Höckerschwäne im Bild festzuhalten.
Hier eine kleine Auswahl, unsortiert in chronologischer Reihenfolge:
Mitten im Wellenreiter-Lockdown - für mich die Wortkombination 2020 - wollten wir mal schauen, wie sich diese neue Zeitära bei den Kranichen & Co auswirkt.
Auf unserem ersten Stopp, dem Weltstadtflughafen BER, das gleiche Bild wie im Corona-Teil-Lockdown, leider keine Start- oder Landebilder von einem Flugzeug. Warten wir also auf die Nach-Corona-Zeit, vielleicht klappt es dann.
Nun geht es aber los, zuerst mit '... & Co' :
Dann kommen die ersten Kraniche ins Bild:
Wie groß der Trupp war, können wir nicht sagen, nur das es über 350 (am heimischen PC gezählt) waren.
Auf unserer nächsten Etappe kündigten sich lautstark weitere '... & Co' an. Unverkennbar an ihrem gestreiften Brustgefieder - Blässgänse:
Wir folgten ihnen bis zu ihrem Sammelplatz.
Die Anzahl konnten wir selbst am PC nicht ermitteln. Nur so viel, es waren mehr als bei dem Kranichtrupp.
Die weitere Suche blieb erfolglos. Für ein paar Impressionen von der reizvollen Landschaft reichte es aber:
Das Vivantes Krankenhaus am Urban mit seinem Herzrhythmuszentrum, am Landwehrkanal. Einerseits bietet der Landwehrkanal beste Voraussetzungen, Höckerschwäne zu fotografieren, andererseits bedeutet es aber auch, dass Heidi zu einer Untersuchung muss. Davon gibt es natürlich keine Bilder, ...
Wenn sich so eine Untersuchung in die Länge zieht und sich die Sonne zeigt, macht das Warten im Auto (in Corona-Zeiten und dem zweiten Lockdown dürfen Angehörige nicht das Krankenhaus betreten) noch mehr Spaß.
Darum das Vivantes Krankenhaus am Urban mit seinem Herzrhythmuszentrum am Landwehrkanal und seinen Höckerschwänen, noch einmal in Farbe. Aber diesmal nicht im Fluge, sondern bei der Gefiederpflege.
Zuerst aber ein Eindruck vom Kanal. Der Uferstreifen ist sehr schön angelegt.
Nach den Kranichbildern während des Wellenreiter-Lockdowns, noch schnell vor dem wahrscheinlichen Harten Lockdown ein paar Kranichbilder, die während der Corona Pandemie am Nikolaustag entstanden.
So langsam machen sie sich rar - oder aber, wir haben an den falschen Stellen gesucht.
Fast schon Tradition bei uns - eine Fahrt über den festlich geschmückten Kurfürstendamm.
Zur Einstimmung ein Blick auf das Brandenburger Tor:
Blick durch die Skulptur auf dem Mittelstreifen der Tauentzienstraße. Erbaut 1987 von Brigitte und Martin Matschinsky-Denninghoff, symbolisieren die Chromnickelstahl-Röhren die damalige Teilung Berlins. Für Berliner Verhältnisse fast sensationell - sie wurde bisher weder beschmiert noch beschädigt (zumindest haben wir in all den Jahren nichts davon mitbekommen).