Folgende Horste sind wir im Spreewald angefahren: Stradow, Burg - Erste Kolonie, Horst #2 Naundorf #1, #2 und #3 Raddusch, #Post Raddusch, #Feuerwache
Aus "zeitlichen Gründen" hatten wir es im Vor-Corona-Jahr nicht geschafft in den Spreewald zu fahren.
Nun aber, im Corona-Jahr, hat es wieder geklappt. Viel hat sich in der Zeit rund um Vetschau geändert. Zum Vorteil? Das ist Geschmacksache.
Der Kamerahorst in Vetschau und der Horst am "blauen Haus" in Erste Kolonie wurden bis auf die Nestunterlage rückgebaut. Einige Horste waren unbesetzt. Die beiden Horste in Raddusch wurden mit Kameras bestückt und können jetzt im Internet beobachtet werden.
Nun aber zu den Horsten, auf denen wir Störche angetroffen haben:
Stradow - dort gibt es endlich wieder Nachwuchs, sogar dreifachen.
Burg - Erste Kolonie #2 - auch hier dreifachen Nachwuchs.
Naundorf #1 - aller guten Dinge sind 3: auch hier dreifacher Nachwuchs - vor dem Regen ...
... und nach dem Regen.
Naundorf #2
Naundorf #3
Raddusch, Kamerahorst an der Post - hier leider nur ein Youngster.
Raddusch, Kamerahorst an der Feuerwache - und hier wieder 3.
Spreewald/Rundfahrten - 10.07.2020 - Raddusch, Kamerahorst an der Post - hier leider nur ein Youngster.
Korrektur: Auch hier gibt es zwei Youngsters. Wir haben angenommen, dass ein Youngster liegt und das was da im Horst steht, wäre ein Altstorch. Tja, so kann man sich irren [oops] . Jedenfalls haben wir nun den Fehler bereinigt. Allerdings kann ich das auf dieser Seite aus techn. Gründen leider nicht mehr korrigieren. Doch das Zitat ist ja für alle lesbar, wer es lesen mag .
Ganz ohne schlechtem Gewissen, allerdings mit unserem Diesel, sind wir nach den gelockerten Corona-Bestimmungen, den Auflagen und Regeln entsprechend, nach Derwitz gefahren, um bei Leon "nach dem Rechten" zu schauen.
Unsere Freude war groß, nicht nur Leon auf dem Horst anzutreffen, sondern auch seinen Nachwuchs, zwei wohlgenährte Küken (Youngsters).
Dann begann das lange Warten auf die glückliche Mutter. Bei wechselhaftem Wetter, das uns teilweise tolle Lichtverhältnisse bescherte, beobachteten wir die 3. Harte Zeiten für meine Knipse und den rechten Zeigefinger brachen an:
Hunger!!!
Nach fast 2 Stunden vergeblichen Wartens auf seine Frau flog Leon endlich los zur Futtersuche.
Wir hatten unser Futter im Kofferraum und konnten weiter am Horst warten.
In Zeiten von Corona ist alles anders. Nicht ganz, in unserem Garten blüht und wächst es wie in Vor-Corona-Zeiten. Eine kleine Änderung gibt es aber doch. Um die Abstandsregeln von 1,5 m einzuhalten, musste ich diese Nahaufnahmen von Blüten mit dem Teleobjektiv machen :)
Iris
Iris
Taglilie
Rosen - so üppig haben sie noch nie geblüht. Kein Wunder: falscher Rückschnitt, falscher Boden, kein Dünger. Das muss ja einfach was werden!
Zu jedem gepflegten Garten gehört auch Unkraut:
Unsere amerikanische Mimose hat im Warmen überwintert und dankt uns mit üppigem Wuchs. Für Nachzucht hat sie auch gesorgt.
Zitat von elmontedream im Beitrag #139 Zu jedem gepflegten Garten gehört auch Unkraut:
Mir ist da ein Fehler unterlaufen: Natürlich gehört die zu dem Zeitpunkt noch ausstehende Benennung der Wildtulpe Tulipa tarda nicht zu den Unkräutern! Sorry ... es tut mir leid .
Es war höchste Zeit wieder nach Klopot zu fahren. Seit unserem letzten Besuch vor rund einem Monat hat sich der Nachwuchs prächtig entwickelt. Fast alle Horste sind mit 2-3 Youngsters besetzt. Die meisten von ihnen wurden beringt. Von den Altstörchen ließ sich fast keiner blicken. Auch auf den anliegenden Feldern und an der Oder konnten wir keinen von ihnen entdecken.
Von unserem Rundgang (Fahrt) durch Klopot zeigen wir nun auf unserer HP nur die Horste, auf denen wir Youngsters antrafen - 20 mit ca. 45 Youngsters. Alles natürlich ohne Gewähr.
Hier zeigen wir jetzt allerdings nur in Kurzform ...
Wie im ersten Teil des Berichtes schon erwähnt, war auf den Horsten "nicht viel los". Da ist es bei über 20 Horsten schon reine Glücksache, zur richtigen Zeit am richtigen Horst zu stehen. Wir entschlossen uns darum, an einem Horst die Klappstühle aufzustellen, dort die Kaffeepause zu verbringen und zu warten und zu hoffen....
Der Anfang war schon vielversprechend - einer bewegte sich!
Dann ein Überflieger, der sich offensichtlich verflogen hatte und erst kurz vor der Landung merkte, dass es der falsche Horst war.
Hinter uns ein Fußgänger, der sich ganz schön erschrak, als er mitbekam, dass es noch andere Vögel außer ihm gab.
Über uns zog ein Youngster seine Kreise.
Perfekte Landung, aus der man schließen konnte, dass das nicht sein Jungfernflug war.
Seine Dehnübung steckte an, wie man dann auch auf dem Nachbarhorst beobachten konnte.
Dann kehrte wieder Ruhe ein.
Zufrieden klappten wir unsere Stühle wieder zusammen und machten uns auf die Heimfahrt.
Corona kann auch "positive Seiten" haben. Man kann zum Beispiel eine Kreuzfahrt auf einem nur zu 60% belegtem Schiff machen - wegen besagter Corona aber ohne Landgänge. Das verspricht ein ruhigeres Bordleben, als auf einem voll ausgebuchten Schiff. Wir nutzten diese Chance und buchten eine "Blaue Reise - Panoramafahrt" auf der Mein Schiff 1. Es war auch die Gelegenheit, nach unseren Reisen mit der Mein Schiff 3 eines der anderen Schwesterschiffe kennenzulernen.
Von Kiel ging es los in Richtung Stockholm, dann nach Turku in Finnland und wieder zurück nach Kiel. Für diesen Kurztrip standen 7 Tage zur Verfügung, Zeit genug, in aller Ruhe durch die schwedischen und finnischen Schären zu fahren.
Ankunft in Kiel, die Mein Schiff 1 erwartete uns bereits.
Äußerlich ähnelt sie sehr der Mein Schiff 3, mit der wir in den Vor-Corona-Jahren unterwegs waren.
Nach vielen Formalitäten ging es endlich an Bord.
Abnahme der Kabine durch Heidi ...
... dann nichts wie rauf auf das Sonnendeck.
Auch hier viel Ähnlichkeiten mit der Mein Schiff 3. Man fühlte sich fast wieder wie Zuhause.
Bei Hafenrundfahrten ist so ein gewaltiges Kreuzfahrtschiff natürlich ein begehrtes Fotomotiv. Kreuzfahrtgegner waren wohl nicht an Bord, jedenfalls wurden wir nicht ausgebuht oder mit faulen Eiern beworfen.
Pünktlich, wie immer auf einer Kreuzfahrtreise, ging es los. Auf der Kieler Förde fuhren wir gemächlich mit 9 Knoten, wie fast auf der gesamten Reise, Richtung Stockholm.
Aus unserer Entfernung sahen 1,5 m Mindestabstand, ziemlich eng aus.
So lässt es sich leben.
So auch? Eher nicht.
Marine-Ehrenmal von Laboe, das Wahrzeichen der Kieler Förde.
Dank unserer Bugwelle machte das bestimmt noch mehr Spaß.
Wie im Vorwort "angedroht" - ein Wolkenbild. Viele, viele werden noch folgen!
Das Nachtleben auf dem Sonnendeck - dank Corona ruhig und gesittet.
Zum Schluss noch ein Video im Zeitraffer - unsere Abfahrt mit vierfacher Geschwindigkeit. https://youtu.be/JJQ1hQmn1JE
Zuerst ging es in die X-Lounge zum Frühstück. Bei nur ca. 800 Passagieren, anstelle von 2500 Passagieren wie in den Vor-Corona-Jahren, war es kein Problem einen Fensterplatz zu bekommen. Kritiker werden jetzt natürlich sagen, dass es noch unverantwortlicher ist, mit so wenigen Passagieren auf einem so riesigen Schiff die Umwelt zu zerstören. Aber ich denke, dass die 50.000 Frachter, die auf den Weltmeeren unterwegs sind, die Umwelt auch nicht geraden schonen.
Rechtzeitig ging es dann auf das Sonnendeck. Die 43 Meter hohe, aus Kreide und Geschiebemergel bestehende Steilküste auf der Halbinsel Wittow im Norden der Insel Rügen war in Sicht.
Der 118 m hohe Königsstuhl ist die berühmteste Kreidefelsformation der Stubbenkammer im Nationalpark Jasmund.
Wenn man bedenkt, dass hier unten Touristen verbotenerweise spazieren gehen, kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Fast 3 Stunden konnten wir diese grandiose Landschaft genießen - auf einer "normalen" Kreuzfahrt undenkbar. Dass wir zum Abschluss die Kreidefelsen noch in voller Sonne sehen durften, war der krönende Abachluss. Dann ging es aber weiter in Richtung Stockholm.
Auf dem X-Sonnendeck konnte man noch geruhsamer den Tag genießen, obwohl es zumindest auf dieser Reise auf dem Hauptsonnendeck auch verhältnismäßig ruhig war.
Blick auf das Hauptsonnendeck
Immer wieder eine nette Geste - die Dekoration der Betten
Hier kann man schon einen schönen Sonnenuntergang erahnen ...
... und da ist er:
Etwas traurig schaut das Nachtleben am Pool schon aus. Extremer kann der Unterschied zwischen den Vor-Corona-Jahren und dem Corona-Jahr nicht sein.
Ein neuer Tag auf ruhiger Se wie auf der gesamten Fahrt. 23.08. - da war doch was? Richtig! Es hat sich sogar bis zum Kabinenpersonal herumgesprochen.
Auch der Wettergott war uns wohlgesonnen.
Ein Besuch der "Großen Freiheit" stand nach dem Frühstück auf dem Programm. Wer könnte sie besser beschreiben als TUI. Hier der "geklaute" Originaltext von ihrer HP: 'Die lichtdurchflutete diamantförmige Glasfassade am Heck des Schiffs erstreckt sich über zwei Decks auf ca. 167 qm und umgibt die Große Freiheit, wo Sie eine einzigartige Atmosphäre mit viel Freiraum für Genuss erwartet. Exzellente Spezialitäten-Restaurants, Bars und Lounges erwarten Sie.'
In Ermangelung an Landgängen habe ich mich hier fotografisch ausgetobt. Kleiner Wermutstropfen: Da ich für mein Weitwinkelobjektiv keinen Polfilter habe (ich hoffe, das ändert sich nach der Weihnachtsbescherung), konnte ich die Spiegelungen in den Glasscheiben nicht verhindern.
Unser Schlusswort: einfach nur toll. Obwohl, die "Große Freiheit" auf Mein Schiff 1 ist fast noch schöner. Das Gleiche gilt für den Rundgang am Heck.
Ob nun "Stockholm die schönste Hafeneinfahrt der Welt" (O-Ton vom Kapitän der Mein Schiff 1) wirklich die schönste ist, wird er bestimmt am besten wissen. Wir freuten uns jedenfalls auf die 5-stündige Panoramafahrt durch die schwedische Schärenlandschaft.
Dafür hieß es aber früh aufstehen, um 09:00 Uhr sollten wir das Gebiet erreichen.
Von den 221.800 schwedischen Inseln zeigen wir nun ein paar ohne weitere Erläuterungen.