Nun sind es leider nur noch 6, die sich aber prächtig entwickeln. Das siebente war einfach zu klein, um sich durchsetzen zu können. Es wurde von den Elternvögeln auch kaum noch gefüttert.
In den folgenden Videos kann man nachvollziehen, wie schwer es ist, 6 Küken satt zu bekommen:
Zu diesem Video noch ein Hinweis: Der hier gezeigte 7-minütige Zusammenschnitt, ist nicht etwa das Ergebnis eines ganzen Tages, sondern aus nur 20 Minuten! Bis auf kurze Ruhepausen wird so den ganzen Tag lang gefüttert. Zwischen den Fütterungen liegen oft nur wenige Sekunden, da ja beide Elternteile abwechselnd füttern.
Beide Elternteile beim Füttern. Normalerweise füttert immer nur einer, der andere wartet dann draußen solange, bis er "an der Reihe" ist.
Oben rechts am Nestrand hatte sich Nistmaterial verheddert, was Probleme bei der Fütterung verursachte.
Aber wie durch "Geisterhand" wurde das Problem bereinigt.
Alle 8 (6 Küken und 2 Erwachsene) haben den "Eingriff" gut überstanden, es wurde sofort wieder gefüttert.
Im mittleren Teil des folgenden Videos kann man sehr gut eine Nestreinigung beobachten. Wir wundern uns jedes Mal, dass die Küken die "Tauchgänge" ihrer Mutter überleben. Meisenkasten #1 -16.05.2020: https://youtu.be/g4uFWI6YTIo
Keine guten Nachrichten von unseren Meisen - jetzt sind es nur noch 4 Küken.
Das jeweils jüngste Küken hat gegenüber den älteren Geschwistern keine Chancen bei der "Essensverteilung". So erging es gestern Nr. 6 und heute Nr. 5, obwohl sie auf uns bis zuletzt noch einen kräftigen Eindruck machten.
Wir befürchten, dass die jetzt 2 Jüngsten es auch nicht schaffen werden und letztendlich nur noch die 2 Ältesten und Stärksten übrig bleiben.
Trotzdem gibt es aber auch heute ein kleines Video zu sehen:
Der Tag danach - nicht nach Corona, sondern ohne Meisen. Was macht man da? Man sichtet Tausende Bilder von Meisen, die in den letzten Tagen entstanden sind, sucht die Besten aus, bearbeitet sie - und hier sind sie:
Fortsetzung folgt ... (wenn wieder gebrütet werden sollte).
In der Nach-Meisen-Zeit (nicht zu verwechseln mit der Nach-Corona-Zeit!), können wir endlich ein paar Blumenbilder aus unserem Garten präsentieren:
Der Stolz in den Vor-Corona-Jahren, unser Mohn, ist in Zeiten von Corona ein Flop. Alles fing wie immer an, viele Knospen, die erste ließ erahnen, was für prachtvolle Blüten uns erwarteten:
Stiefmütterchen - billiger und problemloser kann man bis weit in den Sommer hinein keine Blütenpracht haben.
Die Tulpenzwiebeln aus dem vorigen Jahr haben den Winter gut überstanden (im Keller).
Das Timing war nicht perfekt. Die Pfingstrosen zeigten sich erst nach Pfingsten.
Unsere Rosen entschädigen uns aber mehr als genug für die "Mohnpleite".
Einen ganz besonderen Farbklecks im Einheitsgrün der Felder und Äcker gibt es gleich neben dem fast fertigen BER zu bewundern - ein riesiges Mohnfeld, soweit das Auge reicht.
Mit zunehmender Sonne (ohne Photoshop!) kam das Rot noch besser zur Geltung.
Zum Schluss noch ein paar Bilder, mit denen sich das Auge wieder erholen kann:
Wenn nun der BER tatsächlich im Oktober in Betrieb gehen sollte, wird es wohl von uns keine Landschafts- und Tierbilder mehr von hier geben. Auf zu neuen Ufern - aber wohin???
Blick auf unseren Miniteich mit Storch und Eule ...
... und den Seerosen.
Alle Jahre wieder und immer wieder anders, unsere 5 "Hochstämme".
Zurück zu den Rosen:
Der ausführliche Bericht mit weiteren Bildern befindet sich auf unserer HP, und zwar hier: http://www.bdrosien.com/0_Home/06_Wir/0632_Garten/0642_Fruehling_2020/200618/Index.htm
In den Vor-Corona-Jahren sind wir regelmäßig in das Storchendorf Klopot gefahren. In der Anfangs-Corona-Zeit war das ja leider nicht möglich. Die Ausgangssperre in Berlin und die geschlossenen Grenzen nach Polen verhinderten ein Besuch zu den Störchen. Trotz herrschender Corona-Pandemie "wagten" wir nun eine Fahrt dorthin, bevor es zu einem Lockdown, Fahrverbote für Diesel oder Ähnlichem kommt.
Der Horst in Rybojedzko, kurz vor Klopot, ist in diesem Jahr wieder besetzt. Sogar die Plastikfolie hat die letzten 2 Jahre überlebt.
Nun aber ein Rundgang zu den über 20 Horsten, die fast alle besetzt waren.
Unser erster Eindruck war, dass es in diesem Jahr besonders viel Nachwuchs geben wird. Genaue Zahlen hoffen wir in ca. 2 Wochen liefern zu können.